Regierung · Urda und Madrid
Tellado nennt Óscar Puente unverantwortlich und sagt, er dürfe nach Urda nicht im Amt bleiben
Der Generalsekretär der PP sagte am Dienstag, 3. November, Verkehrsminister Óscar Puente dürfe nach dem Zugunglück von Urda am 28. Oktober, bei dem 69 Menschen starben, nicht im Amt bleiben. Er legte die letzte Verantwortung bei Ministerpräsident Pedro Sánchez, der ihn ernannt habe.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, LaSexta, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Tellado sagte, Óscar Puente dürfe nicht Minister bleiben, während Puente erklärt, seine Verantwortung bestehe darin, sich nach dem Unglück vom 28. Oktober der Öffentlichkeit zu stellen und das Ministerium weiterzuführen.
Das Zugunglück von Urda am 28. Oktober tötete 69 Menschen und verletzte mehr als 200 – die Zahlen, die in der Berichterstattung am Dienstag, 3. November, genannt wurden.
Puente räumte ein, dass das LZB-System in diesem Jahr 170 Mal ausgefallen sei, was er als im europäischen Rahmen normal bezeichnete, während Tellado die Zahl für Angriffe auf die Regierung nutzte.
Regierungsquellen zufolge bot Puente nach dem Unfall seinen Rücktritt an, doch Pedro Sánchez lehnte ab und nannte seine Entlassung eine ungerechte Entscheidung.

Tellado beschuldigt Puente und Sánchez
Miguel Tellado, Generalsekretär der PP, nutzte am Dienstag, 3. November, ein Interview in der RTVE-Sendung La hora de La 1, um Verkehrsminister Óscar Puente wegen des Zugunglücks von Urda als „unverantwortlich“ zu bezeichnen. Er sagte, Puente habe gewusst, dass das Zugsicherungssystem LZB „169 weitere Male“ ausgefallen sei, und fragte, wie oft Hunderte Spanier noch in Gefahr gebracht werden sollten, wie es in Urda geschehen sei. Tellado argumentierte, Puente hätte niemals ernannt werden dürfen, da er die Voraussetzungen für das Amt nicht erfülle. Er legte die politische Verantwortung bei Ministerpräsident Pedro Sánchez, der Puente ernannte, und bei José Luis Ábalos, den er als wegen Korruption verurteilt bezeichnete.
„Óscar Puente hätte niemals Minister sein dürfen. Er erfüllte die Voraussetzungen dafür nicht.“
Das Unglück von Urda und die Reaktion der Regierung
Der Zugunfall von Urda in der Provinz Toledo ereignete sich am 28. Oktober und tötete 69 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt. Am Dienstag, 3. November, sollte Puente dem Ministerrat einen von seinem Ressort erstellten Bericht vorlegen, während das Kabinett ein Hilfsdekret für die Opfer und ihre Familien beschließen sollte. Zudem war er für den Nachmittag zu einer Anhörung vor der Ständigen Deputation des Kongresses vorgesehen, um Rechenschaft über seine Amtsführung abzulegen. Puente hat sich geweigert zurückzutreten und erklärt, seine Verantwortung bestehe darin, sich der Öffentlichkeit zu stellen, aufzuklären, was geschehen ist, und das Ministerium weiterzuführen. Regierungsquellen zufolge bot er Sánchez nach dem Unfall seinen Rücktritt an, doch Sánchez lehnte ab, nannte seine Entlassung eine „ungerechte“ Entscheidung und drückte ihm seine Unterstützung aus.
Opposition und Medien
Am Montag, 2. November, hakte Antonio García Ferreras in Al Rojo Vivo bei der Frage nach Puentes Zukunft nach und argumentierte, das Land brauche eine breitere Debatte über seine Eisenbahn jenseits der Hochgeschwindigkeitsstrecken. Komfort und Pünktlichkeit hätten sich lange verschlechtert, und das System habe nun eine dritte Phase erreicht, die Unsicherheit, in der Fahrgäste Angst hätten, in Züge einzusteigen. Auf die Frage, ob Puente zurücktreten solle, sagte er:
„Es geht um politische Verantwortung, Anstand und Sensibilität gegenüber den Opfern.“
Alberto Núñez Feijóo, PP-Chef und Kandidat bei der Wahl am 29. November, sagte, Puente habe den sozialen Netzwerken mehr Zeit gewidmet als dem Schienen- und Straßennetz. Er verknüpfte Puentes Vorgehen mit dem früheren Unglück von Adamuz und sagte, ein Schienenbruch, den die Sicherheitsdienste von Adif nicht entdeckt hätten, habe mehr als 20 Stunden bestanden, bevor er das Unglück verursacht habe. Feijóo argumentierte, die eigentliche Verantwortung liege bei demjenigen, der Puente ernannt habe, also bei Sánchez. Santiago Abascal, Chef von Vox, ging in einem Interview mit Telecinco weiter und bezeichnete die Unglücke von Adamuz und Urda als „politische Verbrechen“, für die er den Ministerpräsidenten verantwortlich machte, seinen Rücktritt forderte und die Darstellung der Regierung von „menschlichem Versagen“ zurückwies. Er sagte außerdem, er werde eine von der Regierung organisierte Veranstaltung nicht besuchen.
Zusammenstoß mit RTVE über La hora de La 1
Tellados Interview wandte sich auch Carlos Mazón zu, dem früheren Präsidenten der Valencianischen Gemeinschaft. Tellado sagte, Mazón habe Verantwortung übernommen und sei wegen der DANA vom 29. Oktober 2024 zurückgetreten, bei der 234 Menschen starben, und stellte diese Bilanz dem Verbleib Puentes im Amt gegenüber. Er warf La hora de La 1 politischen Gebrauch und die Beleidigung von PP-Wählern vor und fragte, warum eine Sendung, die Mazóns Rücktritt gefordert habe, nun Puente unterstütze. Moderatorin Silvia Intxaurrondo wies die Behauptung zurück, die Sendung unterstütze Puente, und bestritt die Vorstellung, es habe vor der DANA keine Warnungen gegeben:
„Es gab Warnungen, denn wir haben ab dem frühen Morgen live aus dieser Gegend berichtet und gesagt, was auf uns zukommt.“
Intxaurrondo erinnerte Tellado außerdem daran, dass Mazón ein Jahr nach der Flut zurückgetreten sei, und Tellado bestätigte daraufhin, dass Mazón zurückgetreten war.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressTellado behauptet, Mazón habe „Verantwortung übernommen und ist zurückgetreten“ nach...Tellado defiende que Mazón "asumió responsabilidades y dimitió" tras... · Original auf Spanisch
- LaSextaFeijóo besteht auf Puente Rücktritt: „Er hat mehr Zeit in soziale Netzwerke investiert als in Schienennetze“Feijóo insiste en la dimisión de Puente: "Ha dedicado más tiempo a las redes sociales que a las redes ferroviarias" · Original auf Spanisch
- eldiario.esTellado greift Silvia Intxaurrondo wegen ihrer Fragen und der Berichterstattung über Urda an, und sie bietet ihm an, RTVE zu kritisieren: „Sie haben das Wort, ich höre zu“Tellado carga contra Silvia Intxaurrondo por sus preguntas y la cobertura de Urda, y ella le ofrece criticar a RTVE: "Tiene la palabra, le escucho" · Original auf Spanisch
- La RazónMiguel Tellado kritisiert RTVE während seines Interviews mit Silvia Intxaurrondo bei „La hora de La 1“Miguel Tellado critica a RTVE durante su entrevista con Silvia Intxaurrondo en 'La hora de La 1' · Original auf Spanisch
- Miguel Tellado
- Generalsekretär der PP, der den Rücktritt von Óscar Puente forderte und RTVE in einem Interview bei La hora de La 1 kritisierte
- Óscar Puente
- Spanischer Minister für Verkehr und nachhaltige Mobilität, der nach dem Unglück von Urda unter Rücktrittsdruck steht
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident, der Puente ernannte und dessen Rücktrittsangebot ablehnte
- Silvia Intxaurrondo
- Moderatorin von La hora de La 1, die Tellado bei RTVE interviewte
- Carlos Mazón
- Früherer Präsident der Valencianischen Gemeinschaft, der wegen der Bewältigung der DANA 2024 zurücktrat
- Santiago Abascal
- Chef von Vox, der Sánchez für die Unglücke von Urda und Adamuz verantwortlich machte
- Alberto Núñez Feijóo
- PP-Chef und Kandidat bei der Wahl am 29. November, der Puentes Rücktritt forderte
- Antonio García Ferreras
- Journalist, der in Al Rojo Vivo die weitere Amtszeit Puentes infrage stellte
- José Luis Ábalos
- Früherer Minister, von Sánchez ernannt, den Tellado als wegen Korruption verurteilt bezeichnete
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen