Regierung · Castlerea und Dublin

Fiosrú eröffnet Untersuchung zur Sicherheit des Holsters, das der ermordete Garda Colm Horkan trug

Irlands Polizeibeauftragter Fiosrú hat eine unabhängige Untersuchung zu dem Holster eröffnet, das Detective Garda Colm Horkan ausgehändigt worden war und der 2020 erschossen wurde. Die Familie Horkan erklärt, sie habe kein Vertrauen in das Verfahren, und fordert weiterhin eine öffentliche Untersuchung.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Irish Times, Irish Independent, Irish Examiner und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Castlerea, Dublin · Irland
Wie es dazu kam
  1. 17.06.Detective Garda Colm Horkan wird in Castlerea, Co Roscommon, mit seiner eigenen Waffe erschossen
  2. September 2023Geschützte Offenlegung im Namen des Garda-Whistleblowers Brian O'Reilly an die damalige Justizministerin Helen McEntee geschickt
  3. 2.11.Justizminister Jim O'Callaghan schreibt an die Polizeibeauftragte Emily Logan und beantragt eine Untersuchung
  4. 4.11.Fiosrú bestätigt, dass es die Untersuchung im öffentlichen Interesse zum Holster eröffnet hat

Die Überweisung

Fiosrú, das Büro des Polizeibeauftragten (Office of the Police Ombudsman), bestätigte am Mittwoch, 4. November 2026, dass es eine unabhängige Untersuchung zu dem Waffenholster eröffnet hat, das Detective Garda Colm Horkan bei sich trug, als er am 17. Juni 2020 in Castlerea, Co Roscommon, erschossen wurde. Justizminister Jim O'Callaghan hatte die Untersuchung am Montag, 2. November, in einem Schreiben an die Polizeibeauftragte Emily Logan beantragt. Die Untersuchung soll die Sicherheit und Eignung des Holsters prüfen, und Fiosrú erklärte, man stehe in Kontakt mit der Familie Horkan. Stephen Silver wurde 2023 des Mordes für schuldig befunden und verbüßt eine lebenslange Haftstrafe; seine Berufung gegen das Urteil ist weiterhin anhängig.

Vorwürfe zum Holster

Behauptungen, Horkan sei ein fehlerhaftes Holster ausgehändigt worden, gehen auf Whistleblower-Vorwürfe zurück, die in einer im September ausgestrahlten Sendung von RTÉ Investigates erhoben wurden. Den Vorwürfen zufolge lockerten sich die Lederholster mit der Zeit, und das Leder bildete Falten rund um den Abzug, was zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe führen könne. Die Whistleblower erklärten zudem, Finger könnten in ein geschlossenes Holster gelangen und den Abzug betätigen. Die Holster wurden aus dem Dienst genommen, und die Behörden wollten sie bis Ende 2022 schrittweise durch Modelle aus Polymer ersetzen und die alten Lederstücke anschließend vernichten. Eine geschützte Offenlegung mit Bedenken wegen fehlerhafter Holster wurde im September 2023 im Namen des Garda-Whistleblowers Brian O'Reilly an die damalige Justizministerin Helen McEntee geschickt.

Die Reaktion der Familie

Die Familie Horkan erklärte, sie fühle sich vom Minister extrem im Stich gelassen. Sie traf O'Callaghan am Dienstag, 3. November, und erklärte ihm, sie sehe kein Hindernis für eine öffentliche Untersuchung. Der Minister habe Silvers Berufung als Hindernis für eine solche Untersuchung angeführt und dann doch Fiosrú selbst mit der Prüfung des Holsters beauftragt. Zudem seien Probleme mit dem Holster dem Vorgänger der Aufsichtsbehörde seit 2019 bekannt gewesen, ohne dass etwas geschehen sei, und sie kenne weder den Auftrag noch wisse sie, wer befragt werde. Die Familie fordert eine öffentliche Untersuchung der Umstände von Horkans Tod.

Dáil-Debatte und die Haltung des Ministers

Bei seinem Auftritt im Dáil am Mittwoch sagte O'Callaghan, er habe die Familie Horkan mehrfach getroffen, auch in der Vorwoche. Er wolle das Ergebnis der Berufung, der gerichtlichen Untersuchung und anderer Verfahren abwarten, bevor er entscheide, ob eine öffentliche Untersuchung nötig sei. Er fügte hinzu, Fiosrú verfüge über alle Befugnisse für eine vollständige Untersuchung.

„Sie sind völlig unabhängig, und ich habe volles Vertrauen in ihre Fähigkeit, diese Frage ohne Furcht und ohne Ansehen der Person zu untersuchen.“

Jim O'Callaghan, Justizminister

In derselben Sitzung brachte Aontú-Chef Peadar Tóibín einen Antrag der Independent Technical Group ein, der eine förmliche Untersuchung geschützter Offenlegungen und des Schutzes von Whistleblowern fordert. Der Labour-Abgeordnete Alan Kelly sagte, der Minister habe irreführend dargestellt, wie er mit O'Reillys Offenlegung umgegangen sei, und habe ohne rechtliche Grundlage gehandelt. Kelly nannte die Weiterleitung der Offenlegungen an Fiosrú am 27. Februar einen fatalen Fehler. Der Sinn-Féin-Abgeordnete Matt Carthy, Vorsitzender des Justizausschusses des Oireachtas, bezeichnete die Überweisung als keinen Ersatz für eine unabhängige öffentliche Untersuchung.

Wie es weitergeht

Fiosrú erklärte, die Untersuchung werde nun beginnen; weitere Stellungnahmen werde es vorerst nicht geben.

„Fiosrú wird nun seine unabhängige Untersuchung aufnehmen und derzeit keine weiteren Stellungnahmen abgeben.“

Fiosrú

Nach dem Policing, Security and Community Safety Act 2024 prüft der Polizeibeauftragte, ob ein Garda eine Straftat begangen oder sich in einer Weise verhalten haben könnte, die ein Dienstvergehen darstellt. O'Callaghan hat jede Entscheidung über eine öffentliche Untersuchung an das Ergebnis von Silvers Berufung und der gerichtlichen Untersuchung geknüpft. Das Justizministerium wurde um eine Stellungnahme gebeten.

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