Regierung · Dublin

Sinn-Féin-Abgeordneter Aengus Ó Snodaigh fordert Dáil-Erklärung zur Liberty-Recycling-Untersuchung

Liberty Recycling, die Wohltätigkeitsorganisation unter dem Vorsitz des Sinn-Féin-Abgeordneten Aengus Ó Snodaigh, hat geschlossen und ihre Bankkonten sind im Zuge einer Geldwäscheermittlung der Gardaí eingefroren worden. Ó Snodaigh selbst ist nicht Gegenstand der Ermittlungen und hat beantragt, eine persönliche Erklärung vor dem Dáil abgeben zu dürfen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Independent, Irish Examiner, The Irish Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Baldeadly, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 2025Die Wirtschaftskriminalitätseinheit der Gardaí beginnt mit der Untersuchung der Wohltätigkeitsorganisation
  2. 20.10.Die Durchsuchungen der Gardaí beginnen und werden am 21. Oktober fortgesetzt
  3. 2.11.Ó Snodaigh reicht den Antrag auf eine persönliche Erklärung vor dem Dáil ein

Wie sich die Ermittlungen entwickelten

Liberty Recycling, das Textilabfälle für den Export sortiert und von Inchicore in Dublin aus neun Wohltätigkeitsläden betreibt, steht im Zentrum einer Geldwäscheermittlung des Garda National Economic Crime Bureau. Die Organisation wurde vor mehr als 25 Jahren gegründet und bietet zudem staatlich finanzierte Ausbildungsmaßnahmen für Menschen in Drogentherapieprogrammen an. Die Ermittler begannen ihre Untersuchungen im Jahr 2025, nachdem ungewöhnlich hohe internationale Überweisungen über die Bankkonten der Wohltätigkeitsorganisation aufgefallen waren. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen leitende Mitarbeiter sowie der Verdacht der Geldwäsche von Erlösen aus Straftaten über die Konten der Organisation. Kriminalbeamte durchsuchten später das Zuhause eines leitenden Angestellten, wo sie 34.705 Euro in Bargeld fanden, das der Wohltätigkeitsorganisation gehören soll, und sie durchsuchten auch deren Büros.

Die Durchsuchungen der Gardaí in der Zentrale und in den Läden der Organisation fanden am 20. und 21. Oktober statt. Der Charities Regulator beantragte anschließend beim High Court, KPMG zum vorläufigen Liquidator zu bestellen. Seitdem ist die Organisation geschlossen, gut 100 Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren, die Bankkonten sind eingefroren und ihre Unterlagen und Computer wurden beschlagnahmt.

Beschlagnahmte Vermögenswerte und Finanzierung

Die Gardaí beschlagnahmten zwei BMW X5 mit einem geschätzten Gesamtwert von 250.000 Euro sowie Louis-Vuitton-Taschen, Rolex-Uhren und Schmuck im geschätzten Wert von 40.000 Euro. Spätere Auswertungen brachten einen 2025 gekauften Porsche und einen BMW Jeep aus dem Jahr 2026 zutage, die beide auf eine Firma namens Liberty Developments zugelassen waren und von einem leitenden Mitarbeiter der Wohltätigkeitsorganisation gehalten wurden. Die Gardaí hinterfragten zudem die Zahl der Fahrzeuge, die die Organisation offenbar gekauft hatte. Die Wohltätigkeitsorganisation erhielt 2024 insgesamt 537.080 Euro von dem Ministerium und erwirtschaftete 3,6 Mio. Euro mit dem Handel mit gebrauchter Kleidung, wobei fast die Hälfte dieser Einnahmen aus dem Ausland kam.

Beschlagnahmte Vermögenswerte und Bargeld, geschätzte Werte in EuroEUR
Zwei BMW X5 (geschätzter Gesamtwert)
250000 EUR
Taschen, Uhren und Schmuck (geschätzter Gesamtwert)
40000 EUR
Bargeld im Haus eines leitenden Angestellten gefunden
34705 EUR

Daten aus dem Artikeltext

Chronologie des Falls

Die Ermittlungen der Garda-Einheit begannen 2025, und im Juli informierten die Ermittler den Charities Regulator über Pläne für überraschende Razzien. Den Durchsuchungen vom 20. und 21. Oktober folgte das Gerichtsverfahren, in dem die Wohltätigkeitsorganisation unter einen vorläufigen Liquidator gestellt wurde. Am Montag, dem 2. November, reichte Ó Snodaigh beim Ceann Comhairle einen Antrag ein, eine persönliche Erklärung vor dem Dáil abgeben zu dürfen; einen Termin dafür hat seine Partei bislang nicht erhalten.

Politischer Druck und der Antrag an den Dáil

Tánaiste Simon Harris erneuerte am Dienstag, dem 3. November, die Forderung seiner Partei, dass Ó Snodaigh vor dem Dáil Stellung nehmen solle, und erklärte, Sinn Féin würde eine Erklärung verlangen, wenn es um jede andere Partei ginge. Auf dem Weg in die Kabinettssitzung sagte Harris zudem, eine Weigerung wäre absurd.

„Ich halte es für ziemlich absurd, wenn er keine Erklärung vor dem Dáil abgeben würde.“

Simon Harris, Tánaiste

Sinn Féins David Cullinane wollte Harris nicht direkt entgegnen, bestätigte aber, dass Ó Snodaigh an Ceann Comhairle Verona Murphy geschrieben habe. Cullinane sagte, Ó Snodaigh habe sich mit der Aufsichtsbehörde in Verbindung gesetzt und werde sich den Gardaí bei Bedarf zur Verfügung stellen.

„Wir müssen all diese Ermittlungen ihren Lauf nehmen lassen.“

David Cullinane, Sinn-Féin-Abgeordneter

Harris argumentierte, der Oireachtas habe die Pflicht, das Geld der Steuerzahler zu schützen, zumal die Wohltätigkeitsorganisation Millionen Euro an öffentlichen Mitteln erhalten habe. Ó Snodaigh ist nicht Gegenstand der Ermittlungen, und der Charities Regulator hat erklärt, dass keiner der Treuhänder Gegenstand der Ermittlungen sei.

Was die Aufsichtsbehörde und der High Court feststellten

Vor dem High Court wurde dargelegt, dass die Auswertung des beschlagnahmten Materials weitere groß angelegte Unregelmäßigkeiten zutage gebracht habe. Der Charities Regulator erklärte, es gebe keine Hinweise darauf, dass die Treuhänder der Organisation an den untersuchten Aktivitäten beteiligt gewesen seien. Er kam jedoch zu dem Schluss, dass die Aktivitäten der Organisation nur minimal tatsächlich geleitet oder beaufsichtigt worden seien, und bemängelte, dass die Reaktion der Treuhänder auf die sich entwickelnden Ereignisse zu langsam gewesen sei.

Der High Court hörte zudem, dass Ó Snodaigh die Gründung zweier verbundener Organisationen genehmigt hatte, die keine registrierten Wohltätigkeitsorganisationen sind. Im Antrag der Aufsichtsbehörde werden internationale Geldtransfers beschrieben, die nicht zum Umfang der Aktivitäten der Organisation passten – ein Punkt, dem auch die Ermittlungen der Gardaí nachgehen.

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Quellen und Kontext

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