Iberdrola meldete für Januar bis September 2026 einen Nettogewinn von 5.816,1 Millionen Euro, 9,6 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Darin enthalten ist ein Netto-Kapitalgewinn von 953 Millionen Euro aus dem Verkauf des Mexiko-Geschäfts an Cox. Ohne diesen Gewinn belief sich der bereinigte Nettogewinn auf 5.140,5 Millionen Euro, ein Plus von 8,8 %, nachdem ein positiver Effekt von 277,6 Millionen Euro aus britischen Investitionsabschreibungen berücksichtigt wurde. La Vanguardia rundete das Wachstum der Schlagzeile auf 10 % auf. Das Unternehmen führt die Entwicklung auf höhere Investitionen, eine gute Entwicklung im Netzgeschäft und verbesserte neue Regulierungsrahmen zurück.
„Vor allem aufgrund der gestiegenen Investitionen, der guten Entwicklung des Netzgeschäfts und der Verbesserung neuer Regulierungsrahmen.“
Das bereinigte EBITDA stieg um 7,5 % auf 11.890,6 Millionen Euro, was das Unternehmen auf ein schnelleres Wachstum im Netzgeschäft zurückführt. Ohne Wechselkurseffekte, die 36,1 Millionen Euro kosteten, hätte das Plus 7,8 % betragen. Das berichtete EBITDA sank um 0,7 %, was auf 530 Millionen Euro verbuchte Altkosten aus den USA und 382 Millionen Euro aus dem Verkauf britischer Smart Meter im Jahr 2025 zurückgeht. Der Umsatz erreichte 34.405 Millionen Euro, 8 % mehr als die 31.871 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Das bereinigte EBITDA im Netzgeschäft wuchs um 14,9 % auf 6.430,2 Millionen Euro, und die regulierte Vermögensbasis erreichte 56.323 Millionen Euro, 14 % mehr.
Daten aus dem Artikeltext
Die Investitionen stiegen im Berichtszeitraum um 13 % auf 10.087 Millionen Euro, davon rund 75 % in das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten und Brasilien. Auf das Netzgeschäft entfielen 6.277 Millionen Euro, 28 % mehr und 62 % der Gesamtsumme. Auf Erzeugung und Kunden entfielen 3.600 Millionen Euro, davon 3.257 Millionen auf erneuerbare Energien, vor allem Onshore- und Offshore-Windkraft. Mehr als 80 % der Ausgaben für erneuerbare Energien gingen in die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Kontinentaleuropa und Australien. In den vergangenen zwölf Monaten installierte das Unternehmen 3.300 MW, bei einem Plan von 15.000 MW bis 2030. Im Juli kündigte das Unternehmen eine Vereinbarung zum Kauf von 80 % an Caruna an, dem größten Stromverteiler Finnlands. Die Nettoverschuldung stieg auf 54.561 Millionen Euro.
Daten aus dem Artikeltext
Iberdrola hat seine Prognose für 2026 angehoben und erwartet nun ein Wachstum des bereinigten Nettogewinns von mindestens 10 %, nach zuvor mehr als 8 %. Der bereinigte Nettogewinn von 6.231 Millionen Euro im Jahr 2025 war ein Rekordwert, und die neue Prognose deutet laut Europa Press auf rund 6.900 Millionen Euro in diesem Jahr hin. Das Unternehmen will das durchschnittliche jährliche Wachstum des bereinigten Gewinns in den nächsten fünf Jahren bei 10 % halten. Zudem erwartet es, dass seine regulierte Vermögensbasis bis 2030 90.000 Millionen Euro übersteigen wird. Die Zwischendividende für 2026 beträgt 0,275 Euro brutto je Aktie, 8,7 % mehr als die Zwischendividende des Vorjahres. Weitere Details will Iberdrola auf einem Capital Markets Day im März 2027 vorstellen.
Iberdrola wird von Ignacio Sánchez Galán geführt, der das Versorgungsunternehmen durch diese Wachstumsphase geleitet hat. Einer Darstellung zufolge steht das Unternehmen kurz davor, die amerikanische Gruppe NextEra als weltgrößtes Stromunternehmen zu überholen. Einer anderen Darstellung zufolge ist Iberdrola in diesem Zeitraum bereits nach Börsenwert zum größten Stromunternehmen der Welt geworden, mit einer Marktkapitalisierung von rund 145.000 Millionen Euro. Dieselbe Darstellung beziffert die Vermögenswerte zum Ende des dritten Quartals auf mehr als 170.000 Millionen Euro. Die beiden Darstellungen unterscheiden sich somit darin, ob dieser Spitzenplatz bereits erreicht ist.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenWirtschaft · Madrid
Iberdrola hat für Januar bis September 2026 einen Nettogewinn von 5.816,1 Millionen Euro verbucht, gestützt auf einen Buchgewinn von 953 Millionen Euro aus dem Verkauf des Mexiko-Geschäfts. Der bereinigte Gewinn wuchs um 8,8 %, und das Unternehmen erwartet für dieses Jahr nun ein bereinigtes Gewinnwachstum von mindestens 10 %.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, El Confidencial, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht .