Verkehr · Madrid und Urda

Adif-Betriebsausschuss beschließt 24-stündigen Streik für den 17. November – noch nicht offiziell ausgerufen

Der Betriebsausschuss von Adif hat einen 24-stündigen Streik aus Sicherheitsgründen im Bahnverkehr beschlossen, doch die Ausrufung ist noch nicht formal erfolgt, und der Ausschuss von Renfe hat noch nicht entschieden, ob er sich anschließt. Die Zugführer der Gewerkschaft Semaf haben separat für den 10. und 12. November Arbeitsniederlegungen angekündigt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, LaSexta, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Urda · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 16.11.Kundgebung vor dem Kongress in Madrid
  2. 17.11.Vorgeschlagener 24-stündiger Streik bei Adif, noch nicht offiziell ausgerufen
  3. 18.11.Betriebsausschuss von Adif berät über weitere Maßnahmen

Ein 24-stündiger Streik bei Adif wird vorbereitet

Der Betriebsausschuss von Adif, dem staatlichen Betreiber der Schieneninfrastruktur, hat nach Gewerkschaftsangaben einen 24-stündigen Streik für Dienstag, den 17. November, beschlossen, doch die Ausrufung ist noch nicht offiziell erfolgt. Im Ausschuss sitzen CCOO, UGT, CGT, der Sindicato Ferroviario (SF) und der Sindicato de Circulación Ferroviario (SCF). Für Montag, den 16. November, ist eine Kundgebung vor dem Kongress in Madrid angesetzt. Der Ausschuss kommt am Mittwoch, dem 18. November, erneut zusammen, um die Entwicklung zu bewerten und weitere Maßnahmen abzuwägen. Der SCF erklärte, er rechne am Mittwoch oder Donnerstag mit der erforderlichen Genehmigung.

Renfe und Semaf erhöhen den Druck

Der Betriebsausschuss von Renfe hat noch nicht entschieden, ob er sich dem Vorgehen bei Adif anschließt, obwohl ihm der Vorschlag am selben Dienstag vorgelegt wurde. Semaf, die Gewerkschaft der Zugführer, hat für Dienstag, den 10. November, einen vollständigen Ausstand und für Donnerstag, den 12. November, einen Teilstreik angekündigt; die Ankündigung erfolgte am 29. Oktober. Zwischen diesen beiden Terminen liegt am Mittwoch, dem 11. November, ein Generalstreik. Semaf vertritt etwa 6.500 der rund 7.000 im Land gezählten Zugführer. Das Verkehrsministerium hat Mindestdienste verordnet, dennoch sind an diesen drei Tagen Störungen im Bahnverkehr zu erwarten.

Was die Gewerkschaften fordern

CSIF fordert den Rücktritt von Verkehrsminister Óscar Puente sowie der Führungsspitzen von Renfe und Adif. Sie schlägt eine Rechtsreform vor, um das Management zu professionalisieren und politische sowie auf Vertrauen beruhende Ernennungen zu begrenzen, wobei Stellen durch offene Ausschreibungen und unabhängige Bewertungen besetzt werden sollen.

„Die politische Sphäre kann fachliche Kompetenz nicht ersetzen.“

CSIF

CSIF verlangt zudem neue Tarifverträge für Adif und Adif Alta Velocidad, mehr Personal, Einschränkungen bei der Auslagerung der Instandhaltung von Infrastruktur und Zügen sowie höchstens zwei nicht aufeinanderfolgende Nachtschichten pro Woche. CCOO hält die Aufspaltung von Renfe und Adif für einen Fehler und will einen öffentlichen Unternehmensverbund, der die Koordination zwischen Infrastruktur und Betrieb wiederherstellt.

„Die aktuelle Situation ist das Ergebnis des Scheiterns eines Eisenbahnmodells, das durch aufeinanderfolgende europäische Richtlinien schrittweise durchgesetzt wurde.“

Comisiones Obreras

Die Forderungen von Semaf betreffen die Zuverlässigkeit des Netzes, klare Protokolle bei widrigen Wetterlagen, mehr Personal, eine bessere Kommunikation in Notfällen, neue Einstellungsjahrgänge von Zugführern und psychologische Betreuung des Personals, nachdem ein Mensch von einem Zug erfasst wurde. Verkehrsminister Óscar Puente hat argumentiert, Adif habe seine Belegschaft seit 2016 deutlich aufgestockt.

Hintergrund und die kommenden Termine

Die Mobilisierung folgt auf den Zugunfall von Urda in der Provinz Toledo am Mittwoch, dem 28. Oktober, der nach Angaben von CCOO mindestens 69 Todesopfer gefordert hat. Semaf hielt seinen Streik für Donnerstag, den 29. Oktober, aufrecht, und Rodalies verzeichnete während dieses Ausstands einen Nachfragerückgang von 30 %. Zuvor war im Februar nach einer Einigung mit Adif und dem Verkehrsministerium im Anschluss an die Unfälle von Adamuz und Gelida ein Streik abgesagt worden; die Gewerkschaften verlangen nun, dass diese Zusagen eingehalten werden. Zwei tödliche Unfälle im Jahr 2026 haben die gewerkschaftliche Kritik verschärft.

Der Kalender reicht von den Ausständen bei Semaf am 10. und 12. November über den vorgeschlagenen Streik bei Adif am 17. November bis zur Kundgebung vor dem Kongress am 16. November und der Sitzung des Betriebsausschusses am 18. November.

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