Wirtschaft · Athen
Pizza-Fan-Filialen stehen still: 23 Festgenommene müssen sich wegen Steuerfalls über 35 Millionen Euro vor dem Ermittlungsrichter verantworten
Die Behörden beschlagnahmten das zentrale Bestellsystem der Kette, sodass rund 110 Filialen nicht arbeiten können, während etwa 2.500 Beschäftigte Verträge behalten, die das Unternehmen nicht nutzen kann.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, Η Ναυτεμπορική und iefimerida.gr. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Laut Naftemporiki müssen sich 23 Personen verantworten; iefimerida berichtet, die ersten 10 seien am Montag, 26. Oktober, vor einem Ermittlungsrichter in Athen erschienen.
Rund 110 Filialen sind weiterhin außer Betrieb, nachdem die Behörden im Zuge einer Steuerhinterziehungsermittlung das zentrale Bestellsystem der Kette beschlagnahmt haben.
Rund 2.500 Beschäftigte haben gültige Verträge, können aber nicht arbeiten. Ihr Anwalt Alexandros Papastergiopoulos warnte am Montag, Abfindungen und andere Rechte könnten gefährdet sein.
Bezahlte Bestellungen sollen als kostenlose Treats verbucht worden sein, und ein Kassenbestand von etwa 400.000 Euro wird mit nicht deklarierten Zahlungen in Verbindung gebracht. Der geschätzte Schaden für den Staat liegt bei 35 Millionen Euro; die Ermittlungen dauern an.
- 26.10.Die ersten 10 Beschuldigten werden kurz vor 10:00 Uhr zum Gericht gebracht
- 27.10.Die übrigen 23 Beschuldigten sollen laut iefimerida aussagen
Festnahmen und Gerichtstermine
Laut Naftemporiki sind im Fall Pizza Fan 23 Personen festgenommen worden, die sich vor einem Ermittlungsrichter verantworten sollen. Iefimerida berichtet, die ersten 10 seien am Montag, 26. Oktober, kurz vor 10:00 Uhr zum Gerichtsgebäude der ehemaligen Evelpidon-Schule in Athen gebracht worden, die übrigen 23 Beschuldigten würden am Dienstag, 27. Oktober, demselben Verfahren folgen. Die beiden Medien nennen unterschiedliche Zahlen, die Gesamtzahl der Verdächtigen bleibt in der Berichterstattung daher offen. Die Staatsanwaltschaft prüft, was die Verfahrensakte als kriminelle Organisation beschreibt, die über rund ein Jahrzehnt Einnahmen verborgen haben soll. Die Vorwürfe umfassen laut Anklageschrift die Bildung, die Mitgliedschaft und die Führung einer kriminellen Organisation, Steuerhinterziehung von mehr als 150.000 Euro durch nicht abgeführte Mehrwertsteuer und unrichtige Einkommenserklärungen, unmittelbare Beihilfe zu einzelnen Taten sowie erschwerte Geldwäsche von Erlösen aus Straftaten.
Gefälschte „Treats“ und ein Kassenbestand
Naftemporiki berichtet, bezahlte Bestellungen seien als kostenlose „Treats“ verbucht worden, wodurch echte Bareinnahmen verdeckt worden seien. Ein Kunde habe eine Filiale aufgesucht und eine Quittung verlangt, woraufhin nach einem Weg gesucht worden sei, den Vorgang abzuwickeln. In einem vom Medium zitierten aufgezeichneten Gespräch fragt der als Eigentümer bezeichnete Geschäftsmann einen Buchhalter, ob die Treats zugenommen hätten, und der Buchhalter verweist auf einen Anstieg von 15 % bis 20 % in verschiedenen Monaten. Dieselben Auszüge enthalten demnach die Anweisung, interne Kommunikation nur mündlich zu führen. Ein weiteres Gespräch dreht sich um einen Kassenbestand von etwa 400.000 Euro, der laut dem Buchhalter nicht den tatsächlich vorhandenen Mitteln entspreche. Auf die Frage, wie er entstanden sei, habe er ihn mit nicht deklarierten Zahlungen an Beschäftigte in den Filialen in Verbindung gebracht.
Zentrales Bestellsystem beschlagnahmt
Die Behörden beschlagnahmten im Zuge der Steuerhinterziehungsermittlungen das zentrale elektronische System der Kette zur Annahme und Weiterleitung von Bestellungen. Keine Verwaltungsbehörde hat den Betrieb ausgesetzt, doch ohne diese Geräte ist die Abwicklung von Bestellungen äußerst schwierig, wenn nicht unmöglich. Der geschätzte Schaden für den Staat beläuft sich inzwischen auf 35 Millionen Euro; eine endgültige Zahl steht noch aus. Etwa 110 Filialen im ganzen Land sind weiterhin außer Betrieb. Unternehmensvertreter arbeiten laut Berichten daran, Callcenter und Bestellsoftware wiederherzustellen, damit die Filialen schrittweise wieder öffnen können.
Beschäftigte in der Schwebe
Rund 2.500 Beschäftigte stehen vor großer Unsicherheit. Ihre Verträge bestehen weiter, doch das Unternehmen kann ihre Arbeitsleistung nicht nutzen, was sowohl die Lohnzahlungen als auch ihre arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Ansprüche erschwert. Ihr Anwalt Alexandros Papastergiopoulos sagte am Montagmorgen zu ERTnews, die Beschäftigten erschienen weiterhin, um ihre Arbeitskraft anzubieten, der Arbeitgeber könne sie aber nicht annehmen. Er warnte, eine Kündigung oder ein freiwilliger Rücktritt könne Abfindungen und andere Ansprüche gefährden, und die Beschäftigten dürften diese nicht wegen einer Situation verlieren, die sie nicht verursacht hätten. Zudem warf er die Frage staatlicher Unterstützung für die Beschäftigten auf.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NEWS 24/72.500 Pizza Fan-Mitarbeiter in der SchwebeΣτον "αέρα" 2.500 εργαζόμενοι της Pizza Fan - Αγωνία για την επόμενη ημέρα · Original auf Griechisch
- Η ΝαυτεμπορικήPizza Fan: Die 23 vor dem Ermittler, über 100 Filialen in der Sackgasse - Die feurigen Dialoge, die Buchhaltungskasse und die Sorge um 2.500 MitarbeiterPizza Fan: Οι 23 στον ανακριτή, πάνω από 100 καταστήματα σε αδιέξοδο - Οι διάλογοι - φωτιά, το λογιστικό ταμείο και η αγωνία για 2.500 εργαζομένους · Original auf Griechisch
- iefimerida.grPizza Fan: Die ersten 10 Festgenommenen kommen mit Kapuzen in Evelpidon an, um auszusagen - Der Ausgang aus der GADA, VideoPizza Fan: Με κουκούλες στην Ευελπίδων για να απολογηθούν οι πρώτοι 10 συλληφθέντες -Η έξοδος από τη ΓΑΔΑ, βίντεο · Original auf Griechisch
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