StrangDie USA unter Trump: zweite Amtszeit

Wahlen · Washington

Vance macht Iran-Krieg für Niederlage der Republikaner bei Midterms verantwortlich – Rennen um 2028 beginnt

Vizepräsident JD Vance hat erklärt, der Krieg mit Iran habe die Republikaner die Midterms gekostet. Trump sagte zugleich, er wisse nicht, ob Vance 2028 antreten werde. Die Demokraten kontrollieren nun das Repräsentantenhaus und den Senat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, BBC, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Die Demokraten gewinnen bei den Midterm-Wahlen die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat
  2. 4.11.Vance veröffentlicht eine ausführliche Erklärung auf X, in der er den Iran-Krieg für die Niederlage der Republikaner verantwortlich macht

Vance bricht mit Trump wegen des Krieges

Vizepräsident JD Vance veröffentlichte am Mittwoch, dem 4. November, eine ausführliche Erklärung auf X – einen Tag, nachdem die Demokraten bei den Midterm-Wahlen die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat gewonnen hatten. Darin nannte er den Krieg mit Iran als Grund für die Niederlage der Republikaner und schrieb, Trump habe dies am Abend zuvor selbst gesagt. Vance hatte den Konflikt seit dem Angriff der Vereinigten Staaten und Israels auf Teheran im Februar 2026 öffentlich verteidigt, obwohl Berichte darauf hindeuten, dass er in internen Gesprächen mit Regierungsvertretern Zweifel äußerte. Die BBC bezeichnete die Erklärung als ungewöhnlich und merkte an, es sei schwer, sich an einen amtierenden Vizepräsidenten zu erinnern, der sich in einer zentralen außenpolitischen Frage so scharf von einem Präsidenten abgrenzt. Trump verteidigte vor Journalisten den Krieg, räumte aber ein, dass dieser die Abstimmung weitgehend entschieden habe, und sagte, er würde die Entscheidung erneut so treffen.

Vances Plan für die Partei

Vance schrieb, die wirtschaftliche Botschaft der Partei sei nicht klar genug gewesen – zu einer Zeit, in der Trump von einem goldenen Zeitalter sprach und die Preise für Benzin und Diesel deutlich stiegen. Er habe einen nicht namentlich genannten Soziologen gefragt, was enttäuschte Wähler zurückbringen könnte; die Antwort habe sich Berichten zufolge auf vier Punkte konzentriert: den Krieg beenden, die Lebenshaltungskosten und die Inflation in den Mittelpunkt stellen, eine „America First“-Agenda und eine Neuausrichtung des Verhältnisses zu Israel. Vance sagte zudem, er sei offen für eine Änderung der Durchsetzungspraxis, etwa für einen stärkeren Fokus auf Unternehmen, die undokumentierte Arbeitskräfte beschäftigen. Er unterstützte die Forderung der Fox-News-Moderatorin Rachel Campos-Duffy nach einem diplomatischen Ende des Krieges, während Berichte darauf hindeuteten, dass Trump neue Angriffe abwägt. Vance hatte 2025 das Team geleitet, das ein Memorandum of Understanding mit Teheran über eine Waffenruhe ausarbeitete – eine vorläufige Vereinbarung, die später scheiterte.

Trump zu 2028 und zum republikanischen Feld

Trump sagte vor Journalisten, er wisse nicht, ob Vance 2028 antreten werde. Die beiden hätten diese Frage nie besprochen, und er spreche mit Vance über viele Dinge. Es könne viele Kandidaten geben oder gar keine, und Vance werde möglicherweise überhaupt nicht antreten. Laut einer aktuellen Umfrage der New York Times, die von Notícias ao Minuto zitiert wird, lag Vance unter Republikanern vorn, vor Außenminister Marco Rubio. Ziare berichtet, auch Rubio werde als möglicher Nachfolger genannt, und Floridas Gouverneur Ron DeSantis, 48, scheide im Januar 2027 aus dem Amt. Senator Ted Cruz, 55, hat sich eine Kandidatur offengehalten, nachdem er sich 2016 um die Nominierung mit Trump duelliert hatte.

Bewerber der Demokraten und neue Gesichter

La Razón nennt die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris, Senator Jon Ossoff aus Georgia und Gouverneur Gavin Newsom aus Kalifornien als mögliche demokratische Kandidaten. Ossoff wurde am Wahltag in Georgia mit fast 20 Punkten Vorsprung wiedergewählt. Auch mehrere neu gewählte Demokraten erregen Aufmerksamkeit. James Talarico, ein 37-jähriger ehemaliger Priesterseminarist, gewann einen Senatssitz in Texas, der Detroiter Arzt Abdul El-Sayed gewann in Michigan, und die Kinderärztin Annie Andrews gewann in South Carolina. Adam Hamilton, ein 62-jähriger methodistischer Pfarrer und früherer Republikaner, gewann den ersten demokratischen Sitz in Kansas seit 1932. Demografische Daten der New York Times zeigen, dass die Verschiebung hin zu den Demokraten im Vergleich zur Präsidentschaftswahl 2024 besonders deutlich bei jungen Männern und hispanischen Wählern ausfiel.

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