Sicherheit · Kielce und Daleszyce

Polizei im Kreis Kielce löst Ayahuasca-Ritual auf – Paar wegen 7 Litern DMT-Brühe beschuldigt

Die Polizei beschlagnahmte mehr als 7 Liter einer DMT-Brühe bei einer geplanten Ayahuasca-Sitzung in der Gemeinde Daleszyce und nahm einen 65-jährigen Mann und seine 58-jährige Frau fest.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Super Express, wpolityce.pl und NIEZALEZNA.PL. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kielce, Daleszyce · Polen

Die Razzia Anfang Oktober

Beamte der Drogenfahndung der Regionaldirektion Katowice gingen aufgrund detaillierter Informationen über ein geplantes pseudotherapeutisches Treffen in der Gemeinde Daleszyce im Kreis Kielce vor. Als die Polizisten das Grundstück betraten, fanden sie eine Gruppe von Menschen vor, die sich darauf vorbereitete, eine Brühe zu trinken, zusammen mit den beiden Organisatoren, einem 65-jährigen Mann und seiner 58-jährigen Frau. Die Polizei bezeichnete das geplante Treffen als Ayahuasca-Ritual, bei dem die Teilnehmer starke psychoaktive Substanzen einnehmen, um veränderte Bewusstseinszustände herbeizuführen.

Polizeisprecher Mateusz Mrachacz beschrieb die Szene auf dem Grundstück.

„Nach dem Betreten des Grundstücks trafen die Polizisten auf eine Gruppe von Menschen, die bereit war, die Brühe zu trinken, sowie auf das Ehepaar, das sie organisierte.“

Mateusz Mrachacz

Was die Beamten sicherstellten

Bei der Durchsuchung des Geländes stellten die Beamten mehr als 7 Liter einer vorbereiteten Flüssigkeit sicher, die DMT (Dimethyltryptamin) enthielt. Die Ermittler betonten, dass die Verbindung in Polen keine legale medizinische Anwendung hat. Das polnische Recht ordnet DMT der Gruppe I-P der psychotropen Substanzen zu, derselben Gruppe wie LSD und MDMA, eine Einstufung für Substanzen mit hohem Missbrauchspotenzial. Die Beamten stellten zudem weitere ersatzweise verwendete psychoaktive Substanzen sicher, die das Paar zur Zubereitung der Brühe genutzt hatte.

Die Polizei warnte vor den Gesundheitsrisiken solcher Sitzungen außerhalb medizinischer Einrichtungen.

„Diese Praxis ist gefährlich, weil sie unter nichtmedizinischen Bedingungen stattfindet, was schnelle Hilfe in einer gesundheitlichen Krise verhindert.“

Schlesische Polizei

Vorwürfe und mögliche Strafen

Die Staatsanwaltschaft Kielce-Wschód, die den Fall führt, erhob gegen beide Tatverdächtigen den Vorwurf, eine erhebliche Menge psychotroper Substanzen und Ersatzstoffe unter Verstoß gegen das Gesetz zu besitzen. Ihnen drohen jeweils bis zu 10 Jahre Haft. Beide räumten die Taten bei der Vernehmung ein. Die Staatsanwaltschaft ordnete Polizeiaufsicht und eine Vermögenskaution an, wPolityce berichtete zudem von einem Reiseverbot.

Früherer Fall in derselben Berichterstattung

wPolityce verwies in derselben Berichterstattung auch auf einen separaten Fall in Częstochowa, wo einem 45-jährigen Informatiker der Prozess gemacht wurde, nachdem er Dutzende ähnlicher Treffen in Polen und Tschechien unter dem Vorwand der Behandlung psychischer Probleme organisiert hatte. Nach Angaben desselben Mediums hätten toxikologische Gutachten ergeben, dass die von ihm verabreichte Mischung zum Tod von Teilnehmern hätte führen können. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Bewährungsstrafe.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Kielce

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