Wirtschaft

Renault und John Cockerill stellen Forefront Concept vor, ein ferngesteuertes elektrisches Militärfahrzeug

Das Fahrzeug ist elektrisch, soll bis zu eine Tonne Nutzlast tragen und eine Reichweite von rund 400 km erreichen. Autonomer Betrieb in komplexem Gelände ist für eine spätere Phase geplant.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, 7sur7, Le Monde.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Eine ferngesteuerte Plattform für riskante Missionen

Renault und der belgische Verteidigungskonzern John Cockerill haben am Dienstag, 3. November 2026, das Forefront Concept vorgestellt, ein unbemanntes elektrisches Bodenfahrzeug für gefährliche oder schwer zugängliche Umgebungen. Das Fahrzeug soll zunächst ferngesteuert werden, der autonome Betrieb in komplexem Gelände ist für eine spätere Phase vorgesehen. Ziel der Partner ist es, die Gefährdung von Menschen zu verringern und zugleich die Fähigkeit zu erhalten, Ausrüstung zu transportieren und unterschiedliche Arten von Missionen auszuführen.

Technische Daten und Leistung

Das Forefront Concept nutzt zwei Elektromotoren, mit Allradantrieb und Allradlenkung, damit es in engen Räumen manövrieren und abseits befestigter Wege fahren kann. Die geplante Nutzlast erreicht eine Tonne. Die angepeilte Reichweite liegt bei rund 400 km, die sich mit einem Range Extender verlängern lässt. Die Partner betonen, dass die 400-km-Angabe ein Entwicklungsziel und kein homologierter Wert ist. Der elektrische Antrieb macht das Fahrzeug zudem leiser, was die Partner für Aufklärung und Überwachung als relevant erachten.

Arbeitsteilung

Renault ist für die Konstruktion der mobilen Plattform verantwortlich und stützt sich dabei auf seine Erfahrung in Elektrifizierung, Fahrzeugentwicklung und industrieller Großserienfertigung. John Cockerill übernahm die Auslegung der Teleoperation sowie die Autonomiefunktionen für komplexe Umgebungen. Renault setzt nach eigenen Angaben vorrangig auf bewährte Automobilkomponenten, was die Entwicklungskosten senken und einen späteren Übergang in die Serienfertigung erleichtern soll. Jean-Luc Maurange, Vorstandsvorsitzender von John Cockerill, beschrieb das Projekt so:

„Das Forefront Concept veranschaulicht die Entstehung einer neuen Generation bodengestützter Robotersysteme, die aus dem Zusammenwirken zweier großer industrieller Kompetenzen entstanden ist.“

Jean-Luc Maurange

Militärische und zivile Nutzung

Zu den genannten militärischen Anwendungen gehören logistische Unterstützung, Aufklärung, Überwachung, Drohnenabwehr, Feuerunterstützung und Evakuierung. Als zivile Einsatzfelder nennen die Partner unter anderem den Katastrophenschutz, den Transport von Material sowie Einsätze an gefährlichen oder schwer zugänglichen Orten. Maurange ergänzte:

„Diese Plattform verbindet Mobilität, Autonomie und taktische Kommunikation, um die operativen Fähigkeiten zu erhöhen und zugleich die Gefährdung von Soldaten zu verringern.“

Jean-Luc Maurange

Nächste Schritte

Der Prototyp wurde mit Unterstützung der französischen Streitkräfte entwickelt. In den kommenden Wochen soll er an mehreren Übungen und Tests teilnehmen; die Rückmeldungen der militärischen Nutzer sollen zur Verfeinerung des Konzepts dienen. Das Forefront Concept ergänzt die Verteidigungsarbeit von Renault um eine Bodenplattform; bereits vorhanden sind zwei Drohnenprojekte in der Luft: Chorus, entwickelt mit dem französischen Mittelständler Turgis Gaillard, und Toutatis, entwickelt mit Thales.

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