Wirtschaft · Madrid

Endesa steigert Gewinn um 15 % auf 1.962 Millionen Euro – Netzinvestitionen legen um 42 % zu

Endesa hat seinen Nettogewinn von Januar bis September auf 1.962 Millionen Euro gesteigert und hält an seinem Ziel von mehr als 2.400 Millionen Euro ordentlichem Gewinn für 2026 fest. Redeia, Eigentümerin von Red Eléctrica, meldete für denselben Zeitraum einen Gewinn von 410,3 Millionen Euro.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, LaVanguardia, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien

Endesas Neunmonatsergebnis

Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, hat Endesa seine Ergebnisse für den Zeitraum Januar bis September bei der Comisión Nacional del Mercado de Valores (CNMV) vorgelegt. Der Nettogewinn erreichte 1.962 Millionen Euro, ein Plus von 14,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der ordentliche Nettogewinn belief sich auf 2.125 Millionen Euro, das EBITDA stieg um 8,4 % auf 4.577 Millionen Euro. Der Umsatz erreichte 17.389 Millionen Euro und lag damit 9 % über dem Vorjahr. Das Unternehmen hält an seiner Prognose von mehr als 2.400 Millionen Euro ordentlichem Nettogewinn für 2026 fest, rechnet allerdings mit einem anspruchsvolleren Schlussquartal.

Auch der Geschäftsmix verschiebt sich hin zu regulierten Aktivitäten. Verteilnetz und Erzeugung außerhalb des Festlands liefern inzwischen fast die Hälfte des Konzern-EBITDA, nach rund 40 % ein Jahr zuvor. Das EBITDA im Verteilnetz stieg um 24,8 % auf 1.747 Millionen Euro, gestützt auf den seit 1. Januar 2026 geltenden Regulierungsrahmen und auf Nachzahlungen für frühere Jahre. Das EBITDA aus Erzeugung und Vertrieb legte um 3 % auf 2.889 Millionen Euro zu, wobei das Wachstum im Kundengeschäft einen Rückgang im Bereich erneuerbare Energien ausglich.

Endesa-EBITDA nach Geschäftsbereichen, Januar bis September 2026Mio. EUR
Verteilnetz
1747 Mio. EUR
Erzeugung und Vertrieb
2889 Mio. EUR

Daten aus dem Artikeltext

Netzinvestitionen und Stromnachfrage

Die Bruttoinvestitionen erreichten in den ersten neun Monaten 1.622 Millionen Euro, ein Plus von 19,4 %. Den größten Anteil hatten die Netze mit rund 900 Millionen Euro, ein Anstieg um 42 %, der dem Ausbau und der Modernisierung der Verteilnetze für neue Anschlüsse und die Elektrifizierung dient. Das Unternehmen begrüßte höhere Investitionsobergrenzen für die Netze in den Jahren 2027 bis 2030; El Periódico bezifferte sie auf 10.200 Millionen Euro zusätzliche Ausgaben im Verteilnetz und 7.700 Millionen Euro zusätzliche Ausgaben im Übertragungsnetz. Dem vorausgegangen war ein Streit mit der CNMC über die Netzentgelte bis 2031, in dem Iberdrola, Endesa und Naturgy auf einen Rahmen drängten, der ihnen die Refinanzierung der nötigen Investitionen ermöglicht.

Die Stromnachfrage auf dem Festland stieg in den ersten neun Monaten um 3,3 %, bereinigt um Temperatureffekte, Arbeitstage und die Folgen des Stromausfalls von 2025 um 1,6 %. Endesa erklärte:

„Diese Entwicklung bestätigt den strukturellen Trend zu einer stärkeren Elektrifizierung und stützt einen positiven Ausblick auf das Wachstum der Stromnachfrage in Spanien.“

Endesa

Das Unternehmen nennt Rechenzentren als eine der wichtigsten potenziellen Quellen neuer Nachfrage, betont aber, dass die Erschließung dieser Chance ausreichende Netzkapazitäten und einen verhältnismäßigen Regulierungsrahmen voraussetzt.

Erzeugung, Schulden und Ausblick

Die Stromerzeugung stieg um 6 % auf 49.296 GWh. Die Erzeugung aus erneuerbaren Energien nahm um 8 % auf 14.944 GWh zu, davon Solar um 30 % auf 3.759 GWh und Wind um 7 % auf 4.407 GWh. Emissionsarme Technologien, erneuerbare Energien und Kernkraft machten zusammen 85 % der Produktion aus. Endesa verlor auf dem spanischen Markt eine kleine Zahl von Kunden, die Nettoverschuldung liegt inzwischen über 11.000 Millionen Euro. Die Unternehmensmitteilung hob zudem die Verlängerung der Betriebsgenehmigung für Almaraz bis Juni 2030 und die Genehmigung eines Rahmens für einen Kapazitätsmarkt hervor, dessen Auktionen noch ausstehen. Die Aktualisierung des strategischen Plans ist für Februar 2027 vorgesehen.

Ergebnisse von Redeia

Redeia, die Holdinggesellschaft des Netzbetreibers Red Eléctrica, meldete für Januar bis September einen Nettogewinn von 410,3 Millionen Euro, ein Plus von 5,3 %. Das EBITDA stieg um 5,3 % auf 1.001,4 Millionen Euro, der Umsatz aus dem operativen Geschäft (cifra de negocio) wuchs um 7,8 % auf 1.312,9 Millionen Euro. Einschließlich des Anteils am Ergebnis von at-equity bewerteten Beteiligungen erreichten die Gesamterträge 1.352,4 Millionen Euro, ein Plus von 7,2 %. Die Investitionen stiegen um 19,3 % auf 1.139 Millionen Euro, davon entfielen 1.092 Millionen Euro, also knapp 96 %, auf Red Eléctrica.

Nettogewinn, Januar bis September 2026Mio. EUR
Endesa
1962 Mio. EUR
Redeia
410.3 Mio. EUR

Daten aus dem Artikeltext

Die Nettofinanzschuld lag Ende September bei 5.600,8 Millionen Euro, ein Plus von 2,3 %. Das Unternehmen begründete den Anstieg mit dem hohen Investitionstempo, das teilweise durch den operativen Cashflow ausgeglichen wurde. Die Erlöse aus der nationalen Strominfrastruktur erreichten 1.176,8 Millionen Euro und lagen damit 9,7 % über dem Vorjahr.

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