Wahlen · Cleveland, Detroit und Atlanta

Obama wirbt sechs Tage vor den US-Midterms in Georgia und Michigan für die Demokraten

Der frühere Präsident Barack Obama beendete am Mittwoch, 28. Oktober, eine Wahlkampftour mit einer Kundgebung in den Vororten von Atlanta, wo er Senator Jon Ossoff und Keisha Lance Bottoms unterstützte. Die Midterm-Wahlen finden am Dienstag, 3. November statt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, LesEchos.fr, Le Monde.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Cleveland, Detroit, Atlanta · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Früher im WahlkampfObama hält Kundgebungen in Cleveland und Detroit ab
  2. Halt in MichiganObama macht in Michigan Station, um den Senatskandidaten Abdul El-Sayed zu unterstützen
  3. 28. Oktober, abendsKundgebung in den Vororten von Atlanta zur Unterstützung von Jon Ossoff und Keisha Lance Bottoms

Abschließende Tour durch den Süden und den Mittleren Westen

Der frühere Präsident Barack Obama ist sechs Tage vor den Midterm-Wahlen am Dienstag, 3. November wieder auf Wahlkampftour. Wie 2022 und 2024 zieht er durch das Land, um bei Kundgebungen für demokratische Kandidaten zu werben. Zuvor im Wahlkampf sprach er in Cleveland und Detroit, dann machte er einen Halt in Michigan, um Abdul El-Sayed zu unterstützen, einen Kandidaten für einen Senatssitz. Am Mittwochabend, 28. Oktober, sprach er bei einer Kundgebung in den Vororten von Atlanta, Georgia. Dieser Besuch sollte dem amtierenden Senator Jon Ossoff und Keisha Lance Bottoms gelten, die für das Amt des Gouverneurs von Georgia kandidiert.

Obamas Abrechnung mit der Regierung

In Georgia kritisierte Obama die Kompetenz der aktuellen Regierung, den Krieg, den sie im Nahen Osten führt, und die steigenden Preise für Lebensmittel und Kraftstoff. Auch die Renovierungsarbeiten im Weißen Haus nahm er ins Visier: Der Präsident verbringe mehr Zeit mit Bauarbeiten als mit der Bevölkerung. Die Äußerungen laufen auf einen Frontalangriff auf den Amtsinhaber hinaus, der auf die Bilanz von Trumps Amtszeit zielt und nicht auf eine einzelne Politik. Obama hatte bereits früher im Wahlkampf bei Veranstaltungen der Demokraten ähnliche Kritik geäußert, und die Rede in Georgia wiederholt diese Themen im Endspurt.

Trumps Gegenbotschaft und der Einsatz

Trump kontert mit einer Gegenbotschaft, die auf eine angekündigte milliardenschwere Investition von Audi in Georgia verweist. Zudem führt er Zollerleichterungen für den Bundesstaat Maine an. Bei den Midterms werden das Repräsentantenhaus und ein Teil des Senats gewählt, und eine Folge des Handelsblatt-Podcasts befasst sich mit der Frage, ob die Republikaner ihre Mehrheit verlieren könnten. Dieselbe Diskussion erörtert, was der Wahlabend zeigen würde – eine begrenzte Niederlage oder ein klarer Machtverlust für Trump. Auch wirtschaftliche Sorgen vor der Wahl fließen in diese Analyse ein.

Hoffnungen der Demokraten in den letzten Tagen

Obamas Auftritte sollen demokratische Wähler mobilisieren, in einem Moment, in dem die Mobilisierung als entscheidend gilt. Ossoff wird als aufsteigender Star seiner Partei dargestellt, und die Kundgebung in Atlanta war um ihn und Bottoms herum aufgebaut. Obama bleibt eine Figur, nach der sich viele Liberale sehnen, was seiner Präsenz Gewicht verleiht bei einer Partei, die nach Wählerstimmen sucht. Die Ergebnisse vom 3. November werden zeigen, ob diese Anziehungskraft in Georgia, Michigan und den anderen umkämpften Rennen in Stimmen umschlägt.

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