Sicherheit · Axpe, Lima und Sydney

Asador Etxebarri im spanischen Baskenland ist das beste Restaurant der Welt 2026

Asador Etxebarri, ein Grillrestaurant in Axpe unter der Leitung von Küchenchef Bittor Arginzoniz, belegte in der Liste The World's 50 Best Restaurants 2026 den ersten Platz, während Saint Peter aus Sydney als erstes australisches Restaurant seit fast einem Jahrzehnt in die Rangliste aufgenommen wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, The Guardian, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Axpe, Lima, Sydney · Spanien, Peru, Australien

Ein Novum für das Baskenland

Asador Etxebarri, ein Grillrestaurant im Dorf Axpe in der Provinz Bizkaia (Vizcaya), wurde in der Liste The World's 50 Best Restaurants 2026 zum besten Restaurant der Welt gekürt. Die Bekanntgabe erfolgte am Abend des 4. November bei einer Zeremonie in Lima, Peru. Die Gala fand erstmals in Lima statt und markierte die 24. Ausgabe der Liste. Das von Küchenchef Bittor Arginzoniz geführte Restaurant hatte 2025 den zweiten Platz hinter Maido belegt, dem Vorjahressieger. Seit mehr als einem Jahrzehnt gehört es zu den Top Ten; es ist das vierte spanische Restaurant auf Platz eins und das erste aus dem Baskenland – nach elBulli (fünfmal, 2002 und von 2006 bis 2009), El Celler de Can Roca (2013 und 2015) und Disfrutar (2024). Gaggan in Bangkok belegte den zweiten Platz, Alchemist in Kopenhagen den dritten.

Arginzoniz auf der Bühne

Arginzoniz, laut EL PAÍS 66 Jahre alt, betrat die Bühne gemeinsam mit dem Weinverantwortlichen und Serviceleiter Mohamed Benabdallah, genannt Moha, der im vergangenen Jahr als weltbester Sommelier ausgezeichnet worden war. Arginzoniz hat solche Preise lange herunterzuspielen versucht, doch seit 2011, als er bei einer von William Reed Business Media veranstalteten Preisgala debütierte, ist er jedes Jahr bei der Zeremonie dabei. In seiner Dankesrede bedankte er sich bei den Menschen, die ihm geholfen haben, weiter über dem Feuer zu kochen, und er würdigte die Mütter und Großmütter, die er als großartige Köchinnen beschrieb, die kulturelle und gastronomische Werte weitergegeben hätten, die sich nicht messen ließen.

„Es ist eine wahre Ehre, diese Auszeichnung zu erhalten, die ohne all die Menschen, die mir geholfen haben, mit dem Feuer weiterzuarbeiten, einer uralten Technik, nicht möglich gewesen wäre.“

Bittor Arginzoniz

Zum Abschluss widmete er Rafael García Santos eine Hommage, einem ehemaligen Restaurantkritiker, den er als den Visionär beschrieb, der ihn durch sein Urteil gelehrt habe. Etxebarri erhielt zudem die Auszeichnung als bestes Restaurant Europas. Maido, das peruanische Restaurant, das den Titel im vergangenen Jahr innehatte, wechselt in die Gruppe Best of the Best, zu der auch elBulli, El Celler de Can Roca und Disfrutar gehören.

Die übrigen spanischen Nennungen

DiverXO, das Madrider Restaurant von David Muñoz, fiel nach drei aufeinanderfolgenden Jahren unter den Top vier vom vierten auf den neunten Platz zurück. Enigma, das Barcelona-Restaurant von Albert Adrià, kletterte vom 33. auf den 29. Platz, während Elkano in Getaria vom 24. auf den 33. Platz abrutschte. Die Rangliste basiert auf den Stimmen von mehr als 1.100 Kulinarikexperten, darunter Autoren, Kritiker und Gastronomen. Die folgende Tabelle zeigt, wo die vier spanischen Restaurants der Liste nun stehen.

Platzierungen spanischer Restaurants in The World's 50 Best Restaurants 2026Platz
Asador Etxebarri
1 Platz
DiverXO
9 Platz
Enigma
29 Platz
Elkano
33 Platz

Daten aus dem Artikeltext

Australiens erste Nennung seit fast einem Jahrzehnt

In Australien belegte Saint Peter in Sydney, geführt vom Ehepaar Julie und Josh Niland, den 50. Platz – das erste australische Restaurant in der Liste seit fast einem Jahrzehnt. Das letzte australische Restaurant in den Top 50 war Attica in Melbourne unter der Leitung von Ben Shewry, das 2018 mit Platz 20 seinen Höchststand erreichte. Saint Peter war 2024 auf Platz 98 debütiert und im vergangenen Jahr auf der erweiterten Liste auf Platz 66 gelandet. Josh Niland gewann zudem die Auszeichnung als bestes Restaurant Ozeaniens, und Hugh Allen erhielt für Yiaga in Melbourne den Preis „One to Watch“. Vor der Zeremonie in Lima sagte Niland, sein Team habe sich im vergangenen Jahr auf den Service konzentriert.

„Saint Peter ist dieses Jahr zehn geworden, und in den letzten zwölf Monaten haben wir wirklich versucht, jeden einzelnen Servicekontakt zu analysieren.“

Josh Niland, Küchenchef und Miteigentümer von Saint Peter in Sydney

Niland betonte, die australische Gastronomie verdiene im Ausland mehr Aufmerksamkeit, und sagte, das Ergebnis betreffe Australien ebenso wie sein Restaurant. Saint Peter ist dafür bekannt, Fisch von Kopf bis Schwanz zu verarbeiten und dabei Teile zu nutzen, die üblicherweise weggeworfen werden; auf den Menüs standen unter anderem Nudeln aus Fischgräten und 20 Tage gereifter Thunfisch.

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