Ein Live-Darsteller mit Trump-Maske, Anzug und roter Krawatte tritt in einer Zelle auf, die über dem Tajrish-Platz errichtet und im Oktober 2026 von der Teheraner Stadtverwaltung installiert wurde.
Der Iran wirft den Vereinigten Staaten vor, gezielt zivile Ziele getroffen zu haben, darunter eine Schule und eine Hochzeitsfeier im Süden, bei denen nach iranischen Angaben Dutzende Kinder und Frauen getötet wurden.
Trump wies Irans Plan zurück, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und die Feindseligkeiten zu beenden, und versicherte, vor den Zwischenwahlen am 3. November werde es keine neuen Angriffe geben.
Teheran erklärt, die Verhandlungen erst wieder aufzunehmen, wenn Washington die Feindseligkeiten beendet, die Blockade der Häfen aufhebt und die Ölsanktionen lockert.
Die Stadtverwaltung von Teheran hat am Tajrish-Platz, in einem der wohlhabenden Viertel im Norden der Hauptstadt, eine Werbetafel-Konstruktion errichtet, auf der eine kleine Gefängniszelle aufgebaut ist. Darin sitzt ein Mann in dunklem Anzug, roter Krawatte und einer Latexmaske von Präsident Donald Trump auf einem Bett neben einer Toilette, rüttelt an den Gitterstäben und führt den Y.M.C.A.-Tanz auf. Hinter ihm zeigt ein Bildschirm Bilder eines tödlichen amerikanischen Angriffs auf eine iranische Hochzeit, darunter die Botschaft, es sei ein Verbrechen, diese Szene nicht zu sehen. Regierungsnahe Medien berichteten, die Installation solle rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, laufen. Passanten posierten für Selfies, lachten und beschimpften die Figur und filmten die Szene mit ihren Handys.
Die Stadtverwaltung erklärte, die Installation solle die Iraner an die Notwendigkeit von Gerechtigkeit erinnern. Die Kampagne gedenkt der iranischen Opfer des Konflikts und fordert, die Verantwortlichen zu bestrafen. Der Iran wirft den Vereinigten Staaten vor, während des Krieges gezielt zivile Ziele angegriffen zu haben, darunter eine Schule und eine Hochzeitsfeier im Süden des Landes, und erklärt, die Angriffe hätten Dutzende Kinder und Frauen getötet. Seit der Tötung von Oberstem Führer Ali Chamenei am ersten Kriegstag präsentiert die Islamische Republik Trump als Verbrecher und schwört immer wieder Rache. Irans Werbetafeln verspotten seit Langem seine Gegner, und im Sommer zeigte eine Tafel am Enghelab-Platz Trump liegend in einem mit Graffiti beschmierten Sarg.
Die Kriegsrhetorik erreichte neue Höhen der Provokation, nachdem die Vereinigten Staaten und Israel im Februar den Iran angegriffen hatten. Trump veröffentlichte Bilder, die meist mit künstlicher Intelligenz erzeugt wurden und Irans geistliche Herrscher verspotten oder ihre Vernichtung durch amerikanische Feuerkraft darstellen. Musikvideos im Lego-Stil einer anonymen Gruppe namens Explosive Media gingen häufig viral, doch Analysten zufolge stießen sie im Ausland auf mehr Interesse als im Iran selbst. Trump lehnte einen iranischen Plan ab, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und die Feindseligkeiten zu beenden, und sagte, Teheran wolle ein Abkommen, weil es verliere. Später versicherte er, die Vereinigten Staaten würden vor den Zwischenwahlen am 3. November keine neuen Angriffe starten. Bei einer Kundgebung sprach er die Möglichkeit an, der Iran könne Los Angeles oder San Diego angreifen, und erklärte anschließend, seine Worte seien missverstanden worden.
Teheran erklärt, die Verhandlungen erst wieder aufzunehmen, wenn Washington Bedingungen akzeptiert, darunter ein Ende der Feindseligkeiten, die Aufhebung der Blockade der Häfen und eine Lockerung der Ölsanktionen. Die iranische Öffentlichkeit ist in der Frage des Regimes tief gespalten, zumal nach der brutalen Niederschlagung landesweiter Proteste im Januar. Dennoch gibt es weitverbreitete Wut auf den US-Präsidenten, weil er einen verheerenden Krieg gegen den Iran begonnen hat. Iraner, die täglich an solchen Bildern vorbeigehen, blieben stehen, um sich dieses anzusehen, und internationale Nachrichtenagenturen veröffentlichten Videos des maskierten Darstellers, der in die Menge gestikuliert. In der Zelle gestikuliert die Figur und stößt Drohungen gegen Passanten aus, während die Reaktionen auf dem Platz von Gelächter bis zu Beschimpfungen reichen.
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Pollar unterstützenSicherheit · Teheran
Ein Live-Darsteller mit Maske und roter Krawatte sitzt in einer Zelle auf einer Werbetafel am Tajrish-Platz – ein Coup, den die Stadtverwaltung von Teheran mit den Opfern des Krieges verbindet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, LaVanguardia, La Libre.be und weiteren Medien. Veröffentlicht .