Wahlen · Washington
US-Midterms: Demokraten brauchen vier Senatssitze, während die Wähler an die Urnen gehen
Am Dienstag, 3. November, gehen die Wähler an die Urnen. Die Republikaner halten 53 Senatssitze, die Demokraten brauchen einen Nettozugewinn von vier Sitzen, um die Kontrolle zu übernehmen. Die Auszählung in mehreren Bundesstaaten kann Tage oder sogar Wochen dauern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, ANSA.it, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Demokraten brauchen 218 der 435 Sitze im Repräsentantenhaus. Die Modelle von Silver Bulletin und Economist gaben ihnen Ende Oktober eine 95-prozentige Chance, das Modell von Decision Desk HQ 80 %.
Die Republikaner halten 53 Senatssitze, die Demokraten 47. Vizepräsident J. D. Vance entscheidet bei Stimmengleichheit, deshalb müssen die Demokraten mindestens vier republikanische Sitze erobern und zugleich alle eigenen halten.
Eine Marist-Umfrage von Ende September sah Sherrod Brown in Ohio bei 51 % und Jon Husted bei 43 %. In Maine liegt Troy Jackson im Durchschnitt von EL PAÍS etwa drei Punkte vor Susan Collins, in Alaska führt Mary Peltola vor Dan Sullivan.
Alaska akzeptiert Briefwahlzettel bis zu fünfzehn Tage nach dem Wahltag, und Maines Rangfolgewahl könnte ein Ergebnis verzögern, wenn kein Kandidat 50 % überschreitet. Knappe Senatsrennen könnten lange offen bleiben.
- 19:00 Uhr ET, 3. NovemberErgebnisse aus Georgia und Virginia erwartet
- 19:30 Uhr ET, 3. NovemberErgebnisse aus North Carolina und Ohio erwartet
- 20:00 Uhr ET, 3. NovemberErgebnisse aus Pennsylvania, Florida, New Jersey, Maine und New Hampshire erwartet
- 21:00 Uhr ET, 3. NovemberErgebnisse aus Texas, Iowa, Kansas und Michigan erwartet
Wahltag und was auf dem Spiel steht
Am Dienstag, 3. November, wählen die Amerikaner bei den Midterms, die zur Halbzeit von Donald Trumps Präsidentschaft stattfinden. Die Wähler entscheiden über alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus, über 35 der 100 Senatssitze und über Gouverneure in bis zu 36 Bundesstaaten. Derzeit kontrollieren die Republikaner beide Kammern des Kongresses. Eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus würde der Opposition die Kontrolle über die Ausschüsse geben, die Untersuchungen einleiten, Beamte vorladen und Dokumente anfordern können, und sie könnte ein Amtsenthebungsverfahren einleiten. Um einen Präsidenten zu entfernen, wäre im Senat weiterhin eine Zweidrittelmehrheit für eine Verurteilung nötig.
Die Arithmetik von Repräsentantenhaus und Senat
Die Demokraten brauchen 218 der 435 Sitze im Repräsentantenhaus. Die Modelle von Silver Bulletin und Economist gaben ihnen Ende Oktober eine 95-prozentige Chance, diese Zahl zu erreichen, das Modell von Decision Desk HQ 80 %. Der Senat ist offener. Die Republikaner halten 53 Sitze, genug, um mit 50 die Kontrolle zu behalten, weil Vizepräsident J. D. Vance bei Stimmengleichheit entscheidet. Die Demokraten brauchen daher 51 Sitze, was bedeutet, vier Sitze mehr zu gewinnen, als sie verlieren.
- Republikaner
- 53 Sitze
- Demokraten
- 47 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Die umkämpften Senatsrennen
Der Durchschnitt der Umfragen von EL PAÍS sieht demokratische Kandidaten in North Carolina, Ohio, Maine, Texas, Kansas, Alaska und Iowa vorn – alles Sitze, die derzeit die Republikaner halten. Die Vorsprünge in Kansas, Ohio, Texas und Maine liegen bei etwa drei Punkten, in Alaska bei einem Punkt und in Iowa bei unter einem halben Punkt, was innerhalb der üblichen Umfragefehler liegt. In Ohio sah eine Marist-Umfrage von Ende September Sherrod Brown bei 51 % gegenüber 43 % für Jon Husted unter registrierten Wählern. In Maine ersetzte Troy Jackson im Juli Graham Platner als demokratischen Kandidaten, nachdem Platners Kampagne wegen persönlicher Skandale und Vorwürfen sexueller Belästigung, die er bestritt, zusammengebrochen war. Susan Collins, eine erfahrene Republikanerin, hat ihre Umfragewerte schon früher übertroffen, und die Demokraten fürchten eine Wiederholung von 2020, als sie mit mehr als 8 Punkten gewann. In Alaska führt Mary Peltola in den Umfragen gegen Amtsinhaber Dan Sullivan, obwohl ihr vorgeworfen wird, unfair zu spielen – ein Bericht besagt, ihr Team habe einen Namensvetter Sullivans dazu bewegt, als Unabhängiger anzutreten. In Georgia liegt Jon Ossoff mit etwa neun Punkten vor seinem republikanischen Rivalen, und Texas gilt als ein Rennen, das den Republikanern eine schwere Niederlage zufügen könnte, sollte James Talarico Paxton schlagen, da es dort seit den 1980er Jahren keinen demokratischen Sieg mehr gab.
Wahlnacht und Auszählung
Die ersten Ergebnisse werden erwartet, wenn die Wahllokale an der Ostküste schließen, und der Zeitplan folgt der Eastern Time, die sechs Stunden hinter Spanien liegt. Georgia und Virginia kommen um 19:00 Uhr Eastern zuerst, gefolgt von North Carolina und Ohio um 19:30 Uhr sowie Pennsylvania, Florida, New Jersey, Maine und New Hampshire um 20:00 Uhr. Texas, Iowa, Kansas und Michigan folgen um 21:00 Uhr – für EL PAÍS die Stunde, die für den Senat entscheidend sein wird.
Florida zählt schnell und kann die meisten Ergebnisse innerhalb von Stunden prognostizieren. Alaska akzeptiert Stimmzettel bis zu fünfzehn Tage nach dem Wahltag, und Texas und Kalifornien zählen Briefwahlzettel, die später eintreffen, sofern sie einen Poststempel vom Wahltag tragen. Maine nutzt die Rangfolgewahl, sodass das Ergebnis Tage dauern kann, wenn kein Kandidat 50 % überschreitet. Die Sender kombinieren Nachwahlbefragungen mit Telefon-, SMS- und Online-Umfragen, und die Redaktionen sind nach früheren Fehlern bei Nachwahlbefragungen vorsichtig mit frühen Prognosen. Die Associated Press erklärt einen Sieger erst, wenn sie sehr hohe Sicherheit über das Ergebnis hat.
Was ein demokratischer Sieg ändern würde
Wenn die Republikaner den Kongress behalten, hätte Trump mehr Spielraum, seine Agenda durchzusetzen. Ein demokratisches Repräsentantenhaus würde es schwerer machen, seine Versprechen in Gesetze zu verwandeln, und ein demokratischer Senat würde es ihm schwerer machen, die Bestätigung von Bundesrichtern, Ministern und Botschaftern zu erreichen. David Schultz, Politikwissenschaftsprofessor an der Hamline University in Saint Paul und CNN-Kommentator, sagte auf einer Konferenz des World Press Institute, die Demokraten könnten genug Unterstützung haben, um zu gewinnen, aber nicht genug, um zu regieren. Er argumentierte, Trumps Veto und der Filibuster mit 60 Stimmen würden die meisten demokratischen Gesetzesvorhaben blockieren, sodass ihnen vor allem die Möglichkeit bleibe, zu untersuchen und die Regierung zu kontrollieren.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Tgcom24Midterm-Wahlen, Alaska und andere Bundesstaaten können das Zünglein an der Waage seinElezioni Midterm, l'Alaska e altri Stati possono spostare l'ago della bilancia · Original auf Italienisch
- ANSA.itVon Texas bis Alaska, die Duelle um die Eroberung des SenatsDal Texas all'Alaska, i duelli per la conquista del Senato - USA Midterm 2026 · Original auf Italienisch
- El PeriódicoMidterm-Wahlen in den Vereinigten Staaten: Wie werden die Stimmen gezählt und wann werden die Ergebnisse bekannt sein?Elecciones 'midterms' en Estados Unidos: ¿Cómo se cuentan los votos y cuándo se sabrán los resultados? · Original auf Spanisch
- FanpageWas passiert, wenn die Demokraten oder Republikaner die Midterms gewinnen: die Folgen für Trump und mögliche SzenarienCosa succede se vincono i dem o i repubblicani alle Midterm: le conseguenze per Trump e i possibili scenari · Original auf Italienisch
- Donald Trump
- Präsident, dessen Amtszeit zur Mitte der Midterms abgelaufen ist
- J. D. Vance
- Vizepräsident, der bei Stimmengleichheit im Senat entscheidet
- Mary Peltola
- Demokratische Senatskandidatin in Alaska
- Dan Sullivan
- Republikanischer Senator aus Alaska, der eine zweite Amtszeit anstrebt
- Susan Collins
- Erfahrene republikanische Senatorin, die in Maine antritt
- Troy Jackson
- Demokratischer Senatskandidat in Maine, der im Juli Graham Platner ersetzte
- Graham Platner
- Ehemaliger demokratischer Senatskandidat in Maine, der nach persönlichen Skandalen und bestrittenen Belästigungsvorwürfen zurückzog
- Sherrod Brown
- Ehemaliger demokratischer Senator, der in Ohio antritt
- Jon Husted
- Republikanischer Senator, der seinen Sitz in Ohio verteidigt
- Jon Ossoff
- Demokratischer Senator, der seinen Sitz in Georgia verteidigt
- James Talarico
- Demokratischer Senatskandidat in Texas
- David Schultz
- Politikwissenschaftsprofessor an der Hamline University und CNN-Kommentator
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