Wirtschaft · Athen

Pizza Fan sagt Oktoberlöhne zu – rund 2.500 Stellen bleiben in der Schwebe

Bei einem Dreiertreffen im Arbeitsministerium am 3. November sagte das Unternehmen zu, die Oktoberlöhne und die gesetzlichen Novemberbezüge zu zahlen. Die Beschäftigten warten weiter, die Bankkonten sind gesperrt, eine Wiedereröffnung ist nicht terminiert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, NEWS 24/7, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Arbeitsministerin Niki Kerameus erklärt, die Lohnzahlungen hätten begonnen
  2. 3.11.Dreiertreffen im Arbeitsministerium; das Unternehmen sagt Oktober- und Novemberzahlungen zu
  3. Woche vom 9. November 2026Nächstes Dreiertreffen geplant

Lohnzusage im Ministerium

Der Vertreter des Unternehmens sagte bei einem Dreiertreffen im Arbeitsministerium am 3. November zu, allen Beschäftigten die Oktoberlöhne und die gesetzlich geschuldeten Verzugsbezüge für November zu zahlen – ob sie nun bei der Muttergesellschaft oder in Franchise-Filialen beschäftigt sind. Arbeitsministerin Niki Kerameus nahm teil, ebenso der Generalsekretär für Arbeitsbeziehungen im Ministerium, Nikos Milapidis, Vertreter des Arbeitszentrums Athen und der Panhellenischen Föderation der Beschäftigten in Gastronomie und Tourismus (POEET) sowie die Arbeitgeberseite. Nach Angaben von Giorgos Stefanakis, der das Arbeitszentrum Athen und die Gastronomie- und Tourismusgewerkschaft führt, verpflichtete sich das Unternehmen zudem, die Beschäftigten nach der Wiedereröffnung des Betriebs an ihre Arbeitsplätze zurückzuholen. NewsIT bezifferte die Belegschaft auf rund 2.500 und berichtete, das Unternehmen habe zugesagt, diese Stellen zu erhalten. Kerameus hatte am Montag, 2. November, erklärt, sie sei zufrieden, dass die Zahlungen begonnen hätten, und betont, der Schutz der Beschäftigten sei die absolute Priorität des Ministeriums. Das Ministerium beschrieb die Gespräche später in einer Erklärung:

„Es war ein konstruktives Treffen mit den Vertretern der Beschäftigten und des Unternehmens, um die bestmögliche Lösung zu finden. Der Dialog wird fortgesetzt.“

Arbeitsministerium

Unternehmenszahlen und halbe Löhne

Die Rechtsvertreter des Unternehmens erklärten, die 550 Beschäftigten der Muttergesellschaft seien bezahlt worden, ebenso 80 % der Franchise-Beschäftigten. In der Praxis, so berichtete in.gr, erhielten die meisten Franchise-Beschäftigten nur die Hälfte ihres Lohns, wobei eine Hälfte auf ein Lohnkonto überwiesen und die andere bar ausgezahlt wurde. Das Portal berichtete zudem, nicht deklariertes Bargeld sei verschwunden – ein Punkt, den POEET-Präsident Giorgos Chotzoglou gegenüber in.gr gemeinsam mit einem Beschäftigten einer Franchise-Filiale bestätigte. Unklar bleibt, wie viele Beschäftigte ihre vollen Ansprüche erhalten haben.

Bankkonten und Schulden

Das Unternehmen bat um eine teilweise Freigabe seiner Bankkonten, allerdings erst, nachdem seine Schulden beim Staat bewertet worden sind – nach Stefanakis' Worten sieht das Unternehmen darin das Haupthindernis für eine Wiederaufnahme des Betriebs. In.gr zufolge soll die Behörde gegen Schwarzgeld entscheiden, ob diese teilweise Freigabe erfolgt. Die andere Seite forderte die zuständigen staatlichen Stellen und die Sozialversicherung EFKA auf, die genaue Höhe der Schulden durch eine Prüfung festzustellen, damit eine Rückzahlung geregelt werden kann. Das Unternehmen erklärte, zahlungsfähig sein zu müssen, um die Lohnzahlungen fortzusetzen, weshalb es seine finanzielle Erholung an die Freigabe der Konten knüpft.

Wiedereröffnung, Stellen und nächste Schritte

Das Treffen legte keinen Zeitplan für eine vollständige Wiedereröffnung oder für die Begleichung der Schulden fest, die Rollläden der Filialen bleiben unten. Stefanakis sagte, Priorität habe die Sicherung der vollen Versicherungs- und Arbeitsrechte der Beschäftigten und die endgültige Beendigung nicht deklarierter Arbeit. Chotzoglou bezeichnete die zehn Tage nach dem 3. November als kritisch und sagte, sein Verband habe eine Gesetzesbestimmung vorbereitet, die dem Ministerium vorgelegt werden solle, falls das Unternehmen nicht wiedereröffnen könne. Er forderte die Beschäftigten auf, keine Kündigungs-, Entlassungs- oder Vertragsänderungsdokumente zu unterzeichnen, und sagte, im Falle einer Entlassung hätten die Beschäftigten Anspruch auf die gesetzliche Abfindung nach dem Arbeitsrecht. Die drei Seiten vereinbarten, sich in der Woche vom 9. November 2026 erneut im Ministerium zu treffen, um die Entwicklung zu bewerten.

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Quellen und Kontext

Orte
Athen

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