Verkehr · Urda

Spanien deckelt Preise für Ersatzverkehr, nachdem das Zugunglück von Urda die Strecke Madrid–Andalusien unterbrochen hat

Verkehrsminister Óscar Puente hat ein Dekretgesetz über 30 Millionen Euro für die Opfer des Zugunglücks von Urda (Toledo) angekündigt. Es soll die Preise für Ersatzverkehr deckeln, solange die Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Andalusien unterbrochen bleibt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda · Spanien

Das Hilfspaket für die vom Zugunglück von Urda (Toledo) Betroffenen umfasst ein Königliches Dekretgesetz im Wert von 30 Millionen Euro, wie Verkehrsminister Óscar Puente am Dienstag, 3. November, nach der Sitzung des Ministerrats auf einer Pressekonferenz sagte. Es soll den Behörden erlauben, die Preise für Ersatzverkehr zu deckeln, solange die Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Andalusien unterbrochen bleibt, ebenso für Unterkünfte im Zusammenhang mit betroffenen Reisen. Die Deckelung würde den Höchstpreis auf dem Niveau eines früheren Referenzzeitraums festschreiben. Puente sagte, das Parlament habe den Vorschlag bereits abgelehnt, mit Stimmen von PP, Vox und Junts. Zu den Preissteigerungen sagte er:

„Nun, wenige Tage später, sehen wir Preise, die acht- bis neunmal so hoch sind wie an den Tagen vor dem Unglück.“

Óscar Puente, Spaniens Minister für Verkehr und nachhaltige Mobilität

Renfe erklärte, sie werde die persönlichen Gegenstände der Opfer zurückgeben, sobald die Behörden es erlaubten und die vorläufigen Verfahren abgeschlossen seien. Das Unternehmen bat um Informationen und Fotos, um die Gegenstände über die Telefonleitung 900 10 10 20 zu identifizieren, die auch Hilfe bei Transport, Versicherung und psychologischer Betreuung bietet. Die politischen Reaktionen hielten an: José Ignacio García, Sprecher von Adelante Andalucía, forderte eine unabhängige und transparente Untersuchung sowie den Rücktritt Puentes. In Córdoba erklärte AENA, ob neue Flüge nach Madrid-Barajas angeboten würden, sei eine Entscheidung der Fluggesellschaften, nachdem der Bürgermeister der Stadt, José María Bellido, die Regierung um eine tägliche Direktverbindung gebeten hatte. Der andalusische Hotelverband Fahat schätzte 146.000 weniger Übernachtungen im November und Dezember 2026 und wirtschaftliche Auswirkungen von 7,51 Millionen Euro, ausgehend von einer hypothetischen Wiedereröffnung der Strecke am 23. November.

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