BerichtUkraine-Krieg: Aktuelle Entwicklungen

Sicherheit · Dnipro und Oleschky

Russischer Drohnenangriff auf Bahnhof in Dnipro tötet mindestens 13 Menschen

Eine russische Drohne traf einen Bahnsteig, an dem ein Zug mit Menschen stand, wie die Bahngesellschaft Ukrsalisnyzja mitteilte. Die Zahl der Verletzten ist auf 10 gestiegen, drei Menschen befinden sich in ernstem Zustand, darunter ein elfjähriger Junge.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, RTBF, Deutsche Welle und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Dnipro, Oleschky · Ukraine
Wie es dazu kam
  1. 25.10.Die ukrainischen Behörden melden vier Tote bei russischen Angriffen in mehreren Bezirken der Region
  2. 27.10.Die Waffenruhe im russisch besetzten Oleschky tritt in Kraft
  3. 29.10.Ein Drohnenangriff trifft den Bahnhof von Dnipro und tötet mindestens 13 Menschen

Angriff auf den Bahnhof von Dnipro

Ein russischer Drohnenangriff auf einen Bahnhof in Dnipro in der Zentralukraine hat am 29. Oktober mindestens 13 Menschen getötet, wie Gouverneur Oleksandr Hanscha in einem Telegram-Beitrag mitteilte. Die staatliche Bahngesellschaft Ukrsalisnyzja erklärte, eine Drohne mit Strahltriebwerk habe einen Bahnsteig getroffen, an dem der Zug Nr. 866 von Dnipro nach Saporischschja mit Menschen an Bord stand. Wolodymyr Selenskyj sagte, die Drohne habe einen Bahnsteig getroffen, an dem ein Vorortzug und ein regulärer Personenzug gestanden hätten; ein anderer Bericht beschreibt, dass zwei Personenzüge am Bahnhof hielten und getroffen wurden. Bürgermeister Borys Filatow meldete über Telegram viele Tote und viele Verletzte, ohne Details zu nennen. In sozialen Netzwerken kursierende Bilder zeigten Leichen auf dem Bahnsteig und Polizisten, die neben ihnen knieten.

Hanscha meldete zunächst mindestens fünf Verletzte, später stieg die Zahl auf 10. Drei der Verletzten befinden sich in ernstem Zustand, darunter ein elfjähriger Junge. Zu den Identitäten der Opfer hatten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben gemacht.

Eine Serie von Angriffen in der Region

Der Angriff folgt auf eine Reihe russischer Vorstöße in der Region, in der Drohnenangriffe und Luftbombardements Wohngebäude und kritische Infrastruktur beschädigt haben. Die ukrainischen Behörden meldeten am 25. Oktober, dass russische Angriffe in mehreren Bezirken der Region vier Menschen getötet hätten. Dnipro wurde im Verlauf des Krieges mehrfach angegriffen.

Russland hat seit dem Beginn der umfassenden Invasion am 24. Februar 2022 Züge und Bahnhöfe in der gesamten Ukraine angegriffen, Hunderte Lokomotiven zerstört und Bahnbedienstete sowie Fahrgäste getötet. Ukrsalisnyzja teilte der Nachrichtenagentur AFP Anfang Oktober mit, allein im September seien mehr als 5.800 Züge wegen Angriffsgefahr evakuiert worden. Die meisten dieser Evakuierungen fanden nahe der Frontlinie in Odessa, Dnipropetrowsk und Saporischschja statt. In diesem Jahr begannen die Bahnen mit massenhaften Evakuierungen von Fahrgästen, auch aus bereits fahrenden Zügen. Wird eine Gefahr erkannt, hält der Zug an, die Fahrgäste verlassen die Waggons und warten in einiger Entfernung, bis die Gefahr vorüber ist. Da der Luftverkehr wegen des Krieges eingestellt ist, ist die Bahn für den Transport von Menschen und Gütern innerhalb der Ukraine sowie in und aus dem Land unverzichtbar.

Selenskyj fordert härtere Sanktionen

Selenskyj argumentierte, Russland habe eine Reihe solcher Terrorangriffe verübt, seit Sanktionen gegen einige russische Oligarchen und den Energiesektor aufgehoben wurden, statt auf Deeskalation zuzusteuern. Deshalb habe die Ukraine stets eine entschlossene Reaktion der Vereinigten Staaten und Europas gefordert. In seinem Beitrag in den sozialen Medien formulierte er es so:

„Gerechte und entschlossene Maßnahmen Amerikas und Europas sind als Antwort auf die russische Eskalation nötig.“

Wolodymyr Selenskyj

Er rief die EU, die Vereinigten Staaten und die G7 auf, neue und härtere Sanktionen gegen Russland zu beschließen. Diese Sanktionen dürften nicht nachlassen, solange der Krieg andauere.

Waffenruhe in Oleschky und Moskaus Drohnenangaben

Eine Waffenruhe in Oleschky, einer von russischen Truppen besetzten Frontstadt in der Region Cherson, hält seit Dienstag, dem 27. Oktober. Die Minenräumung für einen sichereren humanitären Korridor in der Stadt sei gelungen, erklärten der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez und sein russisches Gegenüber Jana Lantratowa zeitgleich. Lubinez sagte, für den 30. Oktober werde eine humanitäre Hilfslieferung für Oleschky zusammengestellt, und er werde selbst vor Ort sein. Die Vertreter beider Seiten hätten sich eng abgestimmt.

Getrennt davon erklärte das russische Verteidigungsministerium am frühen 29. Oktober, es habe 1.214 ukrainische Drohnen über russischem Territorium abgeschossen, und bezeichnete dies als einen der größten ukrainischen Gegenangriffe bisher.

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