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Regierung · Warschau

Richter des Verfassungstribunals beschließen Haushalt 2027, während in Warschau der Quorumstreit andauert

Acht Richter des polnischen Verfassungstribunals haben am Dienstag, dem 3. November, den Haushaltsplan für 2027 verabschiedet, während zwei am 30. Oktober suspendierte Richter ausgeschlossen blieben und das Quorum weiterhin umstritten ist.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von forsal.pl, 24kurier.pl, www.gazetaprawna.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau · Polen
Wie es dazu kam
  1. QuorumabstimmungDie Versammlung beschließt, dass acht Richter das Quorum bilden
  2. Haushaltsplan verabschiedetDie Versammlung verabschiedet den Einnahmen- und Ausgabenplan des Tribunals für 2027
  3. Spruchkörper ausgelostFür die beiden Suspendierungsverfahren werden die Spruchkörper durch Los bestimmt

Die Versammlung der Richter des Verfassungstribunals am Dienstag wurde von Anna Korwin-Piotrowska geleitet; der Streit über ihre Rechtmäßigkeit ist weiterhin offen.

Was bei der Versammlung geschah

Am Dienstag, dem 3. November, begann die Generalversammlung der Richter des Verfassungstribunals um 15:30 Uhr unter der Leitung von Anna Korwin-Piotrowska, die die Sitzung führte. Acht Richter seien im Saal gewesen, und zwölf Personen seien zur Teilnahme an der Abstimmung berechtigt gewesen, sagte sie zu Beginn der Sitzung. Bogdan Święczkowski und Bartłomiej Sochański blieben ausgeschlossen, weil die am 30. Oktober gegen sie erlassenen sofortigen Suspendierungen ihre Dienstpflicht und ihr Teilnahmerecht aufhoben. Korwin-Piotrowska erklärte zudem, Jarosław Wyrembak könne nicht abstimmen, und verwies auf ein von ihr als fehlerhaft bezeichnetes Wahlverfahren. Die Sitzung endete nach 17:00 Uhr.

Quorum und Haushaltsabstimmung

Korwin-Piotrowska argumentierte, wenn das Statut den erforderlichen Anteil der Richter als Bruchzahl angebe, müsse die nötige Zahl für den Tag und den Zeitpunkt der Abstimmung berechnet werden. Zwei Drittel von zwölf ergäben acht, und alle anwesenden Richter stimmten für die Auffassung, dass acht Richter ein Quorum bilden. Sie brachte den Punkt direkt im Saal zur Sprache:

„Wenn wir zwei Drittel von 12 Personen berechnen, werden wir zu keinem anderen Ergebnis als acht kommen.“

Anna Korwin-Piotrowska, Richterin des Verfassungstribunals

Nach der Quorumabstimmung verabschiedete die Versammlung den Beschluss über den Einnahmen- und Ausgabenplan des Tribunals für 2027 ohne Gegenstimmen. Der Beschluss verlangt, dass Teil 06 des Staatshaushalts, der das Tribunal umfasst, in das Haushaltsgesetz für 2027 aufgenommen wird. Vor der Abstimmung forderte die Vorsitzende die Abgeordneten auf, den Plan in dieser Phase der parlamentarischen Arbeit hinzuzufügen, und sie hoffte, dass dem Antrag entsprochen wird, damit die Mittel für den Betrieb des Tribunals gesichert sind.

Anwesende und stimmberechtigte Richter bei der Versammlung am 3. NovemberRichter
Bei der Versammlung anwesend
8 Richter
Stimmberechtigt
12 Richter

Daten aus dem Artikeltext

Spruchkörper für die Suspendierungsverfahren ausgelost

Nach dem Haushalt loste die Versammlung die Spruchkörper für die Verfahren zu den beiden Suspendierungsanordnungen aus. Im Fall Święczkowski wurde Stanisław Piotrowicz zum Disziplinarsprecher benannt; den Vorsitz des Spruchkörpers führt Magdalena Bentkowska, die zugleich Berichterstatterin ist, Mitglieder sind Maciej Taborowski und Krystian Markiewicz. Im Fall Sochański wurde Dariusz Szostek Disziplinarsprecher, und Maciej Berek führt den Vorsitz eines Spruchkörpers, dem auch Anna Korwin-Piotrowska und Rafał Wojciechowski angehören.

Streit über die Anordnungen und der Protest

Vertreter einer Gruppe von Richtern, die in der laufenden Sejm-Wahlperiode gewählt wurden, erklärten am Freitagabend, dem 30. Oktober, Korwin-Piotrowska habe als dienstälteste Richterin die Leitung des Tribunals kommissarisch übernommen und die Anordnungen erlassen, mit denen Święczkowski als Präsident und Sochański als Vizepräsident suspendiert wurden. Die Rechtmäßigkeit der Einberufung der Sitzung und der Festsetzung des Quorums bleibt umstritten. Das rechtsgerichtete Portal wPolityce.pl nannte das Treffen „angeblich“ und beschrieb den Vorgang in seiner Schlagzeile als Angriff auf den Staat. Korwin-Piotrowska sagte, solange sie die Leitung ausübe, werde das Tribunal zur Regel zurückkehren, dass sein Präsident „Erster unter Gleichen“ sei. Vor dem Gebäude protestierten Dutzende Menschen gegen die vom Sejm in der laufenden Wahlperiode gewählten Richter; die Polizei war vor Ort. Korwin-Piotrowska sagte, alle Richter seien über den Termin der Versammlung und darüber informiert worden, wie sie das Tribunal trotz des Protests erreichen könnten.

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