Sicherheit · Dublin

RTÉ evakuiert Dubliner Zentrale nach Bombendrohungs-E-Mail – Programme laufen nun als Aufzeichnung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verließen am Freitag, 6. November, den Campus Donnybrook von RTÉ in Dublin nach einer Bombendrohungs-E-Mail, während die Gardaí die Gebäude durchsuchten. Der Irish Independent teilte mit, auch er habe seine Belegschaft nach Erhalt derselben E-Mail evakuiert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 7sur7, Telegraaf, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Dublin · Irland
Wie es dazu kam
  1. Woche ab dem 2. November 2026Weitere Warnungen vor Drohungen bereits früher in der Woche gemeldet
  2. 5.11.Mindestens 27 Flüge in Europa von Fehlalarmen betroffen, darunter Verbindungen von Aer Lingus und Ryanair
  3. 6.11.RTÉ evakuiert den Campus Donnybrook nach einer Bombendrohungs-E-Mail

Evakuierung auf dem Campus Donnybrook

Beschäftigte von RTÉ, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Republik Irland, wurden am Freitag, 6. November, nach einer Bombendrohung aus den Gebäuden auf dem Campus Donnybrook in Dublin evakuiert. Auslöser war eine E-Mail, die am Morgen beim Sender eingegangen war. Moderatorinnen, Moderatoren, Mitarbeitende und weiteres Personal verließen das Gelände, während die Gardaí (die irische Polizei) vor Ort waren und die Gebäude durchsuchten. RTÉ erklärte, man sei vorsorglich auf voraufgezeichnete Programme umgestiegen; die Sicherheit der Beschäftigten und aller anderen Personen auf dem Gelände habe oberste Priorität. Der reguläre Betrieb solle so bald wie möglich wieder aufgenommen werden, nach Rücksprache mit den Gardaí.

Weitere Redaktionen und Störungen im laufenden Programm

RTÉ erklärte, dieselbe E-Mail sei an zahlreiche weitere Medienhäuser in Irland und Großbritannien verschickt worden, während 20 Minuten von Dutzenden berichtete. Der Irish Independent teilte auf seiner Website mit, er habe die E-Mail ebenfalls erhalten und seine Belegschaft evakuiert. Auf RTÉ Radio One brach die Übertragung während der Sendung Morning Ireland mitten im Programm ab, und die für 9 Uhr angesetzte Sendung Today with David McCullagh wurde durch Musik und eine voraufgezeichnete Ansage ersetzt. Die Morning-Ireland-Moderatorin Sarah McInerney schrieb in einer Instagram-Story, sie sei unter den Evakuierten gewesen. TheJournal.ie berichtete, einer für die Sendung vorgesehenen Journalistin sei mitgeteilt worden, die Beschäftigten stünden draußen und könnten nicht auf Sendung gehen; Teams hätten damit begonnen, in der Kantine Radiotechnik aufzubauen, um wieder auf Sendung gehen zu können.

Einschätzung als Fehlalarm und Reaktion der Polizei

Die Irish Times berichtete, die Drohung gelte als Fehlalarm, gleichwohl sei das gesamte Gebäude vorsorglich evakuiert worden. TheJournal.ie zufolge behauptete die Nachricht, von derselben Gruppe zu stammen, die in der Woche ab dem 2. November 2026 hinter den Drohungen gegen Flugzeuge in ganz Europa steckte – eine Angabe, die die Redaktion nach eigenem Verständnis wiedergab. In einer Erklärung teilten die Gardaí mit, sie seien über eine Drohung gegen Medienorganisationen in Irland und Europa informiert, stünden mit irischen Medienhäusern in Kontakt und ermittelten zu den Drohungen. De Telegraaf berichtete, bislang sei kein Sprengstoff gefunden worden.

Breitere Welle von Drohungen

Bereits in der Woche ab dem 2. November 2026 war über Warnungen berichtet worden. Am Donnerstag, 5. November, waren nach Angaben von 20 Minuten mindestens 27 Flüge in Europa von Fehlalarmen betroffen, darunter Verbindungen von Aer Lingus und Ryanair. 7sur7 berichtete, Dutzende falsche Bombenalarme an Bord von Flugzeugen hätten in den Tagen vor dem 6. November den europäischen Luftverkehr gestört; mehrfach seien Kampfjets aufgestiegen, um zivile Maschinen zu begleiten. De Telegraaf brachte die Evakuierung in Dublin mit einer Serie von Bombendrohungen gegen Flugzeuge in ganz Europa in Verbindung.

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