Sicherheit · Thessaloniki

Staatsanwalt in Thessaloniki beantragt Untersuchungshaft für zwei Verdächtige im Zusammenhang mit türkischem Mafia-Waffenlager

Ein Berufungsstaatsanwalt in Thessaloniki legte Einspruch gegen die bedingte Freilassung von zwei Männern ein, die mit militärischen Scharfschützengewehren und Maschinenpistolen im Zusammenhang mit türkischer Bandengewalt festgenommen worden waren, und beantragte die sofortige Untersuchungshaft.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NewsIT, iefimerida.gr und H Kαθημερινή. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Thessaloniki · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. Mitte September 2026Die Polizei nimmt zwei Verdächtige in Sykies mit militärischen Gewehren und Maschinenpistolen fest.
  2. 17. September 2026Der Ermittlungsrichter lässt beide Verdächtigen nach ihren Aussagen unter Auflagen frei.
  3. 21. September 2026Der Berufungsstaatsanwalt legt Einspruch gegen den Freilassungsbeschluss ein und beantragt Untersuchungshaft.

Staatsanwalt legt Berufung gegen Freilassungsbeschluss ein

Ein Berufungsstaatsanwalt in Thessaloniki hat einen formellen Rechtsbehelf gegen einen Gerichtsbeschluss eingelegt, der zwei Männer, die des Transports schwerer Waffen beschuldigt werden, unter Auflagen freiließ. Der Staatsanwalt beantragte eine vollständige Überprüfung der richterlichen Entscheidung und forderte die sofortige Untersuchungshaft für beide Verdächtigen. Die Akte soll dem Berufungsjustizrat von Thessaloniki zur Überprüfung vorgelegt werden, der befugt ist, über eine etwaige Untersuchungshaft zu entscheiden. Nach der im Rechtsbehelf dargelegten Begründung zeigen Art und Umstände der vorgeworfenen Straftaten ein klares Risiko, dass die Beschuldigten bei Freilassung ähnliche Straftaten begehen könnten. Sollte der Berufungsjustizrat dem Antrag des Staatsanwalts stattgeben, wird der frühere Beschluss über die bedingte Freilassung aufgehoben und die Behörden werden Haftbefehle erlassen.

Polizeieinsatz und Waffenfund […] Polizeibeamte, die das Gebiet überwachten, beobachteten, wie die beiden Männer ein Erdgeschosslager verließen und Pakete trugen. Bei der Durchsuchung der Pakete stellten die Beamten ein umfangreiches Waffenlager sicher, darunter ein militärisches Scharfschützengewehr mit Zielfernrohr, eine Uzi-Maschinenpistole, mehrere Magazine und scharfe Munition. Nach der Beschlagnahmung erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die beiden Männer wegen schweren Waffenbesitzes und der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung.

Verbindungen zum türkischen Bandenkrieg

Die Ermittler gehen davon aus, dass die schweren Waffen für eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden türkischen kriminellen Organisationen bestimmt waren. […] Gegen den 49-Jährigen liegt zudem ein internationaler Haftbefehl (Rote Notiz) der türkischen Behörden wegen Computerbetrugs vor.

Aussagen der Verdächtigen und gerichtliche Überprüfung

Bei ihren Vernehmungen vor dem Ermittlungsrichter in Thessaloniki wiesen beide Verdächtigen die Vorwürfe zurück. […] Der 30-Jährige gab an, das Lagerhaus zu besitzen, aber nichts vom Inhalt der Pakete gewusst zu haben; er habe lediglich aus Gefälligkeit zugestimmt, sie zu lagern. Nach ihren ersten Vernehmungen am Donnerstag ließ der Ermittlungsrichter beide Angeklagten unter Auflagen frei, eine Entscheidung, die der Berufungsstaatsanwalt nun anficht.

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