Wirtschaft · Modena
Stellantis steigert Q3-Umsatz auf 37,6 Mrd. Euro, verringert Verlust und hält an Prognose für 2026 fest
Stellantis hat für das dritte Quartal einen Umsatz von 37,6 Milliarden Euro gemeldet, ein Plus von 1 % gegenüber dem Vorjahr, und einen Verlust, der sich um rund 90 % verringerte. Die Medien nennen unterschiedliche Verlusthöhen (453 Millionen Euro oder 500 Millionen Euro); das Unternehmen bestätigte seine Prognosen für 2026.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Repubblica.it, RTE.ie, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Umsatz im dritten Quartal erreichte 37,6 Milliarden Euro, ein Plus von 1 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025, wobei Nordamerika laut ANSA um 3 % zurückging und Europa erweitert um 3 % zulegte.
Der Nettoverlust wird von La Repubblica und La Stampa mit 453 Millionen Euro angegeben, von ANSA und Il Sole 24 Ore mit 500 Millionen Euro – ein Rückgang von rund 90 % gegenüber dem Vorjahr.
Stellantis hielt an seinen Prognosen für 2026 und am Ziel eines positiven industriellen Cashflows 2027 fest; die industrielle Liquidität liegt bei 42,7 Milliarden Euro oder 26 % des Nettoumsatzes der vergangenen zwölf Monate.
Quartalsergebnis
Stellantis meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von 37,6 Milliarden Euro, ein Plus von 1 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Der Nettoverlust verringerte sich um 90 %, doch die Medien nennen die Zahl unterschiedlich: ANSA und Il Sole 24 Ore berichten von einem Verlust von 500 Millionen Euro, La Repubblica und La Stampa von 453 Millionen Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis wird von ANSA mit 300 Millionen Euro angegeben, von La Repubblica, RTE und Bloomberg mit 256 Millionen Euro bei einer Marge von 0,7 %. RTE weist darauf hin, dass eine Reuters-Umfrage unter Analysten ein bereinigtes EBIT von 191 Millionen Euro erwartet hatte, sodass die 256 Millionen Euro über diesem Konsens lagen. La Repubblica erinnert daran, dass das dritte Quartal 2025 durch Sonderbelastungen von fast 5,8 Milliarden Euro belastet worden war, vor allem für Garantien, Programmstreichungen und Restrukturierung, und dass diese Sonderbelastungen im laufenden Quartal auf 587 Millionen Euro sanken.
Regionale Absätze und Umsätze
Der Umsatz entwickelte sich regional uneinheitlich. ANSA berichtet von einem Umsatzplus von 3 % in Europa erweitert und 3 % in Südamerika, einem Minus von 3 % in Nordamerika, von 19 % im Nahen Osten und Afrika und von 7 % im Asien-Pazifik-Raum. In Nordamerika stiegen die Absatzzahlen um 1 % gegenüber dem Vorjahr, wobei die Verkäufe in den USA und Kanada jeweils um 0,3 % zurückgingen und Mexiko um 24 % zulegte, während der US-Markt um 0,8 % schrumpfte. Das Unternehmen verweist auf starke Verkäufe des Ram 1500 mit einem Plus von 73 % sowie auf Zugewinne bei Dodge Durango und Chrysler Pacifica; der Marktanteil in Nordamerika stieg auf 7,5 %, 10 Basispunkte mehr. In Europa erweitert stiegen die Verkäufe um 1 % (6 % einschließlich Leapmotor), gestützt auf ein Plus von 36 % auf der Smart-Car-Plattform und eine stärkere Nachfrage nach batterieelektrischen Fahrzeugen in Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Die Verkäufe batterieelektrischer Pkw in der EU30 wuchsen um 65 %, während sie im Asien-Pazifik-Raum um 27 % und im Nahen Osten und Afrika um 22 % zurückgingen.
- Europa erweitert
- 3 %
- Südamerika
- 3 %
- Nordamerika
- -3 %
- Naher Osten und Afrika
- -19 %
- Asien-Pazifik
- -7 %
Daten aus dem Artikeltext
Cashflow und Neunmonatszahlen
Der industrielle Cashflow war im Quartal laut RTE und La Stampa mit rund 4 Milliarden Euro negativ – eine Verbesserung gegenüber dem Abfluss von 4,3 Milliarden Euro ein Jahr zuvor, den La Stampa nennt. Die verfügbare industrielle Liquidität betrug 42,7 Milliarden Euro, was 26 % des Nettoumsatzes der vergangenen zwölf Monate entspricht und innerhalb der Zielspanne des Unternehmens von 25 bis 30 % liegt. La Stampa berichtet, dass die ersten neun Monate einen Nettogewinn von 217 Millionen Euro brachten, nach einem Verlust von 6,79 Milliarden Euro ein Jahr zuvor, bei einem Umsatzplus von 7 % auf 119,2 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis der neun Monate mehr als verdreifachte sich auf 1,99 Milliarden Euro und hob die Marge von 0,6 % auf 1,7 %. La Repubblica nennt den Mittelabfluss neben der Rückkehr Europas in die Gewinnzone als eines der beiden zentralen Probleme, mit denen sich die Gruppe weiterhin konfrontiert sieht.
Ausblick und Aussagen des Managements
Stellantis bestätigte seine Prognosen für 2026 und das Ziel eines positiven industriellen Cashflows im Jahr 2027. ANSA liest die Guidance als Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich, das die Agentur mit etwa 5 % gegenüber 2025 beziffert, bei einer bereinigten operativen Marge im niedrigen einstelligen Bereich. CEO Antonio Filosa sagte, das Unternehmen habe in der ersten Phase seines Plans FaSTLAne 2030 weitere Fortschritte erzielt:
„Wir haben in der ersten Phase der Umsetzung des Plans FaSTLAne 2030 weitere Fortschritte erzielt.“
Filosa verwies zudem auf eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr bei allen wichtigen finanziellen und operativen Kennzahlen des Unternehmens. In einer separaten Erklärung beschrieb er die Fortschritte des Kostenprogramms so:
„Unser Value Creation Programme hat schnell an Fahrt aufgenommen, und im Quartal werden bereits positive Beiträge verzeichnet.“
Das Unternehmen erklärte, es sei weiterhin auf Kurs, bis Ende 2026 mindestens 40 % der gesamten Einsparungen von 6 Milliarden Euro im laufenden Betrieb zu realisieren.
Maserati-Plan
Stellantis setzte den 10. Dezember als Termin für die Vorstellung des Maserati-Plans beim Maserati Day in Modena. Laut La Stampa ist der Plan Teil der am 21. Mai vorgestellten Strategie FaSTLAne 2030. Santo Ficili, Chef von Maserati und Alfa Romeo, hatte auf dem Pariser Autosalon auf Dezember verwiesen, ohne einen konkreten Tag zu nennen. Das Maserati-Management hatte das neue Markenprojekt bis Ende des Jahres versprochen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La Repubblica.itStellantis, Umsatzwachstum im dritten Quartal. Verluste sinken, aber die Liquidität belastet weiterhinStellantis, ricavi in crescita nel terzo trimestre. Le perdite scendono, ma pesa ancora la cassa · Original auf Italienisch
- RTE.ieStellantis verzeichnet bescheidenes operatives Ergebnis im 3. Quartal, verbrennt 4 Mrd. EuroStellantis posts modest Q3 operating income, burns €4bn · Original auf Englisch
- ANSA.itStellantis, +1% Umsatz im Quartal, Verlust um 90% auf 500 Millionen reduziertStellantis, nel trimestre +1% ricavi, perdita ridotta del 90% a 500 milioni - Industria e Analisi · Original auf Italienisch
- Bloomberg BusinessDer angeschlagene Autohersteller Stellantis bestätigt Ausblick im Kampf um KostensenkungenStruggling Carmaker Stellantis Affirms Outlook in Fight to Cut Costs · Original auf Englisch
- Antonio Filosa
- Vorstandsvorsitzender von Stellantis, der sich zu den Quartalszahlen und zum Plan FaSTLAne 2030 äußerte
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