Verkehr · Madrid, Toledo und Sevilla

Renfe verschiebt Ersatzverkehr Madrid–Andalusien wegen Semaf-Streiks auf den 3. November

Renfe teilt mit, dass der für Freitag, 30. Oktober, geplante alternative Transportplan für Madrid–Andalusien erst am Dienstag, 3. November, anlaufen kann. Die Schnellfahrstrecke bleibt nach dem Unglück vom Mittwoch bei Toledo gesperrt, ein Termin für die Wiedereröffnung steht nicht fest.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, EL MUNDO, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Toledo, Sevilla, Málaga · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Frühestmöglicher Starttermin des Ersatzverkehrs
  2. 10.11.Ganztägiger Semaf-Streik von 00:01 bis 23:59 Uhr
  3. 12.11.Teilstreiks von Semaf in drei Zeitfenstern

Renfe verschiebt den Ersatzverkehr

Renfe erklärte in einer am Donnerstag, 29. Oktober, veröffentlichten Mitteilung, der alternative Transportplan (PAT), den das Unternehmen für Freitag, 30. Oktober, auf der Strecke Madrid–Andalusien vorgesehen hatte, könne nicht umgesetzt werden. Die Bahngesellschaft gab an, die Gewerkschaft der Triebfahrzeugführer Semaf habe die strikte Einhaltung der gesetzlichen Frist von 96 Stunden für Änderungen an Fahrplänen verlangt, wodurch sich der frühestmögliche Beginn auf Dienstag, 3. November, verschiebe. Renfe will die endgültige Ausgestaltung des Plans – einschließlich Fahrplänen, Streckenführungen, verfügbarer Verbindungen und Starttermin – vor dem 3. November veröffentlichen. Die Verschiebung fällt mitten in einen sich zuspitzenden Tarifkonflikt bei Renfe und lässt Reisende vor dem langen Wochenende um Allerheiligen ohne Bahnangebot zurück.

„Renfe arbeitet weiter daran, als Reaktion auf die Sperrung der Schnellfahrstrecke Madrid–Andalusien eine Mobilitätsalternative anzubieten, und zwar im Rahmen der gesetzlichen Bedingungen und Fristen.“

Renfe

Eine seit Mittwoch unterbrochene Strecke

Der Schnellfahrkorridor ist seit Mittwoch, 28. Oktober, gesperrt, als sich zwischen Los Yébenes und Urda in der Provinz Toledo ein Zusammenstoß zwischen einem AVE-Zug und einem von Iryo betriebenen Zug ereignete. Ein Termin für die Wiederaufnahme des Verkehrs wurde nicht genannt. Renfe hatte erklärt, der Ersatzverkehr solle so lange laufen, wie der Hochgeschwindigkeitsverkehr unterbrochen bleibe, ohne jedoch je zu erläutern, wie das Angebot aussehen sollte. Die jüngste Erklärung des Unternehmens nennt kein Datum für den Beginn des Ersatzverkehrs, sondern lediglich die Zusage, dessen Einzelheiten vor dem 3. November zu veröffentlichen.

Streik trifft Renfe-Verbindungen

Semaf rief am Donnerstag, 29. Oktober, zu einem Streik bei Renfe auf und forderte unter anderem strukturelle Änderungen bei der Sicherheit im Bahnverkehr. Die Gewerkschaft erklärte, 100 % ihrer Triebfahrzeugführer hätten sich beteiligt, während Renfe um 18:00 Uhr eine Beteiligung von 26,63 % verzeichnete. Renfe erklärte, die Forderungen der Gewerkschaft lägen außerhalb ihrer Zuständigkeit, und wandte sich gegen einen Streik gegen ihr Angebot wegen Fragen wie Lenkzeitregeln und Entscheidungen der Arbeitsaufsicht. Der Streik führte zur Streichung von 606 öffentlichen Verbindungen, 21 % der 2.807 geplanten, und in den Cercanías Madrid waren 487 der 599 geplanten Verbindungen betroffen. Mitarbeiter von Renfe am Bahnhof Atocha erklärten, die meisten Hilfeanfragen hätten den Streik und nicht die Streckensperrung betroffen.

Die Beteiligung fiel je nach Schicht unterschiedlich aus: 2,19 % in der Nachtschicht, 23,84 % in der Frühschicht und 34,06 % in der Spätschicht.

Streikbeteiligung nach Schicht am 29. Oktober 2026%
Nachtschicht
2.19 %
Frühschicht
23.84 %
Spätschicht
34.06 %

Daten aus dem Artikeltext

Weitere Arbeitsniederlegungen angekündigt

Semaf hat für Dienstag, 10. November, einen ganztägigen Ausstand von 00:01 bis 23:59 Uhr angekündigt. Für Donnerstag, 12. November, sind Teilstreiks zwischen 6:20 und 9:20 Uhr, zwischen 14:20 und 17:20 Uhr sowie zwischen 21:20 und 23:20 Uhr angesetzt. Die Gewerkschaft rief zudem sechs weitere Streiktage mit 24-stündigen und zeitlich begrenzten Ausständen aus. Zu ihren genannten Beschwerden zählen die fehlende Vorlage verbindlicher Protokolle für Wetterwarnungen und das Fehlen endgültiger technischer Lösungen für Sicherheitsprobleme am rollenden Material.

Fluggesellschaften stocken Plätze auf

Iberia hat zusätzliche Flüge nach Sevilla und Málaga mit höheren Frequenzen und größeren Flugzeugen eingeplant. Zwischen dem 28. und dem 30. Oktober stellte die Airline 3.280 zusätzliche Sitze bereit, 47 % mehr als geplant. Iberia hat zudem die Preise auf allen ihren Flügen zwischen Madrid und Andalusien bis zum 8. November gedeckelt. Busse bleiben die andere wichtige Option, solange die Bahnstrecke gesperrt ist.

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