Wohnen · Lissabon und Porto
Montenegro spricht um 20:00 zu Portugal über Wohnungspolitik – Proteste und Polizeieinsätze
Premierminister Luís Montenegro wird am Dienstag, 3. November, um 20:00 Uhr von São Bento aus sprechen – nach Wochen von Wohnungsprotesten und Polizeieinsätzen in Lissabon und Porto.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Observador, Jornal Expresso, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Montenegro will am Dienstag, 3. November, um 20:00 Uhr aus São Bento sprechen, anschließend folgt ein Gespräch mit Journalisten.
Die Polizei löste in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 1. November, die Lager auf dem Lissabonner Rossio und der Praça D. João I in Porto auf, entfernte rund 100 Zelte und verletzte mehr als 20 Menschen.
Präsident António José Seguro verlangte Aufklärung des Polizeivorgehens, während Minister António Leitão Amaro eine direkte Verantwortung der Regierung dafür zurückwies.
Die Unterzeichnung umfasste einen großen Teil des TAP-Kapitals; der Vorsitzende der Fluggesellschaft erwartet von der Lufthansa-Beteiligung keine Kostensenkungen oder Stellenstreichungen.
- 10.10.Beginn der Wohnungsproteste mit Forderungen nach Änderungen am Mietrecht und einem Ende von Räumungen ohne Ersatzwohnraum
- 1.11.Die PSP löst die Lager in Lissabon und Porto auf und entfernt rund 100 Zelte; mehr als 20 Menschen verletzt
- 2.11.Der Staatsrat kommt auf Einladung des Präsidenten zusammen
- 3.11.Montenegro will sich um 20:00 Uhr aus São Bento an das Land wenden
Die Ankündigung
Premierminister Luís Montenegro wird am Dienstag, 3. November, um 20:00 Uhr in einer Ansprache an das Land zur Wohnungspolitik Stellung nehmen; er spricht aus der offiziellen Residenz São Bento in Lissabon. Die Ankündigung machte er gegenüber Journalisten in einem Hangar des Flughafens Humberto Delgado, unmittelbar nach der Unterzeichnungszeremonie für den Verkauf eines großen Teils des TAP-Kapitals an die Lufthansa-Gruppe. Jede Stellungnahme zur Wohnungspolitik verschob er auf diese Rede und das anschließende Gespräch mit Journalisten. Bei der Zeremonie verteidigte er das Geschäft mit dem nationalen Interesse:
„Wir denken hier an das Interesse des Landes.“
Wochen der Proteste und Polizeieinsätze
Seit dem 10. Oktober finden Proteste zum Wohnen statt; gefordert werden eine Rücknahme des neuen Mietrechts, ein Ende von Abrissen und Räumungen ohne Ersatzwohnraum sowie eine Eindämmung der Käufe von Wohnungen durch Immobilienfonds. Die Demonstrierenden verlangen zudem mehr öffentlichen Wohnraum und die Umnutzung leerstehender Gebäude zu Wohnungen. Zeltlager auf dem Lissabonner Rossio-Platz und auf der Praça D. João I in Porto wurden bereits zuvor von der Polizei geräumt. In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 1. November, löste die Polícia de Segurança Pública (PSP) beide Lager erneut auf und entfernte rund 100 Zelte. Der Einsatz ging mit Polizeivorstößen und geworfenen Gegenständen einher; mehr als 20 Menschen wurden unter den Demonstrierenden und den Polizisten verletzt.
Politische Reaktionen
Nach dem zweiten Polizeieinsatz in Lissabon am Sonntagmorgen sagte Präsident António José Seguro, er habe mit Montenegro sowie mit den Bürgermeistern von Lissabon und Porto gesprochen, und er rief zu Dialog und Konsens auf:
„Das Recht zu demonstrieren ist ein Verfassungsrecht, ein Zeichen unserer Freiheit und unserer demokratischen Ordnung.“
Seguro bat zudem die Regierung und den Ombudsmann um Aufklärung des Polizeivorgehens. Er berief den Staatsrat ein, der am Montag, 2. November, zusammenkam. Ein Anwalt reichte eine Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs gegen das für Inneres zuständige Regierungsmitglied und den PSP-Direktor ein. Im Parlament wies der Minister für die Präsidentschaft, António Leitão Amaro, während einer Anhörung zum Haushalt eine direkte Verantwortung der Regierung für das Polizeivorgehen zurück und trennte in seiner Antwort an den Abgeordneten Fabian Figueiredo von Bloco de Esquerda politische von operativer Verantwortung. Bloco hat zudem Beschwerden über die Polizeieinsätze bei den Vereinten Nationen und beim Europarat eingereicht.
Streit um das Lager und der TAP-Deal
Der Stadtrat von Lissabon hat drei alternative Standorte vorgeschlagen, damit ein Weihnachtsmarkt auf dem Rossio stattfinden kann, während die Camper sich weigern zu gehen und die Händler den Markt dort unterstützen. Die Generalstaatsanwaltschaft (PGR) hat gegen eine Gerichtsentscheidung Berufung eingelegt, die im Morgengrauen ein Zelt auf dem Rossio erlaubte, und die Camper bestreiten, dass die Berufung diese Entscheidung aussetzt. Die Richterin, die die Entscheidung erlassen hat, muss diese Frage klären. Zu TAP sagte der Vorsitzende der Fluggesellschaft, er erwarte von der Lufthansa-Beteiligung keine Kostensenkungen oder Stellenstreichungen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Observador18 Uhr. Luís Montenegro spricht um 20 Uhr zum Land über Wohnungsbau18h. Luís Montenegro fala ao país sobre Habitação às 20h · Original auf Portugiesisch
- Jornal Expresso19 Tage nach dem ersten Polizeieinsatz gibt Luís Montenegro um acht Uhr abends eine Erklärung an das Land ab19 dias depois da primeira carga policial, Luís Montenegro faz declaração ao país às oito da noite · Original auf Portugiesisch
- SAPOPremierminister spricht heute Abend zum LandPrimeiro-ministro fala esta noite ao país · Original auf Portugiesisch
- Notícias ao MinutoLuís Montenegro spricht an diesem Dienstag um 20 Uhr zum LandLuís Montenegro falará ao país esta terça-feira, pelas 20 horas · Original auf Portugiesisch
- Luís Montenegro
- Premierminister Portugals, der sich in der Wohnungspolitik an das Land wenden will
- António José Seguro
- Präsident Portugals, der Aufklärung des Polizeivorgehens verlangte
- António Leitão Amaro
- Minister für die Präsidentschaft, der eine direkte Verantwortung der Regierung für das Polizeivorgehen zurückwies
- Fabian Figueiredo
- Abgeordneter von Bloco de Esquerda, der den Minister zu den Polizeieinsätzen befragte
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