Regierung · New York

Berufungsrichter scheinen bei Bestätigung von Trumps Manhattaner Schweigegeld-Verurteilung gespalten

Das fünfköpfige Richtergremium der First Department der New Yorker Appellate Division verhandelte am Donnerstag, 5. November, über Trumps 34 Verbrechenstatbestände aus dem Mai 2024. Eine Entscheidung ist noch nicht ergangen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von POLITICO und Irish Examiner. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Mai 2024Jury in Manhattan verurteilt Trump in 34 Verbrechenstatbeständen
  2. Oktober 2026Anwalt Robert Giuffra reicht einen Schriftsatz ein, der sich auf Präsidentenimmunität beruft
  3. 5.11.Berufungsgremium verhandelt und hat noch nicht entschieden

Die Anhörung

Ein fünfköpfiges Richtergremium der New Yorker Appellate Division, First Department, verhandelte am Donnerstag, 5. November, darüber, ob die Strafverurteilung von Donald Trump aufrechterhalten wird. Die Richter zeigten sich gespalten und haben noch nicht entschieden. Trumps Anwalt Robert Giuffra und ein Anwalt der Staatsanwaltschaft von Manhattan stritten über die Frage, ob die Ankläger einen mutmaßlichen Verstoß gegen Bundeswahlrecht heranziehen durften, um ein möglicherweise nur als Vergehen zu wertendes Delikt zu einem Verbrechen hochzustufen. Trump nahm an der Sitzung nicht teil.

Die Verurteilung und die Berufungen

Im Mai 2024 befand eine Jury in Manhattan Trump in 34 Verbrechenstatbeständen der Fälschung von Geschäftsunterlagen für schuldig, die im Zusammenhang mit Zahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels standen – laut einem Bericht handelte es sich um eine Zahlung von 130.000 Dollar. Der Richter verhängte eine unbedingte Entlassung, sodass Trump trotz des Verbrechensurteils keine Haftstrafe verbüßte. Trump bestreitet jedes Fehlverhalten und hat versucht, das Urteil sowohl über die Berufung als auch über den Antrag auf Verlagerung des Verfahrens an ein Bundesgericht zu kippen. Im August wies ein Bundesrichter seinen dritten Versuch zurück, das Verfahren an ein Bundesgericht zu übertragen; gegen diese Entscheidung legt Trump nun Berufung ein. Im September verurteilte er das Urteil in den sozialen Medien.

Immunität und die Beweise

Trumps Anwälte berufen sich auf die Präsidentenimmunität für offizielle Amtshandlungen und argumentieren, seine Reaktion auf die Daniels-Geschichte, nachdem diese 2018 öffentlich geworden war, sei offizielles Handeln gewesen. In ihren Schriftsätzen bezeichnen sie die Rechtstheorie der Ankläger als „ein Kartenhaus“, das auf einer Mischung aus mutmaßlichen Landes- und Bundesstraftaten errichtet sei, und nennen die Beweise „eindeutig unzureichend“. Im ersten Absatz eines Schriftsatzes heißt es, das Verfahren sei das Produkt „immensen politischen Drucks“ auf einen demokratischen Staatsanwalt gewesen. Die Berufung wirft zudem die Frage auf, ob die Geschworenen Aussagen über Gespräche im Weißen Haus, Arbeitsabläufe im Büro und Trumps Social-Media-Beiträge während seiner ersten Amtszeit hätten hören dürfen. In einem im Oktober eingereichten Schriftsatz argumentierte Giuffra, ein Präsident, der über Vorwürfe persönlichen Fehlverhaltens spreche, erfülle verfassungsrechtliche Pflichten und sei durch Immunität geschützt.

Die Antwort der Ankläger

Die Staatsanwaltschaft von Manhattan unter Leitung von Alvin Bragg erklärt, die Rechtstheorie und die Rechtsbelehrung der Jury seien rechtmäßig gewesen und die Beweise mit Bezug zum Weißen Haus seien zulässig gewesen. Ein Teil dieses Materials sei öffentlich zugänglich gewesen, ein Teil eine allgemeine Beschreibung der Büropraktiken, und die Gespräche seien nichtoffizielles Handeln gewesen, so die Ankläger. Steven Wu, Braggs Leiter der Berufungsabteilung, schrieb in einem im Juli eingereichten Schriftsatz:

„Die Erörterungen eines Präsidenten über eine rein private Angelegenheit, selbst mit einem Berater des Weißen Hauses, stellen keine „offiziellen Amtshandlungen dar, für die der Präsident immun ist“.“

Steven Wu

Wu argumentierte zudem, es gebe einen Berg weiterer Beweise gegen Trump. Das Gremium hat seine Entscheidung noch nicht veröffentlicht, und Trumps separate Berufung gegen die Entscheidung zur Verlagerung an ein Bundesgericht ist weiterhin anhängig.

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