Diplomatie · Montevideo, Buenos Aires und Lima

Papst Leo XIV. beginnt am 6. November seine Lateinamerikareise in Uruguay, Argentinien und Peru

Papst Leo XIV. bricht am Freitag, 6. November, zu einer Reise durch Uruguay, Argentinien und Peru auf, die bis zum 17. November dauert – wenige Wochen nach einer Operation, bei der ihm ein Teil der rechten Lunge entfernt wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, RP Online, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Aike 1942, CC0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 13.10.Eine Operation entfernt den Unterlappen der rechten Lunge des Papstes
  2. 6.11.Die Reise beginnt in Uruguay, wo Yamandu Orsi den Papst am Flughafen treffen soll
  3. 8.11.Ankunft in Argentinien
  4. 17.11.Die Reise soll enden

Eine Reise nach der Operation

Papst Leo XIV. bricht am Freitag, 6. November, zu dem auf, was die DW als seine bislang längste Auslandsreise bezeichnet; die Reise dauert bis zum 17. November. Der Papst war am 13. Oktober operiert worden, um ihm wegen eines Tumors den Unterlappen der rechten Lunge zu entfernen. Die Ärzte Luigi Carbone und Stefano Margaritora erklären, der Krebs habe sich nicht ausgebreitet und es sei keine weitere Behandlung erforderlich; sie sehen keinen klinischen Grund, die Reise zu verschieben. Der Vatikan teilt mit, für den Besuch seien keine zusätzlichen Gesundheitsvorkehrungen nötig. Der Kommunikationschef des Heiligen Stuhls, Montserrat Alvarado, stellte die Reise vor und beschrieb die Stimmung des Papstes.

„Er ist sehr aufgeregt. Er hat diese Reise persönlich bestätigt, ohne Änderung des Programms.“

Montserrat Alvarado, Kommunikationschef des Heiligen Stuhls

Alvarado sagte außerdem, der Papst deute die öffentliche Sorge um seine Gesundheit als Zeichen der Anteilnahme.

Drei Länder, drei Stationen

Die Tour beginnt am Freitag, 6. November, in Uruguay, wo Leo XIV. drei Tage im am wenigsten katholischen Land Lateinamerikas verbringt. Präsident Yamandu Orsi, ein Linker, soll ihn am Flughafen treffen. Danach folgt Argentinien mit der Ankunft am Sonntag, 8. November und einem viertägigen Aufenthalt, der Buenos Aires einschließt, wo der Papst Papst Franziskus die Ehre erweisen wird, der diesen Besuch selbst nie unternommen hat. Die letzten Papstbesuche waren im April 1987 in Argentinien und 1988 in Uruguay, Franziskus besuchte Peru zuletzt im Januar 2018. Die Etappe in Peru dauert fünf Tage und dreht sich um die persönliche Verbindung des Papstes zu dem Land, denn Robert Francis Prevost lebte dort etwa 20 Jahre und besitzt die peruanische Staatsbürgerschaft. Er wird drei Nächte in Chiclayo verbringen, wo er von 2015 bis 2023 Bischof war, und Cusco besuchen, die frühere Hauptstadt der Inka.

Tage in jedem LandTage
Uruguay
3 Tage
Argentinien
4 Tage
Peru
5 Tage

Daten aus dem Artikeltext

Politik und eine schrumpfende Herde

Argentinien ist die politisch heikelste Station, da in der Casa Rosada Ansichten erwartet werden, die weit von denen von Präsident Javier Milei entfernt sind. Die DW beschreibt Milei als libertären, populistischen Präsidenten, dessen Ausgabenkürzungen Menschen mit Behinderungen hart getroffen haben. Der Papst hat sich für einen Besuch des Zentrums Cottolengo Don Orione in Claypole am südlichen Rand von Buenos Aires entschieden. Dort leben über 400 Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen, weitere 220 besuchen das therapeutische Bildungszentrum und die Sonderschule. Die kirchlich geführte Einrichtung hat unter massiven Mittelkürzungen der Regierung gelitten. Die katholische Bindung schrumpft in der gesamten Region: In Uruguay sank der Anteil der Katholiken von etwa 60 % im Jahr 1995 auf knapp über 30 %, in Argentinien fiel er innerhalb von zehn Jahren von etwa 70 % auf 58 %. In Peru bezeichnen sich noch 67 % der Menschen als katholisch.

Missbrauchsfälle und Kritik

Missbrauchsskandale gehören zu den Hauptgründen für den Rückgang der katholischen Zahlen, und sie sind auch auf dieser Reise ein Thema. Der Vatikan teilt mit, der Papst werde während der Reise Betroffene von Missbrauch treffen. 33 Opfer des Sodalicio de Vida Cristiana in Peru haben um ein Treffen mit ihm gebeten, und Franziskus hatte die ultrakonservative Gemeinschaft 2025 aufgelöst. Betroffene loben Prevost für sein Vorgehen gegen das Sodalicio. Drei Frauen, die angeben, missbraucht worden zu sein, kritisieren jedoch, was sie eine „oberflächliche Untersuchung“ ihrer Fälle während seiner Zeit als Bischof von Chiclayo nennen. Sie sagen, die mutmaßlichen Täter hätten ihre priesterlichen Aufgaben ohne wesentliche Einschränkungen weiterführen können, obwohl er Berichten zufolge ein Verfahren im Vatikan eingeleitet habe.

Gesundheitliche Bedenken und die Botschaft des Papstes

Einige von N-tv zitierte Ärzte sehen das Programm kritisch. Nach einer solchen Operation brauchen Patienten in der Regel Monate, um sich an die verringerte Lungenkapazität anzupassen, und die übliche Empfehlung lautet, in den ersten drei bis vier Wochen nicht zu fliegen. Leo XIV. wird 14 Flüge oder Hubschraubertransfers absolvieren und 40 Reden halten, und die erste Etappe von Rom nach Uruguay dauert 14,5 Stunden. Auch Menschenmengen bergen Infektionsrisiken, und päpstliche Messen ziehen Hunderttausende an. Der Vatikan will trotz dieser Bedenken alle Termine einhalten. Leo sagte bei der Generalaudienz in Rom am Mittwoch, 4. November, was er sich von der Reise erhofft.

„Möge diese Reise den Glauben stärken, die Hoffnung erneuern und das Feuer der Liebe neu entfachen!“

Leo XIV.

Er nannte die Reise zudem einen Anstoß, das Evangelium mit Freude zu verkünden.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Montevideo, Buenos Aires, Lima, Chiclayo · Uruguay, Argentinien, Peru

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