Wirtschaft · Cartagena und Puertollano

Repsol erzielt in neun Monaten 5.006 Millionen Euro Nettogewinn dank höherer Ölpreise

Repsol hat von Januar bis September 5.006 Millionen Euro verdient, das bereinigte Nettoergebnis erreichte 5.419 Millionen Euro, und der Konzern plant bis 2030 Projekte im Wert von 11.500 Millionen Euro in Spanien.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, EL MUNDO, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Cartagena, Puertollano · Spanien

Gewinn durch Ölpreise getrieben

Repsol meldete für Januar bis September einen Nettogewinn von 5.006 Millionen Euro, 325 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen führte den Sprung auf höhere Preise für Rohöl und Raffinerieprodukte im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten zurück sowie auf einen Wertzuwachs von 943 Millionen Euro bei den eigenen Vorräten. Die meisten Berichte nennen für das Vorjahr einen Gewinn von 1.177 Millionen Euro, einer nennt 1.777 Millionen. Der Wert liegt über den 3.222 Millionen Euro aus dem Jahr 2022, einem Jahr der Energiekrise nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Das bereinigte Nettoergebnis, das Sondereffekte ausklammert und zeigt, wie sich das operative Geschäft entwickelt hat, stieg von 1.907 Millionen auf 5.419 Millionen Euro, und das bereinigte EBITDA erreichte 10.834 Millionen Euro, ein Plus von 175 %. Brent kostete in den neun Monaten im Schnitt 97 Dollar je Barrel gegenüber 69,1 Dollar im Vorjahr, die Raffineriemargen lagen im Schnitt bei 36,2 Dollar je Barrel gegenüber 8,8 Dollar.

Geschäftsbereiche

Das Upstream-Geschäft mit Exploration und Förderung erzielte ein bereinigtes Nettoergebnis von 1.088 Millionen Euro, 28,6 % mehr als im Vorjahr, bei einer durchschnittlichen Förderung von 557.000 Barrel Öläquivalent pro Tag. Das Industriegeschäft trug 3.668 Millionen Euro bei, vor allem getrieben von stärkeren Raffineriemargen, gegenüber 540 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Jahres 2025, der von Stromausfällen geprägt war, darunter der Blackout vom April 2025. Das Kundengeschäft, das das Tankstellennetz betreibt und 11 % des bereinigten Nettoergebnisses ausmacht, legte um 4,6 % auf 613 Millionen Euro zu. Die kohlenstoffarme Erzeugung steuerte 43 Millionen Euro bei, 23 % mehr. Das bereinigte Nettoergebnis nach Geschäftsbereichen für die neun Monate zeigt die Grafik unten.

Bereinigtes Nettoergebnis von Repsol nach Geschäftsbereichen, Januar bis September 2026Millionen Euro
Upstream
1088 Millionen Euro
Industriegeschäft
3668 Millionen Euro
Kundengeschäft
613 Millionen Euro
Kohlenstoffarme Erzeugung
43 Millionen Euro

Daten aus dem Artikeltext

Liquidität, Vorräte und Ausschüttungen an die Aktionäre

Das Unternehmen steckte zwischen Januar und September rund 3.700 Millionen Euro in den Aufbau seiner Vorräte an Rohöl und Raffinerieprodukten, um Engpässe zu bewältigen, insbesondere bei Diesel und Kerosin. Der operative Cashflow erreichte 6.503 Millionen Euro, die Nettoverschuldung sank zum Ende Septembers auf 2.038 Millionen Euro, 1.629 Millionen weniger als Ende Juni. Die Verschuldungsquote fiel von 11,3 % im zweiten Quartal auf 6,2 %, während die Liquidität von 11.922 Millionen Euro die kurzfristigen Brustschuldenfälligkeiten 4,14-fach abdeckt. Für 2026 hat Repsol seine Ausschüttungen beschleunigt und erwartet rund 3.000 Millionen Euro für die Aktionäre, darunter etwa 1.200 Millionen Euro Bardividende, die Einziehung von 33,1 Millionen für 850 Millionen Euro erworbenen eigenen Aktien und einen dritten Rückkauf über 950 Millionen Euro, der im Rest des Jahres ausgeführt werden soll. Den Aufbau der Vorräte erläuterte das Unternehmen in seiner Mitteilung.

„Diese Anstrengung hat es zusammen mit der Flexibilität und Effizienz der Raffinerien ermöglicht, die Produktion an die Bedürfnisse des Marktes anzupassen.“

Repsol

Investitionsplan für Spanien

Repsol plant zwischen 2026 und 2030 Projekte im Wert von 11.500 Millionen Euro in Spanien. Rund 60 % davon, etwa 7.000 Millionen Euro, sollen in Initiativen an oder nahe bestehenden Industriestandorten fließen, darunter neue Anlagen für erneuerbaren Wasserstoff und eine dritte Anlage für vollständig erneuerbare Kraftstoffe, die zu den laufenden Standorten in Cartagena und Puertollano hinzukäme. Zudem stellte das Unternehmen 100 Millionen Euro bereit, um Preisnachlässe auf Kraftstoffe für Kunden zu finanzieren, die von den Preisschwankungen betroffen sind. Repsol erklärte, der Plan stärke die Versorgungssicherheit und die industrielle Zukunft des Unternehmens, und betonte seinen Steuerbeitrag zu den öffentlichen Finanzen. Der Konzern wird von Josu Jon Imaz geführt, die Ergebnisse wurden am Donnerstag, 29. Oktober, veröffentlicht, während die Berichtssaison des Ibex 35 weiterging.

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