Klima · Brüssel
Portugal entfernt sich weiter von seinem Ziel für erneuerbare Energien bis 2030 – IEA prognostiziert Zuwächse bei Wind und Solar
Portugal entfernt sich weiter von seinem Ziel für erneuerbaren Strom bis 2030, während ein IEA-Bericht für 2031 steigende Anteile von Wind- und Solarenergie prognostiziert. In derselben Woche setzten EU- und Branchenzahlen das Land auf Platz zwei bei den Rückkehr-Ausschreibungen und nahe an eine Rekordernte bei Olivenöl.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Jornal Expresso und SAPO. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Expresso berichtet, dass Portugal sich von seinem Ziel für erneuerbaren Strom bis 2030 weiter entfernt und Projektentwickler auf Netzblockaden stoßen, wie Andy Kinsella nach fünf Jahren vergeblicher Versuche, dort Projekte zu bauen, berichtete.
Der IEA-Bericht Renewables 2026 beziffert Portugals Windanteil für 2031 auf rund 31 % und den Solaranteil auf rund 27 %, nach rund 27 % und 17 % im Jahr 2025; Litauen führt bei Wind mit 61 %.
Zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 30. Juni 2026 erließen die 27 Mitgliedstaaten 463.000 Rückkehrbescheide, 5 % weniger, und führten 142.000 Rückkehrungen durch, 11 % mehr; die Vollzugsquote stieg von 26 % auf 31 %.
Gemessen an Bevölkerung und BIP zusammen verzeichnete Portugal laut dem Kommissionsbericht die zweithöchste Zahl der an sein Hoheitsgebiet gebundenen Rückkehr-Ausschreibungen; Brasilien, Indien und Angola zählen zu den wichtigsten Nationalitäten.
Ausblick auf die erneuerbaren Energien
Der am Freitag, 6. November, vorgestellte Bericht „Renewables 2026“ der Internationalen Energieagentur (IEA) führt Portugal unter den zehn Ländern, in denen Solar- und Windenergie 2031 den größten Anteil an der Stromerzeugung liefern werden. Portugal liegt bei Wind auf Platz neun, mit einem Anstieg von rund 27 % im Jahr 2025 auf rund 31 % im Jahr 2031, und bei Solar auf Platz zehn, mit einem Anstieg von rund 17 % auf rund 27 %, wie aus einer Auswertung der Grafik des Berichts hervorgeht. Litauen führt bei Wind mit 61 %, Ungarn bei Solar mit 41 % im Jahr 2031. Die Agentur erwartet, dass die weltweite Kapazität erneuerbarer Energien zwischen 2026 und 2031 um fast 4.800 Gigawatt wachsen wird, womit erneuerbare Energien nahezu die Hälfte der globalen Stromerzeugung erreichen würden.
„Das neue Kapitel in der Geschichte des Wachstums der erneuerbaren Energien ist wahrhaft global, denn sein Ausbau reicht weit über die Hauptmärkte hinaus und erreicht jeden Winkel der Welt.“
Der Exekutivdirektor der IEA sagte, erneuerbare Energien machten inzwischen ein Drittel der weltweiten Stromerzeugung aus und dürften sich in den kommenden fünf Jahren der Hälfte nähern. Die Agentur bringt einen schnelleren Ausbau mit stärkerer politischer Unterstützung und wachsender Sorge um die Energiesicherheit in Verbindung, nachdem die Energiemärkte durch den Krieg im Iran gestört wurden, der Ende Februar begann. Solar dürfte bis 2031 mehr als drei Viertel des Zuwachses an erneuerbarer Kapazität ausmachen.
Ziel für erneuerbare Energien unter Druck
Expresso berichtet, dass Portugal sich von seinem Ziel für erneuerbaren Strom bis 2030 weiter entfernt, da sein Anteil an grünem Strom gesunken ist. Projektentwickler wollen investieren, stoßen aber auf einen Engpass im Netz. Andy Kinsella gründete vor fünf Jahren das irische Unternehmen Aer Soléir und hat Projekte in Italien, Griechenland und Spanien gebaut, doch in Portugal ist dem Unternehmen das nicht gelungen. Kinsella sagte Expresso, das Unternehmen versuche seit fünf Jahren, Projekte in Portugal zu entwickeln.
Rückkehrbescheide und Asyl
Der in Brüssel veröffentlichte Jahresbericht der Europäischen Kommission zu Asyl und Migration umfasst den Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026. Portugal verzeichnete die zweithöchste Zahl von Rückkehr-Ausschreibungen mit Bezug zu seinem Hoheitsgebiet in der EU, gemessen an Bevölkerung und Wirtschaftsleistung zusammen, obwohl das Land keinem Migrationsdruck ausgesetzt ist. Staatsangehörige Brasiliens, Indiens und Angolas gehörten zu den wichtigsten Nationalitäten, die Rückkehrbescheide von portugiesischen Behörden erhielten. In den 27 Mitgliedstaaten summierten sich die Rückkehrbescheide auf 463.000, 5 % weniger als im vorangegangenen vergleichbaren Zeitraum, während 142.000 irreguläre Migranten tatsächlich in Drittländer zurückgeführt wurden, 11 % mehr. Die Vollzugsquote stieg von 26 % auf 31 %, was die Kommission weiterhin für zu niedrig hält, und mehr als 60 % der Rückkehrungen erfolgten freiwillig. Im Juni 2026 beherbergte Portugal 68.310 Personen mit vorübergehendem Schutz, vor allem wegen des Kriegs in der Ukraine, und diese Begünstigten machten mehr als die Hälfte der im nationalen Asylaufnahmesystem untergebrachten Personen aus.
Ausblick auf die Olivenölernte
Die portugiesische Olivenölkampagne 2026/27, die jetzt beginnt, dürfte die zweitgrößte der Geschichte werden, mit einer Produktion von möglicherweise 190.000 Tonnen. Jüngste Prognosen der Europäischen Kommission decken sich mit den eigenen Projektionen der Branche. Mariana Matos, Direktorin von Casa do Azeite, einer Organisation, die nahezu die gesamte Olivenölkette vertritt, sagte Expresso, Branchenexperten hielten es für möglich, dass die ursprüngliche Schätzung übertroffen werde.
„Wenn sich diese Zahlen bestätigen, wird es tatsächlich die zweitgrößte Produktion aller Zeiten sein.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Notícias ao MinutoPortugal ohne Migrationsdruck, aber auf Platz 2 bei Rückkehrwarnungen in der EUPortugal sem pressão migratória, mas em 2.º nos alertas de retorno na UE · Original auf Portugiesisch
- Jornal ExpressoPortugal vor dem zweitbesten Jahr der Olivenölproduktion aller ZeitenPortugal vai ter o segundo melhor ano de sempre na produção de azeite · Original auf Portugiesisch
- SAPOPortugal unter den 10 Ländern mit dem höchsten Wind- und Solaranteil an der Stromerzeugung im Jahr 2031Portugal entre os 10 países com maior quota de eólica e solar na produção de eletricidade em 2031 · Original auf Portugiesisch
- Jornal ExpressoPortugal weiter vom für 2030 gesetzten Ziel für erneuerbare Energien entferntPortugal mais longe da meta de eletricidade renovável fixada para 2030 · Original auf Portugiesisch
- Fatih Birol
- Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur, zitiert zum Bericht Renewables 2026
- Organisationen
- Europäische Union
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