Sicherheit · Sabadell

Banco Sabadell: Gewinn sinkt nach TSB-Verkauf um 1 % auf 1.376 Millionen Euro

Der Nettogewinn von Banco Sabadell ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 um 1 % auf 1.376 Millionen Euro gefallen; zugleich kündigte die Bank eine Zwischendividende von 325 Millionen Euro an. Der Rückgang spiegelt den Verkauf ihrer britischen Tochter TSB an Santander im Mai wider.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, La Razón, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sabadell · Spanien
Wie es dazu kam
  1. Mai 2026TSB wird an Santander verkauft, zudem wird eine Sonderdividende von 50 Cent je Aktie ausgezahlt
  2. Juli 2026Aktienrückkauf über 331 Millionen Euro beginnt
  3. 29.10.Neunmonatsergebnisse veröffentlicht und Zwischendividende von 7 Cent angekündigt
  4. 29.12.Zwischendividende von 7 Cent je Aktie im Wert von 325 Millionen Euro wird ausgezahlt

Gewinnrückgang wegen des TSB-Verkaufs

Banco Sabadell erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 1.376 Millionen Euro, 1 % weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einer Mitteilung an die spanische Börsenaufsicht CNMV hervorgeht. Der Rückgang erklärt sich mit TSB, der britischen Tochter, die die Bank im Mai an Santander verkaufte und die nur in den ersten vier Monaten des Jahres zum Ergebnis beitrug. TSB steuerte in diesem Jahr 79 Millionen Euro bei, verglichen mit 242 Millionen Euro in den ersten neun Monaten des Jahres 2025. Ohne TSB stieg der Gewinn auf 1.297 Millionen Euro von 1.148 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wobei die Bank darauf hinwies, dass der Wert ohne die Sondereffekte dieses Jahres niedriger ausgefallen wäre als ein Jahr zuvor.

Beitrag von TSB zum Gewinn von Banco SabadellMillionen Euro
Jan.–Sep. 2025 (neun Monate)
242 Millionen Euro
Jan.–Sep. 2026 (vier Monate im Besitz)
79 Millionen Euro

Daten aus dem Artikeltext

Einmaleffekte und wiederkehrendes Ergebnis

Der Verkauf brachte Kapitalgewinne von 322 Millionen Euro. Restrukturierungskosten, darunter ein Vorruhestandsprogramm, verringerten den Netto-Einmaleffekt auf 201 Millionen Euro zugunsten der Bank. Ohne diese Posten erreichte das wiederkehrende Ergebnis 1.096 Millionen Euro, 5,3 % weniger als ein Jahr zuvor, obwohl es seit dem Frühjahr von Quartal zu Quartal gestiegen ist. Das Ergebnis des dritten Quartals lag ohne TSB bei 405 Millionen Euro, 13 % über dem Quartal von April bis Juni, gestützt auf höhere Zins- und Provisionserträge und stabile wiederkehrende Kosten. Die Eigenkapitalrendite auf das materielle Eigenkapital (Return on Tangible Equity) erreichte 14,2 %, während die Bilanzsumme im Jahresverlauf um 18,5 % auf 199.258 Millionen Euro sank.

Vorstandschef Marc Armengol erklärte in einer Stellungnahme, die Bank habe ihren Fokus auf Wachstum und Effizienz beibehalten.

„Wir haben erneut unsere Fähigkeit unter Beweis gestellt, das Geschäft nachhaltig auszubauen und dabei die Erträge zu steigern und die Kosten zu begrenzen.“

Marc Armengol

Erträge, Kredite und der Fokus auf Spanien

Der Bankertrag, also Zinsüberschuss und Provisionen zusammen, erreichte 3.677 Millionen Euro, ein Plus von 0,1 %. Der Zinsüberschuss lag bei 2.694 Millionen Euro, 0,6 % weniger, stieg im dritten Quartal jedoch um 2 % auf 920 Millionen Euro. Die Provisionserträge kletterten um 2,1 % auf 983 Millionen Euro, begünstigt durch eine ausgeweitete Vereinbarung mit dem französischen Vermögensverwalter Amundi; die Bank erwartet für das Gesamtjahr einen Anstieg ihrer Zinsmarge um rund 1 %. Die Kredite wuchsen um 4 % im Jahresvergleich auf 124.913 Millionen Euro, die Hypotheken stiegen um 3,5 % auf 40.716 Millionen Euro. Ein Jahr nach dem Ende des Übernahmeangebots von BBVA hat sich die Bank, nachdem TSB nun verkauft ist, wieder auf Spanien konzentriert. In ihrer Mitteilung an die CNMV erklärte die Bank zu den Ergebnissen:

„Diese Entwicklung zeigt die Stärke des Geschäfts in Spanien und die Fähigkeit der Bank, profitables und nachhaltiges Wachstum weiter voranzutreiben.“

Banco Sabadell

Dividende, Aktienrückkauf und Kapital

Die Bank zahlt am 29. Dezember eine Zwischendividende von 7 Cent je Aktie in bar aus, insgesamt 325 Millionen Euro. Die Zahlung kommt zu einem im Juli gestarteten Aktienrückkauf von 331 Millionen Euro hinzu, von dem noch 57 Millionen Euro – 17 % des Gesamtvolumens – ausstehen. Zudem erhielten die Aktionäre im Mai nach dem TSB-Verkauf eine Sonderdividende von 50 Cent je Aktie. Die vollständig belastete Kernkapitalquote (CET1 fully loaded) lag bei 13,12 %; laut dem Strategieplan der Bank soll das gesamte Kapital über 13 % ausgeschüttet werden, wie El Confidencial berichtet.

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