BerichtZugkollision in Spanien

Wahlen · Madrid und Urda

Feijóo fordert Spaniens Gewerkschaften auf, den Generalstreik am 11. November nach dem Zugunglück von Urda abzusagen

Feijóo, der Vorsitzende der PP, hat UGT und CCOO gebeten, den Streik zu überdenken. Nach dem Eisenbahnunglück von Urda mit mindestens 69 Toten nannte er ihn einen schweren Fehler.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, La Razón, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Partido Popular de Cantabria, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2022
Wie es dazu kam
  1. 11.11.Von UGT und CCOO ausgerufener Generalstreik
  2. 13.11.Offizieller Beginn des Wahlkampfs
  3. 29.11.Parlamentswahl

Ein Aufruf, den Streik abzusagen

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender des Partido Popular (PP) und dessen Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, hat die Gewerkschaften gebeten, den für den 11. November ausgerufenen Generalstreik zu überdenken. Bei einem von Europa Press organisierten Frühstück am Dienstag, 3. November, sagte er, er stelle das verfassungsmäßige Streikrecht nicht infrage, sondern nur den Zeitpunkt des Aufrufs. Schon vor dem Unglück habe er den Streik für schwer zu rechtfertigen gehalten; das Eisenbahnunglück von Urda in der Provinz Toledo, bei dem nach Berichten von El Periódico mindestens 69 Menschen starben, mache daraus nun einen schweren Fehler.

„Vorher war es unverständlich. Nach 69 Toten ist es ein schwerer Fehler.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender des Partido Popular und Kandidat für

Feijóo richtete den Appell an UGT und CCOO, die beiden großen Gewerkschaften, und verwies auf eine Wahlkampfleiterin der PSOE, die bestätigt habe, dass sich der Streik gegen die Opposition richte. Er merkte an, dass die Gewerkschaften in den acht Jahren der Regierung von Pedro Sánchez keinen Generalstreik ausgerufen hätten, und drängte sie, dies nicht drei Wochen vor dem Urnengang zu tun. Er warnte, sie würden ihr Image dauerhaft an Sánchez binden, wenn sie den Streik durchzögen.

„Sagt ihn nicht ab, sonst werden sie ihr Image für immer an Pedro Sánchez binden.“

Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender des Partido Popular und Kandidat für

Die Gewerkschaften reagieren

Pepe Álvarez, Generalsekretär der UGT, nannte Feijóos Argument in einem Interview im Programm Hoy por Hoy des Senders SER radio beleidigend. Er sagte, Feijóo habe keinen stichhaltigen Grund für eine Absage des Streiks genannt, der sich vor allem gegen die Wohnungs- und Lohnpolitik richte. Álvarez räumte ein, dass das Unglück ein weiterer Grund zum Handeln sei, argumentierte aber, es habe keinen Bezug zu den Forderungen des Streiks. Er fügte hinzu, Spanien brauche mehr Investitionen in öffentliche Dienste wie das Gesundheitswesen, die Bildung und, am deutlichsten, das Schienennetz.

„Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem, was Herr Feijóo sagt, dem Wohnen und den Löhnen.“

Pepe Álvarez

Worum es bei dem Streik geht

Vertreter der PSOE, darunter María Jesús Montero, haben argumentiert, Generalstreiks würden gegen Regierungen ausgerufen, und dieser richte sich gegen die Opposition, nachdem diese ein Wohnungsdekret der Regierung gekippt habe. Zu den zentralen Forderungen des Aufrufs gehören unbefristete Mietverträge, deutliche Senkungen der Mieten und Immobilienpreise, ein Ende der Zwangsräumungen, eine Vermögensteuer zur Finanzierung eines öffentlichen Wohnungsbestands und ein Ende spekulativer Käufe. CCOO und UGT haben den Protest auf arbeitsrechtliche Forderungen ausgeweitet, darunter Lohnerhöhungen, kürzere Arbeitszeiten, bessere Gesundheit der Beschäftigten, ein Ende prekärer Beschäftigung, Preiskontrollen und die Entblockung der Tarifverhandlungen.

Wie sich der Kalender entwickelte

Laut einer Kolumne in El Confidencial kündigte Sánchez am 5. Oktober in einer institutionellen Erklärung die Auflösung des Parlaments und vorgezogene Neuwahlen an, und die Gewerkschaften riefen am selben Tag den Generalstreik aus. Sánchez begründete die vorgezogene Wahl mit einer Blockade im Parlament, während die Gewerkschaften erklärten, der Streik ziele auf dringende Lösungen für die Wohnungskrise, Lohnerhöhungen und Arbeitsrechte. Die Kolumne merkt an, dass die Legislaturperiode erstmals in der demokratischen Geschichte ohne einen Generalstaatshaushalt vollständig ausgelaufen ist, und argumentiert, dass keiner der beiden genannten Gründe Bestand habe. Der offizielle Wahlkampf beginnt am 13. November, zwei Tage nach dem Streik, die Wahl findet am 29. November statt.

Sicherheit im Schienenverkehr und die Reaktion der PP

Miguel Tellado sagte gegenüber TVE, in Urda habe ein Sicherheitssystem versagt, was nach seinen Worten nicht das erste derartige Versagen war, und es sei keine politische Verantwortung übernommen worden. Er argumentierte, die Lage spiegle schlechte Führung und Korruption wider, und verwies auf die Verurteilung des früheren Verkehrsministers José Luis Ábalos wegen Korruption und damit zusammenhängender Fälle. Feijóo seinerseits sagte, eine PP-Regierung werde eine umfassende Prüfung des gesamten Schienensystems durchführen, mit Erhalt und Wartung als Prioritäten. Die Quellen legen über diese konkurrierenden Darstellungen hinaus keine Ursache für das Unglück fest.

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Quellen und Kontext

Madrid, Urda · Spanien

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