Wirtschaft · Rom
Ehemaliger Sitz der Italienischen Kommunistischen Partei in Rom wird 69-Zimmer-Luxushotel
Der Bottegone in der Via delle Botteghe Oscure, einst von Palmiro Togliatti gekauft, beherbergt heute das Thompson Rome, ein Hotel der Hyatt-Gruppe mit 69 Zimmern auf rund 8.000 Quadratmetern. Die Königssuite ist noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von der Standard, ANSA.it und Il Messaggero. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Thompson Rome, Teil der US-amerikanischen Hyatt-Gruppe, verfügt über 69 Zimmer auf rund 8.000 Quadratmetern und eröffnete in den Tagen vor dem 3. November 2026 in der ehemaligen Parteizentrale der Kommunisten in der Via delle Botteghe Oscure.
Il Messaggero berichtet unter Berufung auf den Corriere della Sera, die noch nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Königssuite werde drei- bis viertausend Euro pro Nacht kosten, während die Schlagzeile der Zeitung 600 Euro pro Nacht für den Aufenthalt nennt.
Die Renovierung bewahrte die originale Marmortreppe sowie eine skulpturale Wand und einen eingelegten Boden von Giò Pomodoro, die laut ANSA nun eine prominente Rolle in den Räumen des Hotels spielen.
Ugo Sposetti erinnerte daran, dass der Sitz im Jahr 2000 aufgegeben wurde, als die Partei in die Via Palermo umzog, Gianni Cuperlo hätte ein Museum bevorzugt, und Walter Veltroni sagte nach seinem Besuch, er empfinde tiefe Trauer.
Ein Parteisitz wird zum Hotel
Der Bottegone in der Via delle Botteghe Oscure, den Palmiro Togliatti für 30 Millionen Lire kaufte, ist in das Thompson Rome umgewandelt worden, ein Fünf-Sterne-Hotel der US-amerikanischen Hyatt-Gruppe. Wie ANSA berichtet, war der Verkauf bereits vor der Eröffnung des Hotels in den Tagen vor den Berichten vom 3. November 2026 bekannt. Der Standard beschreibt das Gebäude als ehemaligen Sitz der Italienischen Kommunistischen Partei, die er einst als größte kommunistische Partei Westeuropas bezeichnet. Togliatti richtete dort die Parteizentrale ein, und Enrico Berlinguer arbeitete laut ANSA gemeinsam mit anderen Parteiführern in dem Palazzo. Das Gebäude liegt wenige Gehminuten von der Piazza Venezia, dem Forum Romanum, dem Pantheon und dem Kolosseum entfernt.
Zimmer, Suiten und Preise
Il Messaggero nennt für das Hotel 69 Zimmer auf rund 8.000 Quadratmetern. Unter Berufung auf den Corriere della Sera schreibt die Zeitung, die noch nicht eröffnete Königssuite werde drei- bis viertausend Euro pro Nacht kosten. Die Schlagzeile der Zeitung nennt 600 Euro pro Nacht für das Übernachten in den ehemaligen Büros, während der Text 500 Euro pro Nacht ohne Angabe des Zimmertyps anführt. Einige Besucher, so die Zeitung, wollten in Räumen schlafen, die einst von kommunistischen Führern genutzt wurden, andere wollten schlicht die Räume sehen, in denen die Parteiversammlungen stattfanden.
Kunst und Architektur bleiben erhalten
Die Renovierung stellte die ursprünglichen architektonischen Elemente des Gebäudes wieder her, darunter eine Marmortreppe. Zwei Werke von Giò Pomodoro, eine skulpturale Wand und ein eingelegter Boden, blieben erhalten und spielen nun eine prominente Rolle in den Räumen des Hotels. ANSA zufolge liegt das Hotel nahe der antiken Crypta Balbi. Die Sammlung umfasst Werke von Künstlern der Scuola Romana und der Scuola di Piazza del Popolo, darunter Francesco Del Drago, Giangaetano Patanè und Guido Strazza. Il Messaggero merkt zudem an, dass eine Büste von Antonio Gramsci im Gebäude verblieben ist.
Reaktionen von links
Ugo Sposetti, ehemaliger Abgeordneter und langjähriger Schatzmeister der Partei, erinnerte daran, dass der Sitz bereits im Jahr 2000 von den politischen Erben aufgegeben worden war, als die Partei in die Via Palermo umzog. Gianni Cuperlo hätte in dem Palazzo lieber ein großes Museum zur Geschichte der italienischen Linken gesehen. Walter Veltroni sagte nach einem Besuch des Gebäudes, er empfinde tiefe Trauer, weil er Räume nicht mehr wiedererkenne, die einen Teil seiner politischen Laufbahn geprägt hätten. Il Messaggero beschreibt den Umbau als beinahe paradoxen Kontrast zwischen kommunistischer Geschichte und Luxustourismus.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- der StandardEx-Hauptquartier von Italiens Kommunisten zu Luxushotel umgewandelt
- ANSA.itBotteghe Oscure, vom PCI-Hauptsitz zum 5-Sterne-HotelBotteghe Oscure, da sede del Pci a hotel a 5 stelle - Notizie · Original auf Italienisch
- Il MessaggeroDer Hauptsitz der Kommunistischen Partei in Rom wird zum Luxushotel: 600 Euro für eine Übernachtung in Berlinguers BüroLa sede del Partito Comunista a Roma diventa un hotel di lusso: 600 euro per dormire nell'ufficio di Berlinguer · Original auf Italienisch
- Palmiro Togliatti
- Führer der Kommunistischen Partei, der das Gebäude in der Via delle Botteghe Oscure kaufte und dort den Parteisitz einrichtete
- Enrico Berlinguer
- Führer der Kommunistischen Partei, der in dem Palazzo arbeitete
- Giò Pomodoro
- Italienischer Künstler, dessen skulpturale Wand und eingelegter Boden im Hotel erhalten blieben
- Gianni Cuperlo
- Italienischer Linkspolitiker, der in dem Palazzo lieber ein Museum gesehen hätte
- Walter Veltroni
- Ehemaliger italienischer Linkspolitiker, der nach einem Besuch des Gebäudes Trauer äußerte
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