Regierung · Dublin
RTÉ erfuhr drei Stunden vor dem Haushalt 2027 von Kürzung um 20 Mio. Euro, so der Oireachtas-Ausschuss
Führungskräfte von RTÉ erklärten, sie hätten drei Stunden vor der Vorstellung des Haushalts 2027 von der Kürzung um 20 Mio. Euro erfahren. Der Medienausschuss des Oireachtas hörte zudem, dass RTÉ Sport die Einstellung von Ger Gilroy von Newstalk ablehnte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTE.ie, The Irish Times, Irish Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bakhurst sagte, er habe drei Stunden vor der Vorstellung des Haushalts 2027 von der Kürzung erfahren. RTÉ waren im Oktoberhaushalt 240 Mio. Euro zugewiesen worden, 20 Mio. Euro weniger als das vereinbarte Paket.
Feargal Ó Coigligh sagte, die Kürzung sei nicht Patrick O'Donovans Vorschlag gewesen, und machte eine Gesamtzuteilung verantwortlich, die hinter den Forderungen des Ministers zurückblieb. RTÉ habe vor einer Lücke von 31 Mio. Euro gestanden, bis am Vorabend des Haushalts 21 Mio. Euro gefunden wurden.
Sobald die aktuelle Finanzierungsvereinbarung nach dem nächsten Jahr ausläuft, will RTÉ mindestens 780 Mio. Euro fordern, etwa 260 Mio. Euro pro Jahr für 2028 bis 2030, inflationsbereinigt. Die Einnahmen aus der Rundfunkgebühr sollen im nächsten Jahr um 11 Mio. Euro sinken.
Adrian Lynch sagte, die Sportabteilung von RTÉ sei wegen früherer Äußerungen nicht glücklich über die Berufung von Ger Gilroy gewesen. Monahan und Gilroy schildern unterschiedlich, ob er sich bewarb oder von Hugh Ormond angesprochen wurde.
- Oktober 2026RTÉ werden im Haushalt 240 Mio. Euro zugewiesen, 20 Mio. Euro weniger als das vereinbarte Paket
- Haushaltstag, Oktober 2026Beamte rufen RTÉ drei Stunden vor der Vorstellung des Haushalts 2027 wegen der Kürzung an
- 4.11.RTÉ-Führungskräfte sagen dem Medienausschuss des Oireachtas, sie seien schockiert, wütend und überrascht gewesen
Eine Kürzung, drei Stunden vor dem Haushalt 2027 mitgeteilt
Den Führungskräften von RTÉ wurde nur wenige Stunden vor der Vorstellung des Haushalts 2027 mitgeteilt, dass die staatlichen Mittel gekürzt werden, wie der Medienausschuss des Oireachtas am Mittwoch, dem 4. November, erfuhr. Dem Sender waren im Oktoberhaushalt 240 Mio. Euro zugewiesen worden – 20 Mio. Euro weniger als das Paket, das mit der Regierung im Rahmen einer mehrjährigen Finanzierungsvereinbarung vereinbart worden war. Generaldirektor Kevin Bakhurst sagte, er habe drei Stunden vor dem Haushalt von der Kürzung erfahren. Vorsitzender Terence O'Rourke und weitere Führungskräfte sagten, sie seien von einem Telefonanruf von Beamten des Ministeriums für Kultur, Kommunikation und Sport schockiert, wütend und überrascht gewesen.
Die Erklärung des Ministeriums
Ministeriumsgeneralsekretär Feargal Ó Coigligh sagte dem Ausschuss, die Kürzung sei nicht der Vorschlag des Ministers gewesen, räumte später jedoch ein, sie sei „nicht die Präferenz des Ministers“ gewesen. Er sagte, das Ministerium habe eine Gesamtzuteilung erhalten, die hinter dem zurückgeblieben sei, was Kulturminister Patrick O'Donovan gefordert habe, und dass am Haushaltswochenende über die Ressortfunktionen und Behörden hinweg schwierige Entscheidungen hätten getroffen werden müssen. Er sagte, RTÉ habe vor einer Lücke von 31 Mio. Euro gestanden, bis nach einem Vorstoß O'Donovans bei den Regierungschefs am Vorabend des Haushalts zusätzliche 21 Mio. Euro gefunden worden seien. Ó Coigligh bezeichnete den Anruf bei RTÉ als „schwierig“. Er brachte den Punkt klar auf den Punkt:
„Es war nicht der Vorschlag des Ministers, die Finanzierung von RTÉ zu kürzen. Das geht aus den Haushaltsberatungen ganz klar hervor.“
Am Tag des Haushalts hatte O'Donovan gesagt, er sei mit dem Tempo der Reformen bei RTÉ, einschließlich des Freiwilligen-Ausstiegsprogramms, nicht zufrieden.
Was RTÉ als Nächstes anstrebt
Bakhurst bestätigte, dass RTÉ mindestens 780 Mio. Euro fordern wird, sobald die aktuelle Finanzierungsvereinbarung nach dem nächsten Jahr ausläuft. Das ist derselbe Jahresbetrag wie die garantierte Finanzierung in einer 2024 geschlossenen Dreijahresvereinbarung, etwa 260 Mio. Euro pro Jahr für den Zeitraum 2028 bis 2030, die inflationsbedingt nach oben angepasst werden soll. Der Ausschuss erfuhr, dass die Einnahmen aus der Rundfunkgebühr im nächsten Jahr voraussichtlich um 11 Mio. Euro sinken werden, und Beamte des Kommunikationsministeriums sagten, der Rückgang dürfte sich fortsetzen und die Lücke vergrößern, die der Fiskus füllen müsste. RTÉ und das Ministerium arbeiten nun gemeinsam daran, für zusätzliche 20 Mio. Euro zur Schließung der aktuellen Lücke zu werben – eine Position, die die RTÉ-Führungskräfte und der Vorsitzende in den Wortwechseln teilten.
- Vereinbartes Paket
- 260 Mio. €
- Zuweisung im Oktoberhaushalt
- 240 Mio. €
Daten aus dem Artikeltext
Die Berufung von Ger Gilroy
Ger Gilroy war mehr als 24 Jahre bei Newstalks „Off the Ball“ tätig und wurde 2018 dessen Geschäftsführer, bevor er zu RTÉ wechselte, um den neuen täglichen Podcast „Howler“ zu moderieren. Vize-Generaldirektor Adrian Lynch räumte ein, dass die Sportabteilung „nicht glücklich“ über die Berufung gewesen sei, wegen Äußerungen, die Gilroy über die Sportberichterstattung von RTÉ gemacht habe. Patricia Monahan, Direktorin für Audio, sagte dem Ausschuss, RTÉ habe ein internes Interessenbekundungsverfahren durchgeführt, externe Kandidaten nach denselben Kriterien bewertet und erst dann Gilroy kontaktiert. Sie sagte:
„Wir haben ihn nach den Kriterien bewertet, denselben Kriterien wie alle anderen, und dann mussten wir natürlich sein Interesse feststellen.“
Die Darstellungen weichen voneinander ab. Im Oktober sagte Monahan einer Zeitung, Gilroy habe Interesse bekundet, während Gilroy der Irish Times sagte, RTÉs Podcast-Chef Hugh Ormond, ein ehemaliger Newstalk-Kollege, habe ihm einen täglichen Sport-Podcast angeboten. Ausschussvorsitzender Alan Kelly sagte, die Erklärung sei ausweichend: „Aber es ist wie: Wenn es wie eine Ente läuft und wie eine Ente quakt, dann ist es eine Ente“, sagte er. Senatorin Evanne Ní Chuillín sagte, in den ersten zwei Wochen des Podcasts seien keine weiblichen Stimmen zu hören gewesen, was sie als „kein öffentlich-rechtliches Angebot“ bezeichnete, und Monahan sagte, sie habe dies in der ersten Woche an das Podcast-Team weitergegeben. Die National Union of Journalists hat RTÉ aufgefordert, klarzustellen, wie Gilroy und der ebenfalls ehemalige Newstalk-Moderator Kieran Cuddihy angeworben wurden, und NUJ-Chef Séamus Dooley schrieb, die Angelegenheit sei von äußerster Ernsthaftigkeit. Dem Ausschuss wurde mitgeteilt, Cuddihy habe sich über ein Interessenbekundungsverfahren beworben. Bakhurst sagte, Gilroy werde zu den 20 bestverdienenden bei RTÉ gehören und es gebe derzeit keine vereinbarte Vergütung oder Gehaltsskala für Podcast-Moderatoren.
Personal und anderes
Vize-Generaldirektor Lynch sagte, 41 % des Freiwilligen-Abfindungsprogramms seien bislang umgesetzt, die Lohnsumme von RTÉ um rund 7,5 Mio. Euro gesunken und die durchschnittlichen Ausstiegskosten lägen bei 126.000 Euro pro Mitarbeiter. Er sagte, RTÉ strebe eine längere Laufzeit für das nächste Programm an und erwarte dessen Abschluss bis 2029. Separat ist RTÉs Gesundheitskorrespondent Fergal Bowers nach 22 Jahren in dieser Rolle in den Ruhestand gegangen, wie aus seinem LinkedIn-Profil hervorgeht. Moderator Shay Byrne würdigte ihn in „Rising Time“ auf Radio 1.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTE.ieRTÉ Sport unzufrieden mit der Ernennung von Ger Gilroy, wurde den Abgeordneten mitgeteiltRTÉ Sport unhappy with Ger Gilroy appointment, TDs told · Original auf Englisch
- The Irish TimesRTÉ wird weitere staatliche Finanzierung beantragen, da die Einnahmen aus der Rundfunkgebühr weiter sinken werdenRTÉ to seek further Government funding as licence fee revenue to continue decline · Original auf Englisch
- Irish IndependentRTÉ-Mitarbeiter „unzufrieden“ mit der Ernennung von Ger Gilroy nach früheren KommentarenRTÉ staff 'unhappy' with Ger Gilroy appointment after previous comments · Original auf Englisch
- Evening StandardRTÉ wurde Stunden vor dem Haushalt über die Finanzkürzung informiert, wurde dem Ausschuss mitgeteiltRTÉ informed of funding cut hours before Budget, committee told · Original auf Englisch
- Kevin Bakhurst
- Generaldirektor von RTÉ, der vor dem Medienausschuss des Oireachtas aussagte
- Adrian Lynch
- Vize-Generaldirektor von RTÉ, der einräumte, dass die Sportabteilung mit der Berufung Gilroys nicht glücklich war
- Alan Kelly
- Vorsitzender des Medienausschusses des Oireachtas
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