Verkehr · Tallinn

Lieferroboter ignoriert rote Ampel, stößt mit Tallinner Bus zusammen und fährt davon

Ein Lieferroboter von Starship Technologies soll am Montag, 26. Oktober 2026, an einer Kreuzung in Tallinn eine rote Ampel ignoriert haben, woraufhin ein Stadtbus stark bremsen musste. Bis zu neun Menschen wurden verletzt, und der Roboter entfernte sich nach dem Zusammenstoß vom Unfallort.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, Le Soir, Spiegel Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Tallinn · Estland
Wie es dazu kam
  1. April 2020Letzter zuvor gemeldeter Zusammenstoß zwischen einem Lieferroboter und einem Bus
  2. 26.10.Roboter soll in Tallinn eine rote Ampel ignorieren und mit einem Stadtbus zusammenstoßen, bis zu neun Menschen verletzt

Was geschah

Ein Lieferroboter von Starship Technologies soll am Montag, 26. Oktober 2026, in Tallinn eine rote Ampel ignoriert haben und in eine Kreuzung eingefahren sein. Dort stieß er nach Angaben des Verkehrsbetriebs Tallinn Transport (TLT), der ein Video des Unfalls in den sozialen Medien veröffentlichte, mit einem Stadtbus zusammen. TLT erklärte, der Busfahrer und andere Verkehrsteilnehmer hätten bestätigt, dass der Roboter nicht angehalten habe. Um einen Zusammenstoß mit dem Roboter zu vermeiden, bremste der Fahrer stark, und mehrere im Bus stehende Fahrgäste stürzten. Nach Angaben von TLT wurden bis zu neun Menschen verletzt. Durch den Aufprall wurde der Roboter über die Straße geschleudert, anschließend entfernte er sich vom Unfallort.

Reaktion des Betreibers und von TLT

Pepe Aaviksoo von Starship Technologies sagte, das Unternehmen sei über den Unfall informiert und habe die Polizei kontaktiert. Starship leitete zudem eine interne Untersuchung ein, um die genauen Umstände zu klären. Aaviksoo sagte, der Unfall sei außerordentlich bedauerlich, und die Sicherheit habe für das Unternehmen höchste Priorität. Das TLT-Vorstandsmitglied Andrei Novikov sagte, der Roboter sei faktisch vom Unfallort geflohen, da er nach dem Zusammenstoß einfach weitergefahren sei. Er äußerte sich gegenüber dem estnischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Wie die Roboter funktionieren und ihre Bilanz

Starship-Roboter können bis zu 15 Kilogramm über eine Strecke von fünf Kilometern transportieren. In Estland sind sie vollautonom auf Gehwegen unterwegs, liefern Lebensmittel, Mahlzeiten und Pakete und überwachen ihre Umgebung mit mehreren Kameras. Aaviksoo sagte, solche Vorfälle seien selten, und die Roboter seien in sieben Ländern im Einsatz. Nach seinen Angaben haben sie elf Millionen autonome Lieferungen absolviert und 24 Millionen Kilometer zurückgelegt. Er fügte hinzu, die Roboter hätten diese Kreuzung bereits mehr als 4.000 Mal erfolgreich passiert. Starship-Roboter wurden auch auf öffentlichen Straßen in Deutschland getestet, unter anderem in Versuchen mit Rewe und MediaMarkt.

Frühere Vorfälle und offene Fragen

Der letzte zuvor gemeldete Zusammenstoß zwischen einem Lieferroboter und einem Bus ereignete sich im April 2020.

Die Berichte erklären nicht, warum der Roboter nicht an der roten Ampel anhielt. Die interne Untersuchung von Starship soll die genauen Umstände klären, die Polizei wurde informiert. Die Zahl von bis zu neun Verletzten stammt vom Verkehrsunternehmen, eine Aufschlüsselung der Verletzungen enthalten die Berichte nicht. Die meisten Details zum Verhalten des Roboters stammen aus der Darstellung von TLT und der von TLT weitergegebenen Bestätigung des Busfahrers.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

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