Der Ausstand von Semaf läuft am Donnerstag, dem 29. Oktober, von 00:01 bis 23:59 Uhr in allen Unternehmen der Renfe-Gruppe und richtet sich an das gesamte Fahrpersonal.
Semaf erklärt, die im Februar unterzeichneten Zusagen seien administrativ blockiert. Renfe erklärt, sie habe alle ihre eigenen Zusagen erfüllt und 17 von 24 externen Maßnahmen seien umgesetzt.
Sechs Streiktage laufen vom 30. Oktober bis zum 8. Dezember, darunter 24-stündige Ausstände am 30. Oktober und am 2. November, die mit den Brückentagen zu Todos los Santos, Almudena und Constitución zusammenfallen.
Die Gewerkschaft Semaf hat für Donnerstag, den 29. Oktober, einen 24-stündigen Streik ausgerufen, der von 00:01 bis 23:59 Uhr in allen Unternehmen der Renfe-Gruppe gilt. Der Ausstand richtet sich an das gesamte Fahrpersonal, das den ganzen Tag über die Arbeit niederlegen soll. Dem Aufruf war eine Sitzung der Konfliktkommission am Freitag, dem 16. Oktober, vorausgegangen, bei der sich die Parteien nicht einigen konnten. In diesem Gremium sitzen Arbeitnehmervertreter, das Verkehrsministerium, der Infrastrukturbetreiber Adif, die spanische Eisenbahnsicherheitsbehörde (AESF) und Renfe zusammen. Die Gewerkschaft erklärt, der Ausstand werde den Cercanías-, Rodalies- und Hochgeschwindigkeitsverkehr in ganz Spanien beeinträchtigen, während Iryo und Ouigo nicht betroffen seien.
Semaf argumentiert, die im Februar unterzeichneten Zusagen seien durch eine administrative Blockade ins Stocken geraten. Zu den Maßnahmen, die sie auflistet, gehören die Eisenbahnsicherheit, Notfallprotokolle für Wetterereignisse, die Einstellung neuer Lokführer, der Umgang mit Überfahrtsunfällen und die Zuverlässigkeit des rollenden Materials. Renfe weist diese Darstellung zurück und erklärt, sie habe jede Zusage eingehalten, die sie im Rahmen der Vereinbarung vom 9. Februar gemacht habe, mit der die für den 10. und 11. Februar geplanten Streiks nach dem Unfall von Adamuz abgesagt wurden.
„Renfe hat alle Zusagen eingehalten, die in der am 9. Februar erzielten Vereinbarung zur Stärkung des Schienensystems nach dem Unfall von Adamuz gemacht wurden.“
Von den 24 verbleibenden Maßnahmen außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs seien nach Angaben von Renfe 17 umgesetzt, während sich sieben noch in administrativen, regulatorischen und technischen Verfahren befänden. Zudem habe das Unternehmen eine Einstellungswelle von bis zu 1.200 Beschäftigten vorangetrieben und viele der Forderungen seien nie Teil der Gespräche über das vierte Tarifabkommen gewesen.
Daten aus dem Artikeltext
In ihrer Erklärung warf Semaf der Verwaltung und den Unternehmen vor, sich hinter bürokratischer Langsamkeit zu verstecken, und erklärte, die Sitzung habe an der Lage nichts geändert.
„Alles ist genauso blockiert wie im Mai.“
Die Gewerkschaft fordert verbindliche Protokolle für Wetterwarnungen, klare Regeln für die Kommunikation in Risikosituationen, einen direkten Kanal zwischen den Parteien einschließlich der Arbeitsinspektion sowie echte technische Lösungen für Probleme mit dem rollenden Material. Außerdem verlangt sie, die Abschlagskoeffizienten für das Renteneintrittsalter freizugeben und die am 7. Mai vereinbarten Maßnahmen für neue Beförderungen anzuwenden. Der Streit folgt auf den Unfall von Adamuz, bei dem nach Angaben von La Razón 46 Menschen starben, und den Unfall von Gelida, bei dem ein Lokführer eines Rodalies-Zugs ums Leben kam. Semaf hat das Ministerium zudem gebeten, keine Mindestdienste festzulegen, mit dem Argument, Renfe und Iryo deckten den wesentlichen Betrieb bereits ab. Im Februar reichten die Mindestdienste von 21 % im Güterverkehr bis zu 73 % bei Hochgeschwindigkeitszügen.
Semaf hat zudem einen sechstägigen Streik bei Ouigo ausgerufen, mit 24-stündigen Ausständen am 30. Oktober und am 2. November. Teilstreiks folgen am 6. und 9. November sowie am 4. und 8. Dezember, jeweils von 06:00 bis 12:00 Uhr und von 18:00 bis 23:59 Uhr. Die Ouigo-Termine fallen mit den Brückentagen zu Todos los Santos, Almudena und Constitución zusammen. Bereits Anfang Oktober hatte ein Ausstand von Semaf zu Chaos bei Rodalies geführt, und am Montag, dem 12. Oktober, unterbrach ein Brand in einem Hochgeschwindigkeitszug bei Ricla (Saragossa) die Strecke Madrid–Barcelona. Geschwindigkeitsbeschränkungen auf diesem Korridor verursachten noch Verspätungen, als der Streik angekündigt wurde.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenVerkehr · Madrid und Barcelona
Die Gewerkschaft Semaf hat für Donnerstag, den 29. Oktober, einen 24-stündigen Streik aller Lokführer der Renfe-Gruppe ausgerufen, nachdem die Gespräche am Freitag, dem 16. Oktober, gescheitert sind. Ab dem 30. Oktober folgt ein sechstägiger Streik bei Ouigo.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, La Razón, RTVE.es und weiteren Medien. Veröffentlicht .