Diplomatie · Rom, Montevideo und Buenos Aires
Papst Leo XIV. bricht Wochen nach Lungenkrebs-Operation zu zwölftägiger Südamerika-Reise auf
Die Reise führt ihn nach Uruguay, Argentinien und Peru – die längste Reise seines Pontifikats, weniger als einen Monat nach der Entfernung eines Teils seiner rechten Lunge.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spiegel Online, RTVE.es, lastampa.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Ärzte erklären, Leo sei nach einer Operation am 13. Oktober, bei der ein Teil seiner rechten Lunge entfernt wurde, krebsfrei; der Chirurg Stefano Margaritora sah keinen klinischen Grund, der gegen die Reise spricht.
Die Reise führt über zwölf Tage durch Uruguay, Argentinien und Peru, mit 36 Reden laut Spiegel und einer Strecke von 31.000 Kilometern laut RTVE.
Leo wird am Freitag, 13. November, in Chiclayo in Peru erwartet, wo er neun Jahre eng mit der Diözese verbunden war und eine große Messe in Pampas de Pimentel feiern wird.
Die Behörden Uruguays haben für die erste Station des Papstes in Montevideo rund 5.000 Polizisten und 1.000 Soldaten mobilisiert; dort soll er um 16:30 Uhr Ortszeit eintreffen.

- 9.11.Besuch der Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Buenos Aires
- 13.11.Messe in Pampas de Pimentel in Chiclayo, Peru
- 17.11.Erwartete Rückkehr nach Rom
Abreise und ärztliche Freigabe
Papst Leo XIV. soll am Freitag, 6. November, um 7:00 Uhr vom römischen Flughafen Fiumicino zu einer zwölftägigen Reise durch Uruguay, Argentinien und Peru aufbrechen. Die Reise beginnt weniger als einen Monat nach einer Operation am 13. Oktober, bei der ein Teil seiner rechten Lunge mit einem bösartigen Tumor entfernt wurde. Die Ärzte erklären, er sei nun krebsfrei, und haben ihn für reisefähig erklärt; der Vatikan teilt mit, das Programm bleibe unverändert. Der Chirurg Stefano Margaritora hatte zuvor gesagt, die Reise sei lang, es gebe aber keine klinischen Gründe, die gegen ihre Durchführung sprächen. Es hatte Zweifel gegeben, ob der 71-Jährige die Reise überhaupt antreten könne.
„Nach der Operation sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Die 14 Tage der notwendigen Erholung sind vorüber, die Ärzte sind zuversichtlich, und medizinische Hilfe ist verfügbar, sollte etwas passieren.“
Die Reiseroute durch drei Länder
Der Flug nach Montevideo dauert etwa 13,5 Stunden, Rai meldet eine geplante Ankunft um 16:30 Uhr Ortszeit, also 20:30 Uhr in Italien. Nach einer Willkommenszeremonie soll der Papst um 17:45 Uhr Ortszeit auf der Plaza Independencia mit den staatlichen Behörden zusammentreffen, anschließend Präsident Yamandú Orsi besuchen und den Tag um 19:10 Uhr Ortszeit mit der Vesper in der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis beschließen. Uruguays Sicherheitsplan umfasst rund 5.000 Polizisten und 1.000 Soldaten; er wird in einem eigens gebauten Papamobil entlang der Uferpromenade von Montevideo fahren. Am 9. November soll er in der Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Buenos Aires sein, in der liturgische Gewänder aufbewahrt werden, die Jorge Mario Bergoglio als Erzbischof der Hauptstadt getragen hat. Spiegel zählt 36 Reden bei mehr als 50 Terminen, NOS nennt knapp 40 Reden und zwölf Flüge, während RTVE 14 Flüge über 31.000 Kilometer zählt.
Peru und die Rückkehr nach Chiclayo
Peru ist das emotionale Zentrum der Reise, verbrachte Leo dort doch mehr als 20 Jahre als Missionar und Bischof; seitdem besitzt er auch die peruanische Staatsbürgerschaft. Er wird am Freitag, 13. November, in Chiclayo erwartet, wo er eine große Messe in Pampas de Pimentel feiert. Spiegel ergänzt, das Programm sehe einen Ausflug auf rund 3.700 Meter Höhe in den peruanischen Anden vor. Lastampa berichtet zudem von einem Tag im peruanischen Amazonasgebiet mit Missionaren und indigenen Gemeinschaften. Kardinal Pietro Parolin beschrieb den Besuch so:
„In Lateinamerika kehrt Robert Francis Prevost an Orte zurück, die sein Leben geprägt haben, insbesondere in Peru.“
Politik und Religion in der Region
Spiegel merkt an, Argentinien und Peru würden von rechts-populistischen Staatschefs regiert, Javier Milei und Keiko Fujimori, deren verstorbener Vater selbst einst Präsident war. Laut NOS war Mileis Verhältnis zu Papst Franziskus zunächst schwierig und wurde später wärmer, doch bei der Regulierung von KI liegen beide weiterhin deutlich auseinander. Franziskus wurde in Argentinien geboren, und Spiegel berichtet, er sei als Papst nie dorthin zurückgekehrt. NOS ergänzt, Uruguay sei das säkularste Land Südamerikas, etwa ein Drittel der Bevölkerung sei katholisch, und in Brasilien, Kolumbien, Argentinien und Peru wüchsen konservative evangelikale Strömungen. 2015 räumte Franziskus die Rolle der Kirche bei der kolonialen Eroberung ein und bat um Vergebung für das Unrecht, das im Namen Gottes an indigenen Völkern begangen wurde.
Rückkehr nach Rom
Die Reise endet mit der Rückkehr nach Rom, die Spiegel für den 17. November erwartet. Über zwölf Tage wird der Papst laut RTVE etwa 31.000 Kilometer zurücklegen; die Quellen nennen diese Zahl als Gesamtstrecke der gesamten Reise.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Spiegel OnlinePapst Leo beginnt trotz Krebs-OP seine Südamerikareise
- RTVE.esPeru, Argentinien und Uruguay: Die Lateinamerika-Reise, die die Gesundheit von Leo XIV. auf die Probe stelltPerú, Argentina y Uruguay: la gira latinoamericana que pone a prueba la salud de León XIV · Original auf Spanisch
- lastampa.itDie Rückkehr von Papst Leo nach SüdamerikaIl ritorno di Papa Leone in Sud America · Original auf Italienisch
- Rai newsPapst Leo XIV. bricht nach Südamerika auf, am Flughafen Fiumicino angekommenPapa Leone XIV parte per il Sudamerica, arrivato in aeroporto a Fiumicino · Original auf Italienisch
- Leo XIV
- Papst und Oberhaupt der katholischen Kirche, der am 6. November eine zwölftägige Reise durch Südamerika begann
- Matteo Bruni
- Vatikan-Sprecher, der Journalisten über den Gesundheitszustand des Papstes und die medizinischen Vorkehrungen für die Reise informierte
- Pietro Parolin
- Kardinalstaatssekretär, der die Reise als Rückkehr an Orte beschrieb, die das Leben des Papstes geprägt haben
- Yamandú Orsi
- Präsident Uruguays, der den Papst in Montevideo empfangen soll
- Javier Milei
- Präsident Argentiniens, den der Papst besuchen soll
- Keiko Fujimori
- Präsidentin Perus, eines der beiden rechts-populistischen Staatsoberhäupter, die der Papst besucht
- Pope Francis
- Leos Vorgänger, in Argentinien geboren, der als Papst nie dorthin zurückkehrte
- Jorge Mario Bergoglio
- Geburtsname von Papst Franziskus, dessen liturgische Gewänder in der Kathedrale von Buenos Aires aufbewahrt werden, die der Papst besuchen wird
- Orte
- Rom, Italien, Montevideo, Uruguay, Buenos Aires, Argentinien
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