StrangDie US-Zwischenwahlen 2026

Energie & Handel · New York und Primorsk

Zwei russische Diesel-Tanker mit Ziel USA ändern Kurs – Rückschlag für Trumps Deal

Die Talisman und die Leruo führen die USA nicht mehr als Ziel: Ein Tanker steht vor Algerien, der andere ist auf dem Weg nach Brasilien. Die Kursänderungen folgen auf die Midterm-Wahlen vom 3. November und fallen in eine Phase wachsender rechtlicher Zweifel an dem Abkommen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, Deutsche Welle, The Telegraph und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York, Primorsk · Vereinigte Staaten, Russland
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Die Leruo ändert den Kurs in Richtung Brasilien
  2. 3.11.Midterm-Wahlen; die Demokraten gewinnen Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses
  3. 4.11.Die FT berichtet, dass zwei Tanker den Kurs geändert haben

Zwei Tanker verlassen die US-Route

Zwei sanktionierte Tanker mit russischem Diesel führen die Vereinigten Staaten nicht mehr als Ziel an, berichtete die Financial Times am 4. November. Die Talisman, ein 20 Jahre alter russischer Tanker, der US-, britischen und EU-Sanktionen unterliegt, hat ins Mittelmeer abgedreht und steht nun vor der Küste Algeriens; sie funkt "for orders" – ein Signal, das darauf hindeutet, dass die Ladung weder einen bestätigten Käufer noch einen bestätigten Hafen hat. Die Leruo, ein Tanker im Besitz einer Hongkonger Firma unter der Flagge Sierra Leones, der vom Vereinigten Königreich, der EU und Kanada sanktioniert ist, ist seit dem 2. November auf dem Weg nach Brasilien. Von beiden Schiffen war erwartet worden, dass sie Treibstoff in die USA liefern; die Kursänderungen stellen infrage, ob das Abkommen überhaupt umgesetzt werden kann.

Andere Ladungen bewegen sich weiter auf die USA zu

Die griechische Agioi Fanendes, betrieben von Eastern Mediterranean Maritime, fährt weiter in Richtung USA, doch auch ihr Signal zeigt keinen bestätigten Löschhafen. Der von der FT zitierte Kpler-Analyst Matt Smith sagte, der Tanker werde an diesem Wochenende in New York erwartet und könne noch abdrehen, falls amerikanische Käufer wegen regulatorischer, gesetzgeberischer und sanktionsrechtlicher Risiken weiterhin zögern. Das Unternehmen hatte der FT zuvor mitgeteilt:

„Man fährt auf Order, da der Löschhafen noch nicht bestätigt ist“

Eastern Mediterranean Maritime

Die sanktionierte Beast, die Firmen auf den Seychellen gehört, hat am 27. Oktober im russischen Hafen Primorsk geladen und signalisiert "Atlantic", was auf die US-Atlantikküste hindeutet. Keiner der Eigner der sanktionierten Tanker war für eine Stellungnahme erreichbar.

Das Abkommen und sein politischer Hintergrund

Trump hatte die Vereinbarung am 9. Oktober angekündigt, und die Regierung setzte die Sanktionen gegen russischen Treibstoff vorübergehend aus – mit dem Argument, Importe würden das Angebot erhöhen und die Preise auf dem amerikanischen Markt senken. Er betonte, der Schritt sei besonders wichtig für Landwirte, Viehzüchter und Lkw-Fahrer. Kritiker unter den Demokraten, bei einigen Republikanern und unter europäischen Politikern warfen ihm vor, den Druck auf Wladimir Putin zu lockern und dem Kreml im Krieg gegen die Ukraine zusätzliche Mittel zu verschaffen. Eine Gruppe von US-Senatoren beider Parteien hat das Weiße Haus aufgefordert, aus dem Abkommen auszusteigen. Den Republikanern half der Deal kaum: Bei den Wahlen am 3. November gewannen die Demokraten Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus.

Rechtliche Zweifel und Kraftstoffpreise

Behörden und Branchenvertreter sind sich uneinig, ob solche Lieferungen legal sind – möglicherweise ein Grund für die Kursänderungen der Tanker. Die Gouverneurin von New Jersey, Mikie Sherrill, schrieb an die Betreiber von Hafenterminals und warnte davor, russischen Treibstoff anzunehmen. In ihrem Schreiben warnte sie, der Kauf oder das Löschen illegalen russischen Treibstoffs, der auf Anweisung der Trump-Regierung an die Ostküste unterwegs sei, dürfte Unternehmen und Einzelpersonen schweren zivil- und strafrechtlichen Sanktionen aussetzen. Abgeordnete der Demokratischen Partei und einige Republikaner erklärten, das Abkommen könne illegal sein, und forderten Trump auf, es zurückzunehmen. Auf dem Markt sind die Diesel-Futures seit Beginn des Krieges im Iran um mehr als 60 % gestiegen, und der durchschnittliche US-Preis an der Zapfsäule lag Anfang November 2026 bei rund 6,30 Dollar pro Gallone. Neue Daten zeigten, dass die US-Dieselbestände erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten unter 100 Millionen Barrel gefallen sind.

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Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:

  1. 05.11Zwei russische Dieseltanker auf dem Weg in die USA änderten ihren Kurs, wobei rechtliche Zweifel am Trump-Deal wachsen
  2. 05.11Reuters: Swing von etwa 15 Prozentpunkten seit 2024, mindestens 35 Sitze im Repräsentantenhaus erobert
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