Regierung · Paris
Frankreichs dritter Protesttag: 15.000 Menschen um 14 Uhr bei 70.000 eingesetzten Polizisten
Das Innenministerium registrierte bis 14 Uhr am Samstag, 31. Oktober, 27 Festnahmen, gegenüber 217 am 24. Oktober. Die Behörden erlaubten Demonstrationen nur außerhalb der Stadtzentren, und der Pariser Marsch war auf den Osten der Hauptstadt beschränkt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Libre.be und Le Soir. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Innenministerium zählte am Samstag, 31. Oktober, um 14 Uhr 15.000 Menschen und 65 Aktionen in Frankreich, bei 27 Festnahmen gegenüber 217 am 24. Oktober.
Die Behörden mobilisierten 70.000 Polizisten und Gendarmen, da sie urbane Gewalt wie am 17. Oktober befürchteten, so das Umfeld des Innenministers.
Der Conseil d'Etat bestätigte das Verbot der Route Bastille–Nation, weshalb der Pariser Marsch an der Porte de Bagnolet startete; mehr als 40 Pariser Metrostationen wurden geschlossen.
Schüler- und Studierendenverbände riefen für Dienstag, 3. November, und Donnerstag, 5. November, zu Blockaden auf, für den 5. November ist ein gewerkschaftsübergreifender Aktionstag angesetzt, und die Gilets jaunes riefen zur Fortsetzung am 6. und 7. November auf.
Teilnehmerzahl und Polizeieinsatz
Am Samstag, 31. Oktober, zählte das Innenministerium um 14 Uhr 15.000 Menschen, die sich am dritten landesweiten Protesttag, dem sogenannten „acte III“, an 65 Aktionen in ganz Frankreich beteiligten. Das Ministerium erklärte, der Tag verlaufe ohne nennenswerte Zwischenfälle, und registrierte zu dieser Stunde 27 Festnahmen, gegenüber 217 am Samstag, 24. Oktober. Die Behörden setzten 70.000 Polizisten und Gendarmen ein, da sie urbane Gewalt wie am 17. Oktober befürchteten, so das Umfeld des Innenministers. Demonstrationen wurden nur außerhalb der Stadtzentren genehmigt.
- 17. Oktober 2026
- 67000 Personen
- 24. Oktober 2026
- 37000 Personen
- 31. Oktober 2026, 14 Uhr
- 15000 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Das Ministerium hatte zuvor für Samstag, 17. Oktober, 67.000 Menschen bei 198 Aktionen und für Samstag, 24. Oktober 37.000 Menschen bei 108 Aktionen angegeben. Diese Zahlen bilden den Rahmen für die Zählung um 14 Uhr am 31. Oktober, die nur den ersten Teil des Tages abdeckt.
- 17. Oktober 2026
- 198 Aktionen
- 24. Oktober 2026
- 108 Aktionen
- 31. Oktober 2026, 14 Uhr
- 65 Aktionen
Daten aus dem Artikeltext
Pariser Marsch und Nahverkehr
In Paris bestätigte der Conseil d'Etat das Verbot der von den Organisatoren vorgeschlagenen historischen Route Bastille–Nation, sodass der Marsch an der Porte de Bagnolet im Osten der Hauptstadt startete. Die CGT rief die Demonstranten auf, sich dem einzigen für Samstag genehmigten Zug anzuschließen. Mehr als 40 Metrostationen in Paris wurden geschlossen. Jean-Luc Mélenchon, Vorsitzender der Insoumis und Präsidentschaftskandidat, marschierte in der Pariser Prozession mit, zusammen mit einer Delegation, zu der auch Rima Hassan gehörte. Der Studierendenverband Fage verurteilte, was er als neues Hindernis für das Demonstrationsrecht bezeichnete.
Beschwerden und Parolen
Adèle Tellez von der CGT Paris fasste die Klagen der Demonstranten zusammen, als der Pariser Marsch begann.
„Macron hat die sozialen Forderungen an den Rand seines Mandats gestellt.“
Die Koordination der Gilets jaunes, die laut den Berichten hinter diesen Aktionstagen steht, veröffentlichte eine eigene Erklärung, in der sie die Wut im ganzen Land als ungehört bezeichnete.
„In diesem Land herrscht Wut. Sie wächst in Gymnasien, Universitäten, an Kreisverkehren, in den Vierteln, auf den Feldern und an den Arbeitsplätzen.“
Auf Plakaten im Pariser Zug ging es um die Lebenshaltungskosten sowie um Tränengas und Bereitschaftspolizei.
Erwarteter Umfang und nächste Termine
Eine Polizeiquelle erklärte, es seien 350 Aktionen in ganz Frankreich erfasst worden, die 350.000 bis 450.000 Menschen zusammenbringen könnten. Eine als der Sache nahestehend beschriebene Quelle sagte, in Paris würden zwischen 400 und 800 linksextreme Militante erwartet. Schüler- und Studierendenverbände riefen für Dienstag, 3. November, und Donnerstag, 5. November, zu Blockaden von Gymnasien und Universitäten auf. Für Donnerstag, 5. November, ist zudem ein gewerkschaftsübergreifender Streik- und Aktionstag mit landesweiten Demonstrationen angesetzt. Die Koordination der Gilets jaunes rief dazu auf, die Bewegung am 6. und 7. November fortzusetzen, also am Tag nach dieser Gewerkschaftsaktion.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La Libre.beProteste in Frankreich: 15.000 Menschen um 14:00 Uhr mobilisiert, 65 Aktionen verzeichnet und ein außergewöhnlicher Polizeieinsatz (FOTOS)Manifestations en France : 15.000 personnes mobilisées à 14h, 65 actions recensées et un dispositif policier exceptionnel (PHOTOS) · Original auf Französisch
- Le SoirAkt III des sozialen Zorns: 15.000 Demonstranten und 65 Aktionen in Frankreich verzeichnetActe III de la colère sociale : 15.000 manifestants et 65 actions recensées en France · Original auf Französisch
- Jean-Luc Mélenchon
- Vorsitzender der Insoumis und Präsidentschaftskandidat, der im Pariser Zug mitmarschierte
- Rima Hassan
- Mitglied der LFI-Delegation, die im Pariser Zug mitmarschierte
- Adèle Tellez
- Vertreterin der CGT Paris, die die Klagen der Demonstranten zusammenfasste
- Macron
- Von der CGT Paris genannt in ihrer Kritik, soziale Forderungen seien während seines Mandats an den Rand gedrängt worden
- Orte
- Paris, Frankreich, Madrid
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