Wohnen · Madrid, Toledo und Salamanca
Spanischer Wohnungsmarkt leidet unter strukturellem Angebotsdefizit, Eigentumsquote der Jungen fällt auf 36%
Da die Zahl der neu gegründeten Haushalte die der fertiggestellten Wohnungen jährlich um mehr als das Doppelte übersteigt, sehen sich spanische Käufer mit steigenden Kosten konfrontiert, was das durchschnittliche Auszugsalter auf 30,4 Jahre anhebt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Confidencial, eldiario.es, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Finanzanalyst Jordi Llatzer weist darauf hin, dass in Spanien jährlich 220.000 bis 230.000 neue Haushalte entstehen, während kaum 100.000 neue Wohnungen hinzukommen, was einen Preisverfall wie 2008 ausschließt.
Zahlen der Bank von Spanien zeigen, dass der Anteil der Eigenheimbesitzer unter 35 Jahren von 66 % im Jahr 2002 auf 36 % im Jahr 2024 gefallen ist, was das durchschnittliche Auszugsalter auf 30,4 Jahre anhebt.
Daten von Idealista für Kastilien-La Mancha zeigen Immobilienpreise zwischen 1.648 Euro pro Quadratmeter in Cuenca und 2.144 Euro in Guadalajara, wobei Ciudad Real einen jährlichen Anstieg von 21,8 % verzeichnet.
Investor Ruben Zaballos erwarb 200 günstige Immobilien in Kleinstädten und wandelte sein Portfolio nach Zahlungsausfällen von 70 % Wohn- auf 70 % Ferienwohnungen um.
Strukturelles Angebotsdefizit und Preisdynamik
Der Finanzanalyst Jordi Llatzer erklärte, dass der spanische Immobilienmarkt keine spekulative Blase wie 2008 erlebe. Der Markt sei stattdessen durch ein strukturelles Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Bauaktivität gekennzeichnet. In Spanien entstehen jährlich zwischen 220.000 und 230.000 neue Haushalte, während die Zahl der fertiggestellten Wohnungen kaum 100.000 übersteigt. Die Nachfrage konzentriert sich weiterhin auf große städtische und touristische Märkte wie Madrid, Barcelona, Valencia, Málaga, die Balearen und die Kanarischen Inseln. Eine niedrigere Arbeitslosigkeit im Vergleich zur vorherigen Finanzkrise, geringere Verschuldung der Haushalte und strengere Kreditvergabestandards der Banken verringern die Wahrscheinlichkeit weit verbreiteter Zahlungsausfälle.
„Träumen Sie nicht einmal von einem Preisverfall wie zwischen 2009 und 2014 oder 2015. Es gibt keine Blase.“
Wohneigentum der Jugend und regionale Preisbelastungen
Daten der Bank von Spanien zeigen einen starken Rückgang des Zugangs zu Immobilien für jüngere Generationen. Im Jahr 2002 besaßen zwei von drei Personen unter 35 Jahren ein Eigenheim, bis 2024 sank dieser Anteil auf 36 %. In regionalen Märkten wie Kastilien-La Mancha lebt nur einer von neun jungen Menschen unabhängig außerhalb des Elternhauses, unter dem nationalen Durchschnitt von 14,5 % bis 15,2 %, den der Spanische Jugendrat angibt. In den Provinzhauptstädten der Region liegen die Quadratmeterpreise zwischen 1.648 Euro in Cuenca und 2.144 Euro in Guadalajara. Ciudad Real verzeichnete mit 21,8 % den schnellsten jährlichen Anstieg und erreichte 1.733 Euro pro Quadratmeter.
- Guadalajara
- 2144 €/m²
- Toledo
- 2078 €/m²
- Albacete
- 1898 €/m²
- Ciudad Real
- 1733 €/m²
- Cuenca
- 1648 €/m²
Daten aus dem Artikeltext
Demografische Verzögerungen und Anlagestrategien
Das nationale Durchschnittsalter beim Auszug aus dem Elternhaus liegt in Spanien bei 30,4 Jahren, weit über dem EU-Durchschnitt von 26,3 Jahren. Nur 16 % der jungen Spanier zwischen 18 und 29 leben unabhängig, eingeschränkt durch Mietkosten, die bis zu 80 % des Nettogehalts verschlingen, und durch Anzahlungsanforderungen von mindestens 60.000 Euro. Einige Investoren haben sich auf günstige Immobilien in entvölkerten Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern konzentriert. Der Investor Ruben Zaballos aus Salamanca sammelte 200 Immobilien, indem er bankeigene Einheiten für jeweils unter 40.000 Euro kaufte und die Akquisitionen mit rund 100 Bankhypotheken finanzierte.
- Spanien
- 30.4 Jahre
- EU-Durchschnitt
- 26.3 Jahre
Daten aus dem Artikeltext
Veränderungen auf dem Mietmarkt und Debatte über ländlichen Wohnraum
Veränderungen im Management haben einige Immobilieneigentümer dazu veranlasst, sich von traditionellen Langzeitmieten abzuwenden. Nachdem Zaballos in Galicien 148 Langzeitmietverträge zu 300 Euro pro Monat verwaltet hatte, berichtete er von zehn Mieterausfällen und Hausbesetzerstreitigkeiten, was ihn dazu veranlasste, sein Portfolio von 70 % Wohnimmobilien auf 70 % Ferienwohnungen umzustellen. Spanien verzeichnet derzeit laut offiziellen Statistiken mehr als 330.000 Ferienwohnungen. Unterdessen argumentierte der Geschäftsinvestor José Elías im Podcast Libertad Inmobiliaria, dass günstiger ländlicher Wohnraum, einschließlich Immobilien in der Nähe von Provinzhauptstädten zum Preis von 26.000 Euro, ungenutzt bleibt, weil landwirtschaftliche Arbeitsplätze und Dienstleistungen keine neuen Arbeitskräfte anziehen.
„Warum haben wir Dörfer, in denen man zu einem sehr vernünftigen Preis leben kann, und die Leute wollen nicht hin? Nun, sie wollen nicht hin, weil sie dort nichts zu tun haben und weil es dort keine Arbeit gibt.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- El ConfidencialJordi, experto en economía: "Ni soñéis con ver una caída de precios como la que se vio entre el año 2009 y el año 2014 o 2015. No hay burbuja"
- eldiario.esJóvenes que han conseguido algo casi imposible para su generación: comprarse una casa
- La RazónEl salmantino que compró 200 pisos abandonados por menos de 40.000 euros cada uno: "Nadie quería vivir ahí"
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLJosé Elías y su solución al problema de la vivienda: "Me voy a un pueblo a 10 minutos de una capital y tienes un casoplón por 26.000€"
- José Elías
- Spanischer Geschäftsmann und Investor
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