Konflikte · Teheran
Iran enthüllt in Teheran eine Plakatwand, die Donald Trump den Tod androht – während die Gespräche wieder aufgenommen werden
Eine Plakatwand über dem Enghelab-Platz in Teheran trägt die Aufschrift „We will kill Trump“ („Wir werden Trump töten“), während Washington und Teheran erklären, sie würden ihre Gespräche verstärken, um eine großflächige Rückkehr zu den Kämpfen zu vermeiden. Ein zweites Plakat in der Nähe zeigt Trump mit JD Vance, Steve Witkoff und Benjamin Netanyahu.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BFMTV, 20minutes, RTBF und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am Dienstag, dem 3. November, zeigt eine Plakatwand über dem Enghelab-Platz Trump hinter Gittern unter den Worten „We will kill Trump“, und ein zweites Plakat zeigt ihn mit JD Vance, Steve Witkoff und Benjamin Netanyahu.
Dutzende Menschen versammelten sich am Morgen auf dem Platz und forderten Rache für Ali Khamenei, der am 28. Februar bei US-israelischen Luftangriffen auf Teheran getötet wurde.
Am Montag, dem 2. November, bezeichnete Abbas Araghchi die Gespräche als sehr intensiv, und Mohammad Bagher Ghalibaf sagte, der Ball liege in Washingtons Feld, während Trump erklärte, ein Abkommen mit Iran sei möglich.
- 28.02.US-israelische Angriffe auf Teheran töten den Obersten Führer Ali Khamenei und lösen den Krieg aus
- 2.11.Araghchi bezeichnet die Gespräche als sehr intensiv, und Trump erklärt auf Truth Social, ein Abkommen mit Iran sei möglich
- 3.11.Am Enghelab-Platz in Teheran wird eine Plakatwand enthüllt, die Trump den Tod androht
Eine Plakatwand über dem Enghelab-Platz
Iran hat am Dienstag, dem 3. November, eine riesige Plakatwand enthüllt, die den Enghelab-Platz („Revolutionsplatz“) dominiert, einen der belebtesten Plätze im Zentrum Teherans. Sie trägt die Aufschrift „We will kill Trump“ und zeigt den US-Präsidenten hinter Gittern mit gesenktem Kopf.
Eine zweite Plakatwand in der Nähe zeigt Trump an der Seite von Vizepräsident JD Vance, Sondergesandter Steve Witkoff und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. Alle vier haben blutige Gesichter und zerrissene Anzüge und stehen vor zerfetzten amerikanischen und israelischen Flaggen. Dutzende Menschen versammelten sich am Morgen auf dem Platz, schwenkten rote Fahnen und trugen Transparente mit der Aufschrift „There will be blood“ („Es wird Blut fließen“). Sie forderten Rache für den Obersten Führer Ali Khamenei, der am 28. Februar bei US-israelischen Luftangriffen auf Teheran getötet wurde – jenen Angriffen, die den Krieg im Nahen Osten auslösten.
Die Plakate wurden aufgehängt, während Trump vor den US-Zwischenwahlen steht, einem Wettbewerb, in dem sein republikanisches Lager durch die Wut der Wähler über die Lebenshaltungskosten und den Krieg belastet wird.
Wandbilder, Gemälde und ein Gefängnis-Set in Tajrish
Seit Beginn des Krieges sind in ganz Teheran regelmäßig Plakate und Plakatwände aufgetaucht, die Trump verspotten und Rache versprechen. Am Tajrish-Platz im Norden der Hauptstadt zeigte eine Freiluftausstellung Gemälde dieser Art. Eines zeigte Trump am Boden liegend, sein blutiges Gesicht unter einem Stiefel gepresst. Ein anderes zeigte eine Bombe, die sein Gesicht verdeckt – eine offensichtliche Anspielung auf René Magrittes Gemälde „Der Sohn des Menschen“ von 1964.
In der Nähe war eine originalgetreue Nachbildung einer Gefängniszelle ausgestellt, in der ein Schauspieler den US-Präsidenten spielte und den Tag darin verbrachte. Solche Werke werden mit öffentlichen Geldern bezahlt. Vom Staat finanzierte Plakatwände und Wandbilder gehören seit der Islamischen Revolution von 1979 zum öffentlichen Raum Irans; sie dienen dazu, Verbündete zu ehren, Militärfiguren zu feiern und politische Botschaften an Feinde zu senden, vor allem an die Vereinigten Staaten und Israel.
Die Gespräche laufen parallel zu den Drohungen weiter
Die Plakatwände erschienen, während beide Seiten erklären, sie würden ihre Gespräche intensivieren, um eine großflächige Wiederaufnahme der Feindseligkeiten zu verhindern. Am Montag bezeichnete der iranische Außenminister Abbas Araghchi die Gespräche als sehr intensiv. Mohammad Bagher Ghalibaf, Irans Chefunterhändler, sagte vor dem Parlament, dem er vorsteht, der Ball liege nun in Washingtons Feld, wenn es einen Krieg vermeiden wolle.
Am Montagabend schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social, ein Abkommen mit Iran sei möglich. Er argumentierte, die Ölpreise fielen, weil die Menschen spürten, dass es keinen Krieg mit Iran geben werde.
Teheran wiederum wirft Trump vor, während des Krieges gezielt zivile Ziele angegriffen zu haben, darunter eine Schule und eine Hochzeitsfeier. Nach iranischen Angaben wurden bei den Angriffen Dutzende Menschen getötet, darunter Kinder, Frauen und Männer.
Ablauf der Ereignisse
Die wichtigsten Etappen reichen vom Angriff, bei dem Khamenei am 28. Februar getötet wurde, bis zur Enthüllung der Plakatwand am Dienstag, dazwischen liegen Trumps Äußerungen vom Montag. Die Abfolge ist unten dargestellt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BFMTVIran enthüllt Plakatwand mit Todesdrohung gegen Donald Trump in TeheranL'Iran dévoile un panneau d'affichage menaçant Donald Trump de mort à Téhéran · Original auf Französisch
- 20minutesEine riesige Plakatwand droht Donald Trump in Teheran mit dem TodUn panneau géant menace de mort Donald Trump à Téhéran · Original auf Französisch
- RTBFIran enthüllt eine riesige Plakatwand mit Todesdrohung gegen TrumpL'Iran dévoile un immense panneau d'affichage menaçant Trump de mort · Original auf Französisch
- LaVanguardiaIran installiert ein riesiges Plakat mit Todesdrohung gegen TrumpIrán instala un enorme cartel en el que amenaza de muerte a Trump · Original auf Spanisch
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Bild auf den Plakatwänden erscheint und der erklärt hat, ein Abkommen mit Iran sei möglich
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der auf der zweiten Plakatwand zu sehen ist
- Steve Witkoff
- US-Sondergesandter, der auf der zweiten Plakatwand zu sehen ist
- Benjamin Netanyahu
- Israelischer Ministerpräsident, der auf der zweiten Plakatwand zu sehen ist
- Ali Khamenei
- Irans Oberster Führer, getötet bei US-israelischen Luftangriffen auf Teheran am 28. Februar; die Menge forderte Rache für seinen Tod
- Abbas Araghchi
- Iranischer Außenminister, der die Gespräche am Montag als sehr intensiv bezeichnete
- Mohammad Bagher Ghalibaf
- Irans Chefunterhändler bei den Gesprächen mit den Vereinigten Staaten und Parlamentspräsident
- René Magritte
- Belgischer Surrealist, auf dessen Gemälde „Der Sohn des Menschen“ von 1964 eines der Bilder am Tajrish-Platz offenbar anspielt
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