Regierung · Jerusalem

Netanyahu drängt auf Regierung der nationalen Einheit und warnt: Koalition mit arabischen Parteien würde Israel zerstören

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat eine Regierung der nationalen Einheit gefordert und davor gewarnt, dass eine Koalition, die sich auf arabische Parteien stützt, das Land zerstören würde. Präsident Isaac Herzog soll am 8. November 2026 bekannt geben, wer mit der Bildung der nächsten Regierung beauftragt wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, ANSA.it, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Avi Ohayon / Government Press Office of Israel, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 7.11.Netanyahu fordert eine Regierung der nationalen Einheit und warnt vor einer Koalition mit arabischen Parteien
  2. 8.11.Präsident Isaac Herzog soll bekannt geben, wer mit der Regierungsbildung beauftragt wird

Netanyahus Ruf nach einer Einheitsregierung

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat die Parteien des sogenannten Wechselblocks aufgefordert, gemeinsam mit den Parteien seiner scheidenden Regierungskoalition eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden. In einer Videobotschaft sagte er, eine solche Regierung solle alle Verbündeten seiner bisherigen Koalition umfassen, namentlich die nationalistischen Parteien Religiöser Zionismus und Otzma Yehudit, die ultraorthodoxen Parteien und Likud. Wer eine solche Regierung führen solle, sagte er nicht.

Warnung vor den arabischen Parteien

Netanyahu warnte zudem vor einer Regierung, die auf die Unterstützung der arabischen Parteien angewiesen wäre, die er als Unterstützer des Terrorismus bezeichnete. Seinen Worten zufolge würde eine solche Regierung Israel von innen heraus zerstören. Berichte über dieselbe Videobotschaft auf Griechisch und Französisch gaben seine Worte so wieder, dass eine von Islamisten abhängige Regierung den israelischen Staat von innen heraus zerschlagen würde, vergleichbar mit dem, was in europäischen Ländern geschehe.

Herzogs Auftrag

Netanyahus Appell kam einen Tag, bevor Präsident Isaac Herzog den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen soll. Nach Angaben des Nachrichtenportals N12 wird Herzog den Oppositionspolitiker Gadi Eisenkot damit beauftragen. Bei den Konsultationen mit dem Präsidenten empfahlen Parteien mit 67 der 120 Parlamentssitze Eisenkot, während Netanyahu die Unterstützung von 46 Abgeordneten erhielt.

Unterstützung in Herzogs KonsultationenSitze
Gadi Eisenkot (Parteien, die ihn empfehlen)
67 Sitze
Benjamin Netanyahu (Abgeordnete, die ihn unterstützen)
46 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Eisenkots Reaktion

Eisenkot, Vorsitzender der neu gegründeten Zentrumspartei Yashar, bezeichnete Netanyahus Rede auf X als billigen PR-Gag. Er warf Netanyahu vor, die israelische Gesellschaft zu spalten und Zwietracht zu säen, und sagte, der Ministerpräsident spreche erst von Einheit, seit ihm klar geworden sei, dass seine Amtszeit gezählt sei. Eisenkot sagte zudem, Netanyahu habe noch nie eine mit politischen Partnern geschlossene Vereinbarung eingehalten. Sollten Likud und seine Verbündeten wirklich an Einheit interessiert sein, könnten sie ihre Allianz mit den Extremisten öffentlich beenden und ihre Bereitschaft erklären, einer Regierung unter Ministerpräsident Eisenkot beizutreten.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

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