Verkehr · Warschau und Łódź

Piotr Borys wird neuer Chef des Central Communication Port (CPK) in Polen

Der Aufsichtsrat hat Piotr Borys, einen Bauingenieur, der in der Leitung des Bahn-Teilprogramms des CPK tätig war, an die Spitze des Unternehmens hinter dem Projekt Port Polska berufen. Er folgt auf Filip Czernicki, der am 30. Juli 2026 entlassen wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von pb.pl, NIEZALEZNA.PL, Rzeczpospolita und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau, Łódź · Polen
Wie es dazu kam
  1. 30.07.Der Aufsichtsrat entlässt Präsident Filip Czernicki und Vorstandsmitglied Dariusz Kuś
  2. August 2026Auswahlverfahren für den neuen Präsidenten beginnt
  3. 30.10.Das Unternehmen gibt die Ernennung von Piotr Borys zum Präsidenten bekannt

Aufsichtsrat benennt neuen Chef

Der Aufsichtsrat von Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat Piotr Borys zum Präsidenten des Vorstands bestellt, teilte das Unternehmen in einer am 30. Oktober 2026 veröffentlichten Erklärung mit. Borys ist Bauingenieur und Manager und wird künftig das Unternehmen leiten, das für das Programm Port Polska verantwortlich ist. Das Auswahlverfahren begann im August. Der Aufsichtsrat erhielt 13 Bewerbungen, wählte vier Kandidaten für Einzelgespräche aus, zog einen unabhängigen Berater hinzu, der auf die Rekrutierung und Bewertung von Führungskräften spezialisiert ist, und ließ die Kandidaten psychologische Tests absolvieren.

Auswahl des CPK-Präsidenten, 2026
Eingegangene Bewerbungen
13
Für Gespräche ausgewählt
4

Daten aus dem Artikeltext

Wer das Unternehmen verlässt

Der Aufsichtsrat entließ Filip Czernicki am 30. Juli 2026 als Präsidenten, gemeinsam mit dem für Bahninvestitionen zuständigen Vorstandsmitglied Dariusz Kuś. Czernicki hatte das Unternehmen seit April 2024 geführt, also etwas mehr als zwei Jahre. Bis zur Ernennung nahm das Vorstandsmitglied Marcin Michalski die Aufgaben des Präsidenten wahr.

Borys' Laufbahn bei der Bahn

Borys verbrachte rund ein Dutzend Jahre in Führungspositionen innerhalb der Investitionsstrukturen von PKP Polskie Linie Kolejowe. Unternehmenskreisen zufolge war er an der Einführung einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h auf polnischen Strecken beteiligt, die 2014 die Aufnahme des Pendolino-Verkehrs ermöglichte. Er beaufsichtigte zudem die Bahnanbindung des Warschauer Flughafens Chopin, die für die Euro 2012 fertiggestellt wurde, und arbeitete als Projektingenieur an Infrastruktur, die unter den internationalen FIDIC-Vertragsbedingungen errichtet wurde. Seit September 2024 war er in der Leitung des Bahn-Teilprogramms des CPK tätig. Er absolvierte die Fakultät für Bauingenieurwesen der Technischen Universität Warschau und die Warschauer Hochschule für Management.

In der Erklärung zu seiner Ernennung sagte Borys:

„Mein Ziel ist ein effizientes Funktionieren des Unternehmens, eine gute Nutzung der Kompetenzen des Teams und die konsequente Umsetzung der beschlossenen Pläne.“

Piotr Borys, Ingenieur und Manager

Port Polska geht in die Bauphase

Die Ernennung erfolgt in einer Phase, in der Port Polska von der Vorbereitung und Planung zum Bau großer Infrastruktur übergeht. CPK befindet sich vollständig im Eigentum der Staatskasse und ist für einen zentralen Flughafen zwischen Warschau und Łódź sowie ein Hochgeschwindigkeitsbahnnetz verantwortlich. Nach dem vom Unternehmen zitierten Zeitplan soll der Bau des Flughafens 2026 beginnen, die Eröffnung ist für 2032 vorgesehen. Der erste Hochgeschwindigkeitsabschnitt zwischen Warschau und Łódź mit rund 130 km Länge soll bis Ende 2032 in Betrieb gehen. Weitere Abschnitte, die Łódź mit Posen und Breslau verbinden, sind bis 2035 zur Fertigstellung geplant; auf den neuen Strecken sollen Züge bis zu 320 km/h erreichen.

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