Sicherheit · Tel Aviv

Netanyahu veröffentlicht Bild einer Atomexplosion über Tel Aviv zwei Tage vor der israelischen Wahl

Netanyahu teilte am Sonntag, 25. Oktober, ein Bild einer nuklearen Explosion über Tel Aviv mit einem Beitrag, in dem er warnt, der Iran stelle eine existenzielle Bedrohung dar. Die Israelis wählen am Dienstag, 27. Oktober, das Parlament.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Focus, Ziare.com, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Tel Aviv · Israel
Wie es dazu kam
  1. 25.10.Netanyahu veröffentlicht auf X das Bild der Atomexplosion und den Beitrag von Blumberg
  2. 27.10.Parlamentswahl in Israel

Netanyahus Beitrag

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu veröffentlichte am Sonntag, 25. Oktober, auf seinem X-Account ein Bild, das eine nukleare Explosion über Tel Aviv zeigt. Ein Medium beschreibt das Bild als KI-generiert. Er teilte einen Beitrag des Autors Yuval Blumberg, in einigen Berichten auch als Bloomberg geschrieben, der besagt, Israel stehe vor einer realen und konkreten existenziellen Bedrohung. Der geteilte Text argumentiert, dass nichts anderes mehr zählen würde, sollte der Iran Atomwaffen erlangen. Darin heißt es, Israel habe noch zwei Jahre der US-Präsidentschaft von Donald Trump, um die Sache mit dem Iran zu beenden, und danach sei nicht vorherzusagen, ob jemand wie Kamala Harris oder eine Figur wie Mamdani die Macht übernehme. Das Bild und die Botschaft erschienen in der Schlussphase des Wahlkampfs, in dem Netanyahu die iranische Bedrohung wiederholt an die Spitze der israelischen Sicherheitsprioritäten gestellt hat.

Wahlkampf-Rahmung

Der Beitrag stellt die Gefahr aus dem Iran als wichtiger dar als Israels innenpolitische Streitigkeiten. Debatten über Katar, die ultraorthodoxe Gemeinschaft und die Wehrpflicht werden als Nebelkerze bezeichnet, und es wird auf den Skandal Qatargate verwiesen, in den einige Berater Netanyahus, darunter Jonathan Urich, verwickelt sind. Netanyahu, der die rechtsgerichtete Likud-Partei führt, schrieb zudem, Wähler, die um ihr physisches Überleben fürchteten, sollten mit zitternder Hand für jemanden stimmen, der die Aufgabe ausführen könne. Die Bemerkung zielte offenbar auf ein erneutes Vorgehen gegen den Iran, und er warnte, solche Wähler würden sich und ihre Familien der Gefahr eines zweiten Holocaust aussetzen.

Reaktion der Opposition

Yair Golan, ehemaliger stellvertretender Generalstabschef der israelischen Armee und Vorsitzender der Partei Demokraten, warf Netanyahu vor, Wähler einschüchtern zu wollen. Gadi Eisenkot, ehemaliger Generalstabschef, Vorsitzender der Mitte-Partei Jashar und Netanyahus wichtigster Rivale, nannte den Ministerpräsidenten hysterisch. In einem Beitrag auf X warf er Netanyahu Lügen und Panikmache vor und erklärte, Netanyahu habe seine Kriegsziele gegen den Iran nicht erreicht. Eisenkot fügte hinzu, Netanyahu werde nach der Wahl abgelöst.

Wahlkontext

Die Israelis wählen am Dienstag, 27. Oktober, zwei Tage nach dem Beitrag. Vor der Wahl zitierte Umfragen sahen Netanyahus rechts-religiöses Lager bei rund 50 Sitzen, deutlich unter den 61 von 120 Knesset-Sitzen, die für eine Regierungsmehrheit nötig sind. Das Oppositionslager wurde mit 52 bis 56 Sitzen angegeben, die arabischen Parteien könnten weitere 14 bis 16 Sitze hinzufügen. Berichten zufolge kehren Zehntausende im Ausland lebende Israelis zurück, um gegen ihn zu wählen.

Irans Reaktion

Teheran bestreitet Pläne, sich mit Atomwaffen neu zu bewaffnen. Unabhängig davon sagten zwei iranische Beamte, einer davon Mitglied der Revolutionsgarde, der New York Times, die erweiterte Zielliste Teherans für den Fall eines Angriffs umfasse Diplomaten und amerikanisches Personal.

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Quellen und Kontext

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