Wirtschaft · Athen

Pizza Fan kann Filialen wieder öffnen – Geldwäschebehörde gibt zwei Konten frei

Die griechische Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche hat zwei Sichtkonten der Kette Pizza Fan freigegeben, damit das Unternehmen Löhne, Lieferanten und Steuerschulden bezahlen kann. Die Anordnung wurde von Behördenleiter Charalambos Vourliotis erlassen und ebnet den Weg für die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs der Filialen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, ΣΚΑΪ, in.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen · Griechenland

Zwei Konten freigegeben

Die griechische Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche hat zwei Sichtkonten von Pizza Fan freigegeben und damit den Weg für die Wiedereröffnung der Filialen der Kette geebnet. Die Anordnung wurde von Behördenleiter Charalambos Vourliotis erlassen, einem ehemaligen ehrenamtlichen stellvertretenden Staatsanwalt am Areopag. Lohnkonten waren von der Vermögenssperre von Anfang an ausgenommen, sodass die neue Freigabe die weitergehenden Verbindlichkeiten betrifft, die sich während der Sperre aufgebaut haben. Die Vermögen von 23 in dem Fall festgenommenen Personen wurden eingefroren, bislang war nur das Lohnkonto für Gehaltszahlungen offen. Berichte vom 6. November 2026 bezeichnen die Freigabe als entscheidenden Schritt zur Wiedereröffnung.

Wer bezahlt werden darf

Die Anordnung erlaubt Zahlungen an Beschäftigte, Lieferanten, Vermieter, öffentliche Versorgungsunternehmen (DEKO) und das Franchise-Netz sowie Steuerrechnungen, Sozialversicherungsbeiträge, Kredite und Leasingverpflichtungen. Das Unternehmen kann zudem Zahlungen seiner Kunden und von Bestellplattformen wie efood und Wolt einziehen; diese Einnahmen dürfen zur Deckung der Kosten des Unternehmens und seiner Franchise-Filialen verwendet werden. Damit die Banken diese Transaktionen reibungslos abwickeln können, muss Pizza Fan detaillierte Listen seiner Beschäftigten, Lieferanten, Vermieter und aller weiteren Vertragspartner vorlegen. Die Beschäftigtenzahlen unterscheiden sich je nach Medium: in.gr berichtet von mehr als 2.000 Beschäftigten, die kein Gehalt erhalten haben, während iefimerida etwa 2.500 nennt. Der Anwalt Michalis Markoulakos begrüßte die Entscheidung in einer Erklärung.

„Wir danken der Justiz und allen zuständigen Behörden, die unsere Positionen angehört haben.“

Michalis Markoulakos

In derselben Erklärung erklärte er, die Entscheidung der Behörde schütze Arbeitsplätze und verhindere eine ernste wirtschaftliche Bedrängnis des Unternehmens.

Beschränkungen und Steuererklärungen

Barabhebungen sowie Ausschüttungen von Dividenden und Gewinnen bleiben untersagt, damit die Erträge im Unternehmen bleiben und dessen Finanzlage stärken. Pizza Fan hat begonnen, berichtigte Steuererklärungen für frühere Jahre einzureichen. Das Unternehmen erklärt, die betroffenen Beträge lägen weit unter den bislang genannten Zahlen. Es führt die Fehler auf die Schnelligkeit der ursprünglichen Ermittlungen zurück und erwartet, dass sie im kommenden Zeitraum korrigiert werden.

Strafverfahren

Das Strafverfahren läuft derzeit in vollem Umfang vor den zuständigen Justizbehörden. Der Eigentümer der Kette befindet sich in Untersuchungshaft. Die Vermögenssperre wurde verhängt, als der Fall bekannt wurde, und das Lohnkonto war das einzige, das davon ausgenommen blieb. Die Freigabe erweitert somit die Möglichkeit des Unternehmens, Verpflichtungen zu erfüllen, nach Wochen, in denen Berichten zufolge keine Gehälter gezahlt wurden.

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