Regierung · Urda und Madrid

Tellado nennt Óscar Puente unverantwortlich und sagt, er dürfe nach Urda nicht im Amt bleiben

Der Generalsekretär der PP sagte am Dienstag, 3. November, Verkehrsminister Óscar Puente dürfe nach dem Zugunglück von Urda am 28. Oktober, bei dem 69 Menschen starben, nicht im Amt bleiben. Er legte die letzte Verantwortung bei Ministerpräsident Pedro Sánchez, der ihn ernannt habe.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, LaSexta, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: David Pepín, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Tellado beschuldigt Puente und Sánchez

Miguel Tellado, Generalsekretär der PP, nutzte am Dienstag, 3. November, ein Interview in der RTVE-Sendung La hora de La 1, um Verkehrsminister Óscar Puente wegen des Zugunglücks von Urda als „unverantwortlich“ zu bezeichnen. Er sagte, Puente habe gewusst, dass das Zugsicherungssystem LZB „169 weitere Male“ ausgefallen sei, und fragte, wie oft Hunderte Spanier noch in Gefahr gebracht werden sollten, wie es in Urda geschehen sei. Tellado argumentierte, Puente hätte niemals ernannt werden dürfen, da er die Voraussetzungen für das Amt nicht erfülle. Er legte die politische Verantwortung bei Ministerpräsident Pedro Sánchez, der Puente ernannte, und bei José Luis Ábalos, den er als wegen Korruption verurteilt bezeichnete.

„Óscar Puente hätte niemals Minister sein dürfen. Er erfüllte die Voraussetzungen dafür nicht.“

Miguel Tellado, Generalsekretär

Das Unglück von Urda und die Reaktion der Regierung

Der Zugunfall von Urda in der Provinz Toledo ereignete sich am 28. Oktober und tötete 69 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt. Am Dienstag, 3. November, sollte Puente dem Ministerrat einen von seinem Ressort erstellten Bericht vorlegen, während das Kabinett ein Hilfsdekret für die Opfer und ihre Familien beschließen sollte. Zudem war er für den Nachmittag zu einer Anhörung vor der Ständigen Deputation des Kongresses vorgesehen, um Rechenschaft über seine Amtsführung abzulegen. Puente hat sich geweigert zurückzutreten und erklärt, seine Verantwortung bestehe darin, sich der Öffentlichkeit zu stellen, aufzuklären, was geschehen ist, und das Ministerium weiterzuführen. Regierungsquellen zufolge bot er Sánchez nach dem Unfall seinen Rücktritt an, doch Sánchez lehnte ab, nannte seine Entlassung eine „ungerechte“ Entscheidung und drückte ihm seine Unterstützung aus.

Opposition und Medien

Am Montag, 2. November, hakte Antonio García Ferreras in Al Rojo Vivo bei der Frage nach Puentes Zukunft nach und argumentierte, das Land brauche eine breitere Debatte über seine Eisenbahn jenseits der Hochgeschwindigkeitsstrecken. Komfort und Pünktlichkeit hätten sich lange verschlechtert, und das System habe nun eine dritte Phase erreicht, die Unsicherheit, in der Fahrgäste Angst hätten, in Züge einzusteigen. Auf die Frage, ob Puente zurücktreten solle, sagte er:

„Es geht um politische Verantwortung, Anstand und Sensibilität gegenüber den Opfern.“

Antonio García Ferreras, Journalist

Alberto Núñez Feijóo, PP-Chef und Kandidat bei der Wahl am 29. November, sagte, Puente habe den sozialen Netzwerken mehr Zeit gewidmet als dem Schienen- und Straßennetz. Er verknüpfte Puentes Vorgehen mit dem früheren Unglück von Adamuz und sagte, ein Schienenbruch, den die Sicherheitsdienste von Adif nicht entdeckt hätten, habe mehr als 20 Stunden bestanden, bevor er das Unglück verursacht habe. Feijóo argumentierte, die eigentliche Verantwortung liege bei demjenigen, der Puente ernannt habe, also bei Sánchez. Santiago Abascal, Chef von Vox, ging in einem Interview mit Telecinco weiter und bezeichnete die Unglücke von Adamuz und Urda als „politische Verbrechen“, für die er den Ministerpräsidenten verantwortlich machte, seinen Rücktritt forderte und die Darstellung der Regierung von „menschlichem Versagen“ zurückwies. Er sagte außerdem, er werde eine von der Regierung organisierte Veranstaltung nicht besuchen.

Zusammenstoß mit RTVE über La hora de La 1

Tellados Interview wandte sich auch Carlos Mazón zu, dem früheren Präsidenten der Valencianischen Gemeinschaft. Tellado sagte, Mazón habe Verantwortung übernommen und sei wegen der DANA vom 29. Oktober 2024 zurückgetreten, bei der 234 Menschen starben, und stellte diese Bilanz dem Verbleib Puentes im Amt gegenüber. Er warf La hora de La 1 politischen Gebrauch und die Beleidigung von PP-Wählern vor und fragte, warum eine Sendung, die Mazóns Rücktritt gefordert habe, nun Puente unterstütze. Moderatorin Silvia Intxaurrondo wies die Behauptung zurück, die Sendung unterstütze Puente, und bestritt die Vorstellung, es habe vor der DANA keine Warnungen gegeben:

„Es gab Warnungen, denn wir haben ab dem frühen Morgen live aus dieser Gegend berichtet und gesagt, was auf uns zukommt.“

Silvia Intxaurrondo, Moderatorin von La hora de La 1

Intxaurrondo erinnerte Tellado außerdem daran, dass Mazón ein Jahr nach der Flut zurückgetreten sei, und Tellado bestätigte daraufhin, dass Mazón zurückgetreten war.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Urda, Madrid · Spanien

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