Wirtschaft · Lissabon und Madrid
Santander Totta: Gewinn sinkt um 8,8 % auf 663,8 Millionen Euro – Belastung durch Filialumbau und Vorruhestand
Die portugiesische Tochter der spanischen Santander-Gruppe erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 einen Gewinn von 663,8 Millionen Euro; Umbau der Filialen und Vorruhestandskosten belasteten das Ergebnis. Kredite und Einlagen wuchsen weiter, die Kredite an Privatkunden um 6,5 %, die an Unternehmen um 10,3 %.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von PÚBLICO, Observador, RTP und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Santander Totta erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 einen Gewinn von 663,8 Millionen Euro, 8,8 % weniger als im Vorjahr. Den Großteil des Rückgangs verursachten Belastungen von 29,9 Millionen Euro aus dem Filialumbau und aus Vorruhestandsregelungen.
Bereinigt um Sondereffekte sank der wiederkehrende Nettogewinn um 1,0 % auf 693,7 Millionen Euro. Ein positiver Posten von 27,6 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 aus der Rückzahlung eines Solidaritätszuschlags verzerrt den Jahresvergleich.
Die Nettozinsmarge fiel um 1,3 % auf 1.015,7 Millionen Euro von 1.029,5 Millionen Euro; die Neubepreisung der Kredite spiegelt das neue Zinsumfeld erst ab dem dritten Quartal wider.
Die Kredite an Privatkunden stiegen um 6,5 % auf 28.736 Millionen Euro, die an Unternehmen um 10,3 % auf 27.773 Millionen Euro, während die Einlagen um 6,3 % auf 41.529 Millionen Euro wuchsen.
Gewinnrückgang durch Sondereffekte
Santander Totta, die portugiesische Tochter der spanischen Santander-Gruppe, erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 einen Gewinn von 663,8 Millionen Euro, 8,8 % weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Den Großteil des Rückgangs führt die Bank auf 29,9 Millionen Euro an Belastungen im Zusammenhang mit dem Umbau ihres Filialnetzes und mit Vorruhestandsregelungen zurück. Der Vergleich wird zudem durch einen positiven Posten von 27,6 Millionen Euro aus dem Vorjahr belastet, als der Staat einen Solidaritätszuschlag zurückzahlte, der für verfassungswidrig erklärt worden war. Bereinigt um diese Sondereffekte sank der wiederkehrende Nettogewinn um 1,0 % auf 693,7 Millionen Euro, sodass sich der Rückgang von 8,8 % auf 1,0 % verringert. Die Eigenkapitalrendite bezifferte die Bank für den Berichtszeitraum auf 29,6 %.
Margendruck und Provisionserträge
Die Nettozinsmarge – die Differenz zwischen den Refinanzierungskosten der Bank und den Erträgen aus Krediten – sank um 1,3 % auf 1.015,7 Millionen Euro von 1.029,5 Millionen Euro. Wie RTP berichtete, konnte das Kreditwachstum den Druck aus der Neubepreisung nur teilweise ausgleichen, und die Neubepreisung spiegelte das neue Zinsumfeld erst im dritten Quartal wider. Die Provisionen stiegen um 4,8 % auf 382,9 Millionen Euro, was die Bank auf das Wachstum ihres Kundenstamms und die häufigere Nutzung ihrer Dienstleistungen durch die Kunden zurückführt. Die bereinigten Betriebskosten – ohne Vorruhestandslasten – sanken um 0,7 % auf 385,7 Millionen Euro. Die Ergebnisse wurden in einer schriftlichen Erklärung ohne Pressekonferenz veröffentlicht.
Kredite und Einlagen wachsen weiter
Das Bruttokreditvolumen erreichte Ende September 2026 56,5 Milliarden Euro, ein Plus von 8,3 %. Die Kredite an Privatkunden stiegen um 6,5 % auf 28.736 Millionen Euro, während die Kredite an Unternehmen und Institutionen um 10,3 % auf 27.773 Millionen Euro wuchsen – die höhere Rate der beiden Hauptkategorien. Innerhalb des Privatkundensegments legten Wohnungsbaukredite um 6,7 % auf 26.363 Millionen Euro zu, Konsumentenkredite wuchsen um 6,1 % auf 2.190 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 6,3 % auf 41.529 Millionen Euro. In den neun Monaten vergab die Bank rund 3 Milliarden Euro an Hypothekenkrediten, was sie als wesentlichen Hebel für die Gewinnung und Bindung von Kunden bezeichnete.
- Privatkunden
- 28736 Millionen Euro
- Unternehmen und Institutionen
- 27773 Millionen Euro
Daten aus dem Artikeltext
Filialen und das Bild der Gruppe
Bei Santander Totta werden Filialen schneller abgebaut als in anderen Regionen der Gruppe, dennoch bleibt die portugiesische Einheit die profitabelste Einheit der spanischen Muttergesellschaft. In der Mitteilung zum dritten Quartal wiederholt die Präsidentin der Bank, Isabel Guerreiro, einen Satz, der schon mehrfach verwendet wurde und nun als neues Motto der Bank dient.
„Wir wollen die beste digitale Bank mit Filialen sein.“
Auf Gruppenebene meldete Santander für die ersten neun Monate einen Gewinn von 12.405 Millionen Euro, 20 % mehr als im Vorjahr. Diese Zahl enthält einen Netto-Kapitalgewinn von 1.895 Millionen Euro aus dem Verkauf der polnischen Tochtergesellschaft der Gruppe. Der Gewinn der portugiesischen Einheit enthält diesen Gewinn nicht; ihre Ergebnisse wurden ohne Telefonkonferenz zu den Zahlen veröffentlicht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- PÚBLICORestrukturierung bei Santander belastet Gewinn, aber Kredite und Einlagen steigen weiter starkReestruturação do Santander penaliza lucro, mas créditos e depósitos continuam a disparar · Original auf Portugiesisch
- ObservadorSantander in Portugal verdient 8,8% weniger aufgrund von Kosten für Vorruhestand und FilialmodernisierungSantander em Portugal lucra menos 8,8% devido a custos com reformas antecipadas e modernização das agências · Original auf Portugiesisch
- RTP - Rádio Televisão PortuguesaGewinne von Santander Totta fallen bis September um 8,8% auf 663,8 MillionenLucros do Santander Totta recuam 8,8% até setembro para 663,8 milhões · Original auf Portugiesisch
- Notícias ao MinutoSantander Totta verzeichnet bis September einen Gewinnrückgang von 8,8%Santander Totta regista queda de 8,8% nos lucros até setembro · Original auf Portugiesisch
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