Diplomatie · Rom, Montevideo und Buenos Aires

Papst Leo XIV. bricht Wochen nach Lungenkrebs-Operation zu zwölftägiger Südamerika-Reise auf

Die Reise führt ihn nach Uruguay, Argentinien und Peru – die längste Reise seines Pontifikats, weniger als einen Monat nach der Entfernung eines Teils seiner rechten Lunge.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spiegel Online, RTVE.es, lastampa.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Estonian Foreign Ministry, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 9.11.Besuch der Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Buenos Aires
  2. 13.11.Messe in Pampas de Pimentel in Chiclayo, Peru
  3. 17.11.Erwartete Rückkehr nach Rom

Abreise und ärztliche Freigabe

Papst Leo XIV. soll am Freitag, 6. November, um 7:00 Uhr vom römischen Flughafen Fiumicino zu einer zwölftägigen Reise durch Uruguay, Argentinien und Peru aufbrechen. Die Reise beginnt weniger als einen Monat nach einer Operation am 13. Oktober, bei der ein Teil seiner rechten Lunge mit einem bösartigen Tumor entfernt wurde. Die Ärzte erklären, er sei nun krebsfrei, und haben ihn für reisefähig erklärt; der Vatikan teilt mit, das Programm bleibe unverändert. Der Chirurg Stefano Margaritora hatte zuvor gesagt, die Reise sei lang, es gebe aber keine klinischen Gründe, die gegen ihre Durchführung sprächen. Es hatte Zweifel gegeben, ob der 71-Jährige die Reise überhaupt antreten könne.

„Nach der Operation sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Die 14 Tage der notwendigen Erholung sind vorüber, die Ärzte sind zuversichtlich, und medizinische Hilfe ist verfügbar, sollte etwas passieren.“

Matteo Bruni, Vatikan-Sprecher

Die Reiseroute durch drei Länder

Der Flug nach Montevideo dauert etwa 13,5 Stunden, Rai meldet eine geplante Ankunft um 16:30 Uhr Ortszeit, also 20:30 Uhr in Italien. Nach einer Willkommenszeremonie soll der Papst um 17:45 Uhr Ortszeit auf der Plaza Independencia mit den staatlichen Behörden zusammentreffen, anschließend Präsident Yamandú Orsi besuchen und den Tag um 19:10 Uhr Ortszeit mit der Vesper in der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis beschließen. Uruguays Sicherheitsplan umfasst rund 5.000 Polizisten und 1.000 Soldaten; er wird in einem eigens gebauten Papamobil entlang der Uferpromenade von Montevideo fahren. Am 9. November soll er in der Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Buenos Aires sein, in der liturgische Gewänder aufbewahrt werden, die Jorge Mario Bergoglio als Erzbischof der Hauptstadt getragen hat. Spiegel zählt 36 Reden bei mehr als 50 Terminen, NOS nennt knapp 40 Reden und zwölf Flüge, während RTVE 14 Flüge über 31.000 Kilometer zählt.

Peru und die Rückkehr nach Chiclayo

Peru ist das emotionale Zentrum der Reise, verbrachte Leo dort doch mehr als 20 Jahre als Missionar und Bischof; seitdem besitzt er auch die peruanische Staatsbürgerschaft. Er wird am Freitag, 13. November, in Chiclayo erwartet, wo er eine große Messe in Pampas de Pimentel feiert. Spiegel ergänzt, das Programm sehe einen Ausflug auf rund 3.700 Meter Höhe in den peruanischen Anden vor. Lastampa berichtet zudem von einem Tag im peruanischen Amazonasgebiet mit Missionaren und indigenen Gemeinschaften. Kardinal Pietro Parolin beschrieb den Besuch so:

„In Lateinamerika kehrt Robert Francis Prevost an Orte zurück, die sein Leben geprägt haben, insbesondere in Peru.“

Pietro Parolin, Kardinalstaatssekretär

Politik und Religion in der Region

Spiegel merkt an, Argentinien und Peru würden von rechts-populistischen Staatschefs regiert, Javier Milei und Keiko Fujimori, deren verstorbener Vater selbst einst Präsident war. Laut NOS war Mileis Verhältnis zu Papst Franziskus zunächst schwierig und wurde später wärmer, doch bei der Regulierung von KI liegen beide weiterhin deutlich auseinander. Franziskus wurde in Argentinien geboren, und Spiegel berichtet, er sei als Papst nie dorthin zurückgekehrt. NOS ergänzt, Uruguay sei das säkularste Land Südamerikas, etwa ein Drittel der Bevölkerung sei katholisch, und in Brasilien, Kolumbien, Argentinien und Peru wüchsen konservative evangelikale Strömungen. 2015 räumte Franziskus die Rolle der Kirche bei der kolonialen Eroberung ein und bat um Vergebung für das Unrecht, das im Namen Gottes an indigenen Völkern begangen wurde.

Rückkehr nach Rom

Die Reise endet mit der Rückkehr nach Rom, die Spiegel für den 17. November erwartet. Über zwölf Tage wird der Papst laut RTVE etwa 31.000 Kilometer zurücklegen; die Quellen nennen diese Zahl als Gesamtstrecke der gesamten Reise.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Rom, Montevideo, Buenos Aires, Chiclayo · Italien, Uruguay, Argentinien

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