Sicherheit · Oklahoma City, Dallas und San Antonio
Mann aus Oklahoma wegen Scherzbriefen mit weißem Pulver an US-Wahlbeamte beschuldigt
Robin Martin, 67, erschien am Dienstag, 3. November, einen Tag nach seiner Festnahme vor dem Bundesgericht in Oklahoma City. Ihm wird vorgeworfen, Hunderte Scherzbriefe mit weißem Pulver an Amtsträger geschickt zu haben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Washington Post, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Robin Martin, 67, wird laut einer am 3. November veröffentlichten eidesstattlichen Erklärung des FBI beschuldigt, einen Täuschungsversuch begangen und bedrohliche Mitteilungen versandt zu haben.
Die Ermittler bringen mehr als 700 in diesem Herbst verschickte Sendungen an Wahlbeamte, Kongressmitglieder, Meinungsforschungsinstitute, Medienorganisationen und Bundesbehörden mit einem Absender in Verbindung.
Labortests haben bislang nur Hefe oder Mehl nachgewiesen, allerdings wurde nicht jeder Brief sichergestellt oder untersucht. Eine Beschäftigte des Wahlausschusses von Oklahoma fand am 13. Oktober Pulver in einem Umschlag.
Laut FBI warnte eine am 11. Oktober an eine Verteilerliste einer DSA-Ortsgruppe geschickte Nachricht, Mitglieder, die zu wählen versuchten, würden am 3. November festgenommen.
- 13.10.Eine Beschäftigte des Wahlausschusses von Oklahoma öffnet einen Umschlag und findet Pulver
- 2.11.Martin wird in Oklahoma City festgenommen
- 3.11.Die eidesstattliche Erklärung des FBI wird veröffentlicht, Martin erscheint vor dem Bundesgericht in Oklahoma City
Die Vorwürfe und die Festnahme
Die Bundesanwaltschaft beschuldigt Robin Martin, einen 67-jährigen Mann aus Oklahoma City, einen Täuschungsversuch begangen und bedrohliche Mitteilungen per Post versandt zu haben. Eine am Dienstag, 3. November, veröffentlichte eidesstattliche Erklärung des FBI bringt ihn mit Hunderten Briefen in Verbindung, die weißes Pulver enthielten und vor den Wahlen 2024 und 2026 an Amtsträger geschickt wurden. Martin wurde am Montag, 2. November, festgenommen und erschien am Dienstag vor dem Bundesgericht in Oklahoma City. Er sollte bis zu einer für die folgende Woche angesetzten Anhörung in Haft bleiben. Die Bundesverteidigerbehörde, die ihn vertritt, lehnte eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab, und in Online-Akten war bis Dienstagnachmittag kein Anwalt für ihn verzeichnet. Seine Tochter Ava Martin wollte sich auf Anfrage der Associated Press nicht äußern.
Was in den Briefen steckte
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Sendungen an Wahlbeamte, Kongressmitglieder, Meinungsforschungsinstitute, Medienorganisationen und Bundesbehörden gingen und dass mehr als 700 der in diesem Herbst verschickten Sendungen von einem einzigen Absender stammten. Laut FBI waren die Briefe an Wahlbeamte in allen 50 Bundesstaaten adressiert. Einige Briefe nannten eine Absenderadresse der „U.S.T.E.A.“, die als Army of Elimination of Traitors of the United States (Armee zur Beseitigung der Verräter der Vereinigten Staaten) bezeichnet wurde, in Takoma Park, Maryland. Einige Briefe warnten, am 3. November beginne ein Bürgerkrieg, und manche Botschaften waren nur unter UV-Licht lesbar. 2024 meldeten Wahlbeamte in mehreren Bundesstaaten, sie hätten eine weiße Substanz zusammen mit einem dreiseitigen Brief erhalten, in dem der Krieg erklärt wurde, so das FBI. Labortests haben bislang nur Hefe oder Mehl nachgewiesen, allerdings wurde nicht jeder Brief sichergestellt oder untersucht. Am 13. Oktober öffnete eine beim Wahlausschuss des Bundesstaates Oklahoma beschäftigte Person einen Umschlag und fand Pulver.
Drohungen gegen DSA-Mitglieder
Die Ermittler gehen davon aus, dass Martin im August Kontakt zu den Democratic Socialists of America (DSA) aufnahm und E-Mail-Adressen von Mitgliedern erlangte, die anschließend in eine Verteilerliste aufgenommen wurden. Am 11. Oktober gab sich eine Nachricht, die von einem ihm zugeordneten Konto an diese Liste von DSA-Ortsgruppen geschickt wurde, als Nachricht eines verdeckten Ermittlers aus. Der Verfasser erklärte, Mitglieder, die zu wählen versuchten, würden am 3. November festgenommen; dies sei die einzige Warnung, die sie erhalten würden. Die Umschläge von 2026 trugen eine veraltete New Yorker Absenderadresse der DSA.
Wie die Ermittler ihn mit den Sendungen in Verbindung brachten
Laut FBI wurden Martins Fingerabdrücke auf einem Brief an FBI-Direktor Kash Patel gefunden, der mit UV-reaktiver Tinte geschrieben war und den Satz „FBI SAVE THE USA“ enthielt. Die Ermittler verfolgten zudem ein Telefon, das für die Drohungen benutzt worden sein soll, bis zu einem Walmart in Oklahoma City, wo es gekauft wurde. Videoaufnahmen und Kennzeichendaten verorten ihn laut der eidesstattlichen Erklärung zum Zeitpunkt der Aufgabe der Briefe in der Nähe von Posteinrichtungen in Oklahoma City, Dallas und San Antonio. Die Erklärung bringt ihn außerdem mit einem Brief aus dem Jahr 2024 in Verbindung, in dem behauptet wurde, Donald Trump habe die Wahl 2020 gewonnen, und in dem Sorge über ähnliche Probleme bei der Wahl jenes Jahres geäußert wurde. Wochen vor der Wahl 2024 schrieb er auf Facebook, der Postal Service beeinflusse die Wahlen.
Zeitleiste und Reaktion der Behörden
Die Grafik zeichnet die Darstellung der eidesstattlichen Erklärung nach, von Martins Kontakt zur DSA im August bis zu seiner Festnahme und seinem Gerichtstermin. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt John Eisenberg bezeichnete den Fall als kalkulierten Versuch, Amtsträger in Angst zu versetzen, die nicht wissen könnten, ob das Pulver sie krank machen könnte. Das FBI erklärte im vergangenen Monat, es untersuche gemeinsam mit dem Postal Inspection Service Briefe mit verdächtigen Substanzen, die an Kongress- und Wahlbüros im ganzen Land geschickt wurden, und forderte Empfänger auf, sie als potenziell gefährlich zu behandeln. Eine der Associated Press vorliegende Mitteilung des Sergeant at Arms des Senats erklärte, die Strafverfolgungsbehörden arbeiteten daran, weitere Briefe abzufangen, einige könnten jedoch noch eintreffen. Am Dienstag verwies das FBI Fragen an die Bundesanwaltschaft, während der Postal Inspection Service eine E-Mail der AP mit der Bitte um Stellungnahme nicht beantwortet hatte.
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Quellen und Kontext
- Notícias ao MinutoMann aus Oklahoma beschuldigt, Briefe mit weißem Pulver verschickt zu habenHomem de Oklahoma acusado de enviar cartas com pó branco · Original auf Portugiesisch
- Washington PostMann wegen Briefen mit weißem Pulver angeklagt, warnte laut FBI DSA-Mitglieder vor der WahlMan charged in white-powder mailings warned DSA members not to vote, FBI says · Original auf Englisch
- HotNews.ro„FBI rette die USA“. Hunderte Drohbriefe mit Hefe oder Mehl an US-Beamte verschickt"FBI-ul să salveze SUA". Sute de scrisori de amenințare, cu drojdie sau faină în ele, trimise oficialilor americani · Original auf Rumänisch
- Η ΝαυτεμπορικήUSA: Mann aus Oklahoma beschuldigt, hunderte Drohbriefe mit „weißem Pulver“ verschickt zu habenΗΠΑ: Άνδρας από την Οκλαχόμα κατηγορείται ότι έστειλε ταχυδρομικώς εκατοντάδες απειλητικές επιστολές με "λευκή σκόνη" · Original auf Griechisch
- Robin Patrick Martin
- 67-jähriger Mann aus Oklahoma City, dem vorgeworfen wird, einen Täuschungsversuch begangen und bedrohliche Mitteilungen versandt zu haben
- Kash Patel
- FBI-Direktor und Adressat eines der Briefe
- John Eisenberg
- Stellvertretender Generalstaatsanwalt, der den Fall als kalkulierten Versuch bezeichnete, Amtsträger in Angst zu versetzen
- Orte
- Oklahoma City, Dallas, San Antonio
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