Verkehr · Warschau

Polen befürworten langsamere E-Scooter und Sperrzonen, sind aber bei einem kompletten Verbot gespalten

Eine am 29. Oktober 2026 veröffentlichte IBRiS-Umfrage ergibt: 78,2 % wollen niedrigere Tempolimits für E-Scooter in Städten, 76,5 % befürworten Sperrzonen, während 48,5 % ein komplettes Verbot in Großstädten ablehnen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl und Rzeczpospolita. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau · Polen

Warschauer Stadträte stoßen die Debatte an

Mitte Oktober 2026 verabschiedeten Warschauer Stadträte mit nahezu einstimmiger Mehrheit eine Position zum Verbot des Fahrens von per App gemieteten E-Scootern und zu einem Verbot von E-Scootern in der Innenstadt. Die Stadträte erklärten, die Lösung des E-Scooter-Problems erfordere gesetzliche Änderungen und weitergehende Befugnisse für die Stadtwache, einschließlich der Befugnis, Elektrofahrzeuge im Verkehr anzuhalten. Eine am 29. Oktober 2026 veröffentlichte IBRiS-Umfrage fragte die Polen, wie sie ein Verbot von E-Scootern in Städten sehen. Die Ergebnisse trennen Maßnahmen, die die Sicherheit erhöhen, von einem generellen Verbot, und die Zahlen zeigen, wo Zustimmung und Ablehnung liegen.

Ein komplettes Verbot spaltet die Öffentlichkeit

Die Meinungen zu einem kompletten Verbot von E-Scootern in Großstädten sind nahezu gleichmäßig gespalten. Laut der Umfrage lehnen 48,5 % der Befragten das Verbot ab, 43,2 % befürworten es und 8,4 % haben keine Meinung. Die Spaltung folgt den Alterslinien. Bei den 60- bis 69-Jährigen befürworten 68 % ein Verbot, und 62 % der über 70-Jährigen tun dasselbe. Nur 30 % der 18- bis 29-Jährigen unterstützen es, während 63 % von ihnen dagegen sind. Die geringste Zustimmung kommt aus der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen, wo 17 % ein Verbot befürworten und 72 % dagegen sind. Auch die politischen Präferenzen unterscheiden sich: 55 % der Anhänger des Regierungslagers befürworten ein Verbot, verglichen mit 36 % der Oppositionsanhänger und 40 % der Nichtwähler und unentschlossenen Befragten.

Meinungen zu einem kompletten E-Scooter-Verbot in Großstädten%
Zustimmung
43.2 %
Ablehnung
48.5 %
Keine Meinung
8.4 %

Daten aus dem Artikeltext

Tempolimits und Sperrzonen finden breitere Zustimmung

Deutlich mehr Befragte befürworten engere Maßnahmen. 78,2 % finden, dass die zulässige Geschwindigkeit von E-Scootern in Städten gesenkt werden sollte, 18,3 % sind anderer Meinung und 3,5 % haben keine Meinung. Die Zustimmung zu Temporeduzierungen ist bei den ältesten Befragten am größten: 99 % der über 70-Jährigen und 86 % der 60- bis 69-Jährigen befürworten sie, verglichen mit 54 % der 18- bis 29-Jährigen. Insgesamt 76,5 % unterstützen die Ausweisung von Zonen, in denen E-Scooter verboten wären, während 19,6 % dagegen sind.

Zustimmung zu niedrigeren Tempolimits für E-Scooter nach Altersgruppe%
18-29
54 %
60-69
86 %
70 und älter
99 %

Daten aus dem Artikeltext

Eltern und Altersgruppen gehen auseinander

Befragte mit schulpflichtigen Kindern sind weniger angetan von niedrigeren Geschwindigkeiten: 61 % von ihnen unterstützen die Änderung, verglichen mit 82 % der Befragten ohne schulpflichtige Kinder. Die Zustimmung zu Sperrzonen ist in den meisten Altersgruppen hoch und erreicht 83 % bei den über 70-Jährigen, 82 % bei den 60- bis 69-Jährigen und 81 % bei den 50- bis 59-Jährigen. Bei den 40- bis 49-Jährigen fällt sie auf 60 %. Die Umfrage ergab zudem, dass die jüngsten Befragten, die die Scooter am häufigsten nutzen, seltener ein komplettes Verbot befürworten, während ältere Menschen häufiger strengere Regeln befürworten.

Wie die Frage steht

Maßnahmen, die auf Sicherheit abzielen, erhalten mehr Zustimmung als ein generelles Verbot, das die Befragten nahezu gleichmäßig spaltet. Die Ablehnung eines kompletten Verbots (48,5 %) ist etwas höher als die Zustimmung (43,2 %). Die Vorschläge der Stadträte hängen von Gesetzesänderungen und von mehr Befugnissen für die Stadtwache ab, sodass die nächsten Schritte bei der Gesetzgebung und nicht allein beim Stadtrat liegen.

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