Verkehr · Madrid

Semaf ruft für den 17. November einen Bahnstreik bei acht Betreibern aus – Ouigo-Ausstand beendet

Semaf hat für Dienstag, den 17. November, einen eigenen Streik ausgerufen, der die Lokführer von acht spanischen Bahnbetreibern erfasst, während die Einigung mit Ouigo die dort geplanten Ausstände aufhebt. Das erste Treffen mit Verkehrsminister Carlos Cuerpo endete nach Angaben der Gewerkschaft ohne Fortschritte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, El Periódico, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 17.11.Streik von Semaf bei acht Bahnbetreibern
  2. 4.12.Ouigo-Streiktag abgesagt
  3. 8.12.Zweiter Ouigo-Streiktag abgesagt

Ein neuer Streiktag am 17. November

Semaf, die spanische Gewerkschaft der Bahnfahrer, hat für Dienstag, den 17. November, einen eigenen Streik ausgerufen, der die Lokführer von acht Betreibern erfasst: Renfe, Iryo, Ouigo, Transfesa, Continental Rail, Tracción Rail, Captrain und Medway. Die Gewerkschaft kündigte den Aufruf am Donnerstag, 5. November, an, zusätzlich zu ihrer Beteiligung an einem gemeinsamen Streik der Betriebsräte von Renfe und Adif. Semaf unterstützt zudem den Streik der Renfe-Gruppe am Dienstag, 10. November, einen 24-stündigen Ausstand, sowie die Aktion am Donnerstag, 12. November, die an diesem Tag in drei Zeitfenstern läuft. Die Gewerkschaft bringt diese Welle mit einem Ausstand am 29. Oktober in Verbindung, dem Tag nach einem Bahnunglück bei Urda in Toledo, das nach ihren Angaben durch einen schweren Ausfall des Zugsicherungssystems LZB verursacht wurde.

Ursprünge des Konflikts

Am 9. Februar 2026 unterzeichnete Semaf eine Vereinbarung mit dem Verkehrsministerium und den Präsidenten von Renfe und Adif, die für den 10. und 11. Februar geplante Streiks abwendete. Der Pakt schuf multidisziplinäre Arbeitsgruppen, die neue Vorschriften und Betriebsverfahren für die Sicherheit im Bahnverkehr ausarbeiten und umsetzen sollten. In einer Erklärung teilte die Gewerkschaft mit:

„Ein solcher Pakt sah die Einrichtung multidisziplinärer Arbeitsgruppen vor, die mit der Ausarbeitung und Umsetzung neuer Vorschriften und Betriebsverfahren zugunsten der Sicherheit im Bahnverkehr beauftragt wurden.“

Semaf

Seitdem hätten die Verwaltung und die öffentlichen Bahnunternehmen nach Angaben der Gewerkschaft wiederholt Treffen verschoben, ohne dass es Fortschritte gegeben habe, und sie hätten nicht einmal die Nachverfolgungskommission für die Vereinbarung einberufen.

Die Einigung mit Ouigo

Semaf und Ouigo erzielten am Donnerstag, 5. November, eine Einigung, die die für den 6. und 9. November sowie für den 4. und 8. Dezember 2026 geplanten Streiks abwendet – Tage, die mit den Brückentagen von Almudena und der Verfassung zusammenfallen. Ouigo erklärte, alle seine Züge würden an diesen vier Tagen planmäßig verkehren, und begrüßte die Einigung sowie die Bedeutung des Dialogs mit den Arbeitnehmervertretern. Gegenüber EFE erklärte Semaf, die Vereinbarung decke ihr gesamtes Forderungspaket ab, das nach Angaben der Gewerkschaft Löhne und Arbeitsbedingungen betrifft. Ouigo hatte am Freitag, 30. Oktober, und am Montag, 2. November, alle geplanten Züge gestrichen und damit fast 20.000 Reisende und 40 Züge betroffen. Am Mittwoch, 4. November, hatte der Betreiber zudem die Streichungen seiner Hochgeschwindigkeitsverbindungen von Madrid nach Andalusien bis mindestens 15. November verlängert; die Fahrgäste wurden informiert, dass ihnen die vollständige Rückerstattung ihrer Tickets garantiert sei.

Gespräche mit dem Minister

Carlos Cuerpo, der das Wirtschaftsvizepräsidium innehat und Verkehrsminister wurde, nachdem Óscar Puente zurückgetreten war, berief Semaf, Renfe-Präsident Álvaro Fernández und die Nummer zwei des Ministeriums, José Antonio Santano, für Donnerstag, 5. November, um 16:00 Uhr zu einem Treffen ein. Die Sitzung war als erster Kontaktpunkt angelegt, und laut Semaf endete sie ohne Fortschritte bei den Forderungen der Lokführer. Das Ministerium hat die Gewerkschaft erneut für Freitag, 6. November einberufen, vor dem Ausstand am 17. November. Semaf verlangt konkrete und überprüfbare Maßnahmen, bevor es seine Ausstände aufhebt. Cuerpos erklärtes Ziel ist es, auch andere Gewerkschaften zu treffen, beginnend mit Semaf als einem der derzeit relevanten Akteure.

Schlüsseldaten

Die Abfolge seit Februar umfasst eine Reihe von Streichungen, eine gescheiterte Nachverfolgung und mehrere datierte Ausstände, wie unten dargestellt.

Der nächste datierte Schritt ist der Renfe-Streik am 10. November, gefolgt vom reinen Semaf-Ausstand bei acht Betreibern am 17. November.

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Quellen und Kontext

Orte
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