Konflikte · Kiew, Abu Dhabi und Brüssel

Russischer Raketenangriff auf Kiew beschädigt Wohnhäuser und verletzt zwei Menschen

Trümmer eines russischen Raketenangriffs haben am Samstag, 7. November, ein fünfstöckiges Wohnhaus im Westen Kiews beschädigt, auch ein Gebäude mit einem Kindergarten wurde getroffen. Der Angriff erfolgte, nachdem Selenskyj vor weiteren Attacken auf Energieanlagen und Brücken gewarnt hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Al Jazeera Online, BFMTV, La Libre.be und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kiew, Abu Dhabi, Brüssel · Ukraine, Vereinigte Arabische Emirate, Belgien
Wie es dazu kam
  1. 6.11.Selenskyj erklärt, die Ukraine verfüge über Erkenntnisse zu einem in Vorbereitung befindlichen neuen Schlag
  2. 7.11.Russischer Raketenangriff auf Kiew beschädigt Wohngebäude
  3. 10.11.Trilaterale Gespräche sollen in Abu Dhabi beginnen

Raketenangriff auf Kiew

Die russischen Streitkräfte haben am Samstag, 7. November, einen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt geflogen, wie der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Trümmer der Einschläge beschädigten ein fünfstöckiges Wohnhaus in einem westlichen Stadtteil, auch die Fassade eines weiteren Wohngebäudes wurde in Mitleidenschaft gezogen. Klitschko schrieb während des laufenden Angriffs auf Telegram und beschrieb die Einschläge in drastischen Worten.

„Explosionen in den Vororten von Kiew. Der Feind greift die Infrastruktur mit ballistischen Raketen an.“

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew

Die Militärverwaltung der Stadt teilte mit, zwei Menschen seien verletzt worden, und ein Gebäude, in dem sich ein Kindergarten befindet, sei beschädigt worden. Noch Stunden nach dem Angriff warnten die Behörden die Bevölkerung vor weiteren Einschlägen.

Warnungen vor dem Angriff

Am Freitag, 6. November, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache, die Ukraine verfüge über Erkenntnisse, dass ein neuer Schlag gegen den Energiesektor, die Brücken über den Dnipro und die zivile Infrastruktur vorbereitet werde. Er habe mit den Verantwortlichen für die ukrainischen Langstreckenschläge gesprochen, und Russland werde die Antwort der Ukraine erhalten. In derselben Ansprache forderte er die westlichen Partner Kiews auf, Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme zu liefern. Jüngste russische Angriffe hatten dem Energiesektor und der Infrastruktur schwere Schäden zugefügt, insbesondere in der Hauptstadt, und die Ukraine fürchtet einen weiteren schwierigen Winter.

Gespräche in Brüssel und Signale aus den USA

Vor dem Angriff endeten zweitägige Gespräche der Verbündeten in Brüssel. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow erklärte in einem Onlinebeitrag, an den Beratungen hätten Vertreter der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs, Frankreichs, Deutschlands und der Europäischen Union teilgenommen, ebenso Vertreter der Weltbank und der US-Investmentgesellschaft BlackRock. Die Gespräche befassten sich mit dem Wiederaufbau nach dem Krieg, der Finanzierung für 2027 und Sicherheitsgarantien der westlichen Verbündeten der Ukraine.

In einem am späten Donnerstag, 5. November, ausgestrahlten Fernsehinterview sagte Selenskyj, seine Regierung strebe konkrete Garantien dafür an, wie die Sicherheitsunterstützung nach dem Krieg ausgestaltet werde. Dem Sender 1+1 sagte er, er wolle klare Antworten darauf, was geschehe, falls Russland erneut angreife.

„Entscheidend ist, dass es auf dem Papier klar ist.“

Wolodymyr Selenskyj

Selenskyj sagte zudem, die deutlichen Siege der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen in dieser Woche könnten Kiew helfen, unter anderem durch eine schnellere Lieferung von Patriot-Abfangraketen. Am selben Donnerstag traf US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus Kirill Dmitrijew, den Sondergesandten des russischen Präsidenten Wladimir Putin, und sagte, eine Einigung zwischen Russland und der Ukraine könne unmittelbar bevorstehen. Die ukrainische Delegation traf Trump an diesem Tag nicht.

Stockende Verhandlungen und die Runde in Abu Dhabi

Eine von den USA geführte Gesprächsrunde zwischen der Ukraine und Russland soll am 10. und 11. November in Abu Dhabi beginnen. Es wäre das erste trilaterale Treffen zwischen Kiew, Washington und Moskau seit Mitte Februar, als Gespräche in Genf ohne Fortschritte bei einer Lösung endeten. Seit dem Ausbruch des Krieges im Nahen Osten im Februar waren die Verhandlungen ins Stocken geraten.

Moskau verlangt, dass sich die ukrainische Armee vollständig aus der östlichen Region Donezk zurückzieht. Kiew lehnt das ab und argumentiert, ein solcher Rückzug würde das Land neuen russischen Angriffen schutzlos aussetzen. Unterdessen traf am Montag, 2. November, ein Gleitbombenangriff eine ehemalige Schule, die als Verteilzentrum für humanitäre Hilfe genutzt wurde; die Zahl der Todesopfer dieses Angriffs stieg nach Berichten vom Freitag weiter an.

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