
- 28. Juli
Keiko Fujimori tritt Amt als erste gewählte Präsidentin Perus an und verspricht militärisch geführte Kriminalitätsbekämpfung
Die rechtsgerichtete Politikerin, Tochter des Ex-Präsidenten Alberto Fujimori, gewann die Stichwahl im Juni mit weniger als 50.000 Stimmen und ordnete sofort an, dass das Militär in Notstandsgebieten die innere Sicherheit übernimmt.

- 22. Juli
Peru: Angehörige von Opfern staatlicher Verbrechen stellen Keiko Fujimoris Legitimität als Präsidentin in Frage
Angehörige von Opfern von Verbrechen des peruanischen Staates und zivilgesellschaftliche Gruppen haben die Legitimität der gewählten Präsidentin Keiko Fujimori in Frage gestellt und davor gewarnt, dass ihre Regierung einen demokratischen Rückschritt und völlige Straflosigkeit riskiert.

- 17. Juni
Keiko Fujimori liegt in Perus Stichwahl knapp vorn – 256.000 umstrittene Stimmen warten auf Prüfung
Die rechte Kandidatin Keiko Fujimori liegt mit 50,097 % zu 49,903 % vor dem Linken Roberto Sánchez, über 99 % der Stimmen sind ausgezählt. Doch rund 256.000 umstrittene Stimmen sind noch ungeklärt – die endgültigen Ergebnisse werden erst Ende des Monats erwartet.

- 6. Juni
Peru wählt im hauchdünnen zweiten Wahlgang zwischen Keiko Fujimori und Roberto Sánchez den neunten Präsidenten in einem Jahrzehnt
Die Peruaner gehen am Sonntag in einem polarisierten zweiten Wahlgang zur Wahl, in dem die konservative Keiko Fujimori gegen den Linkskandidaten Roberto Sánchez antritt. Der Sieger wird das neunte Staatsoberhaupt des Landes in zehn Jahren.
