Sicherheit · Akure

Giftiger Alkohol tötet mindestens 48 und blendet fünf im nigerianischen Bundesstaat Ondo

Die nigerianische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde meldete 48 Todesfälle und 182 Erkrankungen in drei Bezirken des Bundesstaats Ondo, nachdem Opfer ein handwerklich hergestelltes Getränk mit hohen Methanol- und Cannabisanteilen konsumiert hatten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Stirile ProTV, G4Media.ro, La Libre.be und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Akure · Nigeria

Ausbruch im Südwesten Nigerias

Im Südwesten Nigerias hat sich eine schwere Gesundheitskrise entwickelt, bei der eine Welle von Vergiftungen durch giftigen Alkohol in den letzten Wochen Dutzende Menschenleben im Bundesstaat Ondo gefordert hat. Die Nationale Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelkontrolle (NAFDAC) gab am Samstag, dem 19. September 2026, bekannt, dass 48 Menschen nach dem Konsum der verunreinigten alkoholischen Mischung gestorben sind. Die Behörde berichtete, dass 182 weitere Personen nach dem Trinken desselben kontaminierten Produkts schwer vergiftet wurden. Ein separater Bericht von France 24 meldete mindestens 49 Tote und 100 Verletzte im Bundesstaat. Die Opfer konzentrierten sich auf drei verschiedene Verwaltungsbezirke im Bundesstaat Ondo, in denen medizinische Dienste und nationale Gesundheitsbehörden auf die auftretenden Vergiftungsfälle reagierten.

Nicht regulierte handwerklich hergestellte Getränke

Ermittler führten die Quelle der tödlichen Vergiftungen auf ein handwerklich hergestelltes, nicht reguliertes alkoholisches Getränk zurück, das in lokalen Gemeinden verkauft wird. Das Getränk ist in der Region unter dem umgangssprachlichen Namen Monkey Tail bekannt, der in internationalen und regionalen Berichten als „Coadă de maimuță“ und „Queue du singe“ dokumentiert ist. Lokale Behörden, zitiert von France 24, bezeichneten die kontaminierte Substanz auch als Monkey Shoulder und identifizierten sie als lokal gebrautes Kräutergetränk mit hohem Alkoholgehalt. Opfer in den drei betroffenen Bezirken kauften und konsumierten den gefälschten Schnaps von lokalen Händlern. Die weite Verbreitung des selbstgebrauten Gebräus in diesen drei Bezirken im Südwesten Nigerias führte zu einer raschen Zunahme von Erkrankungen und Todesfällen.

Methanol-Kontamination und Erblindung

Laboranalysen der NAFDAC an sichergestellten Proben ergaben gefährliche Konzentrationen von Industriechemikalien in dem Getränk. Techniker bestätigten, dass das Getränk hohe Konzentrationen von Methanol enthielt, kombiniert mit Cannabis, in Laborberichten auch als Indischer Hanf geführt. Methanol ist eine giftige Industriechemikalie, die typischerweise in kommerziellen Lösungsmittelanwendungen und Frostschutzmitteln für Kraftfahrzeuge verwendet wird. Wenn Methanol von Menschen aufgenommen wird, verursacht es akute Vergiftungen, schwere Sehstörungen, dauerhafte Erblindung und Tod. Medizinische Untersuchungen bestätigten, dass fünf Opfer im Bundesstaat Ondo nach dem Trinken der kontaminierten Flüssigkeit vollständig erblindeten, während zwei weitere Personen einen teilweisen Sehverlust erlitten.

Gemeldete Opfer und Festnahmen bei Alkoholvergiftung im Bundesstaat OndoPersonen
Todesfälle (NAFDAC)
48 Personen
Erkrankungen (NAFDAC)
182 Personen
Vollständige Erblindung
5 Personen
Teilweiser Sehverlust
2 Personen
Festnahmen
15 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Festnahmen durch Strafverfolgungsbehörden und laufende Ermittlungen

Nach dem Anstieg der Todesfälle und Verletzungen leiteten nigerianische Strafverfolgungsbehörden und Gesundheitsregulatoren koordinierte Maßnahmen ein, um die Verbreitung der giftigen Mischung zu stoppen. Die Polizei des Bundesstaats Ondo und die NAFDAC bestätigten die Festnahme von 15 Verdächtigen, die an der Herstellung, Mischung und dem Einzelhandelsvertrieb des gefälschten Getränks beteiligt waren. Die Behörden erklärten, dass umfassende Ermittlungen fortgesetzt werden, um die illegale Produktionskette zu zerschlagen und alle Vertriebsstellen in den drei betroffenen Bezirken zu identifizieren. Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens und die Staatspolizei überwachen weiterhin die Märkte im Bundesstaat Ondo, um sicherzustellen, dass keine Restbestände des mit Methanol versetzten handwerklich hergestellten Gebräus mehr im Umlauf sind.

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