Sicherheit · Tel Aviv
Netanyahu veröffentlicht Bild einer Atomexplosion über Tel Aviv zwei Tage vor der israelischen Wahl
Netanyahu teilte am Sonntag, 25. Oktober, ein Bild einer nuklearen Explosion über Tel Aviv mit einem Beitrag, in dem er warnt, der Iran stelle eine existenzielle Bedrohung dar. Die Israelis wählen am Dienstag, 27. Oktober, das Parlament.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Focus, Ziare.com, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Netanyahu teilte einen Beitrag, dem zufolge Israel zwei Jahre der Präsidentschaft Donald Trumps bleiben, um gegen den Iran vorzugehen – vor der Wahl am Dienstag, 27. Oktober.
Yair Golan warf Netanyahu vor, Wähler einschüchtern zu wollen, während Gadi Eisenkot ihn hysterisch nannte und erklärte, er habe seine Kriegsziele gegen den Iran nicht erreicht.
Vor der Wahl zitierte Umfragen sahen Netanyahus rechts-religiöses Lager bei rund 50 von 120 Sitzen und damit unter den 61 für eine Mehrheit nötigen Mandaten, gegenüber 52 bis 56 Sitzen für die Opposition.
Teheran bestreitet Pläne für eine nukleare Aufrüstung, während zwei iranische Beamte der New York Times sagten, die erweiterten Ziele für den Fall eines Angriffs umfassten Diplomaten und US-Personal.
- 25.10.Netanyahu veröffentlicht auf X das Bild der Atomexplosion und den Beitrag von Blumberg
- 27.10.Parlamentswahl in Israel
Netanyahus Beitrag
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu veröffentlichte am Sonntag, 25. Oktober, auf seinem X-Account ein Bild, das eine nukleare Explosion über Tel Aviv zeigt. Ein Medium beschreibt das Bild als KI-generiert. Er teilte einen Beitrag des Autors Yuval Blumberg, in einigen Berichten auch als Bloomberg geschrieben, der besagt, Israel stehe vor einer realen und konkreten existenziellen Bedrohung. Der geteilte Text argumentiert, dass nichts anderes mehr zählen würde, sollte der Iran Atomwaffen erlangen. Darin heißt es, Israel habe noch zwei Jahre der US-Präsidentschaft von Donald Trump, um die Sache mit dem Iran zu beenden, und danach sei nicht vorherzusagen, ob jemand wie Kamala Harris oder eine Figur wie Mamdani die Macht übernehme. Das Bild und die Botschaft erschienen in der Schlussphase des Wahlkampfs, in dem Netanyahu die iranische Bedrohung wiederholt an die Spitze der israelischen Sicherheitsprioritäten gestellt hat.
Wahlkampf-Rahmung
Der Beitrag stellt die Gefahr aus dem Iran als wichtiger dar als Israels innenpolitische Streitigkeiten. Debatten über Katar, die ultraorthodoxe Gemeinschaft und die Wehrpflicht werden als Nebelkerze bezeichnet, und es wird auf den Skandal Qatargate verwiesen, in den einige Berater Netanyahus, darunter Jonathan Urich, verwickelt sind. Netanyahu, der die rechtsgerichtete Likud-Partei führt, schrieb zudem, Wähler, die um ihr physisches Überleben fürchteten, sollten mit zitternder Hand für jemanden stimmen, der die Aufgabe ausführen könne. Die Bemerkung zielte offenbar auf ein erneutes Vorgehen gegen den Iran, und er warnte, solche Wähler würden sich und ihre Familien der Gefahr eines zweiten Holocaust aussetzen.
Reaktion der Opposition
Yair Golan, ehemaliger stellvertretender Generalstabschef der israelischen Armee und Vorsitzender der Partei Demokraten, warf Netanyahu vor, Wähler einschüchtern zu wollen. Gadi Eisenkot, ehemaliger Generalstabschef, Vorsitzender der Mitte-Partei Jashar und Netanyahus wichtigster Rivale, nannte den Ministerpräsidenten hysterisch. In einem Beitrag auf X warf er Netanyahu Lügen und Panikmache vor und erklärte, Netanyahu habe seine Kriegsziele gegen den Iran nicht erreicht. Eisenkot fügte hinzu, Netanyahu werde nach der Wahl abgelöst.
Wahlkontext
Die Israelis wählen am Dienstag, 27. Oktober, zwei Tage nach dem Beitrag. Vor der Wahl zitierte Umfragen sahen Netanyahus rechts-religiöses Lager bei rund 50 Sitzen, deutlich unter den 61 von 120 Knesset-Sitzen, die für eine Regierungsmehrheit nötig sind. Das Oppositionslager wurde mit 52 bis 56 Sitzen angegeben, die arabischen Parteien könnten weitere 14 bis 16 Sitze hinzufügen. Berichten zufolge kehren Zehntausende im Ausland lebende Israelis zurück, um gegen ihn zu wählen.
Irans Reaktion
Teheran bestreitet Pläne, sich mit Atomwaffen neu zu bewaffnen. Unabhängig davon sagten zwei iranische Beamte, einer davon Mitglied der Revolutionsgarde, der New York Times, die erweiterte Zielliste Teherans für den Fall eines Angriffs umfasse Diplomaten und amerikanisches Personal.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- FocusNetanjahu zeigt Bild von Atompilz über Tel Aviv
- Ziare.comNetanjahu veröffentlicht ein KI-generiertes Bild einer Atombombenexplosion über Tel Aviv. Zehntausende Israelis aus der Diaspora kehren ins Land zurück, um gegen ihn zu stimmenNetanyahu publică o imagine generată de AI cu o explozie atomică deasupra Tel Avivului. Zeci de mii de israelieni din diaspora se întorc în țară pentru a vota împotriva lui · Original auf Rumänisch
- ANSA.itNetanjahu postet Foto einer Atombombe über Tel Aviv, „2 Jahre um die Arbeit mit dem Iran zu beenden“Netanyahu posta la foto di un'atomica su Tel Aviv, '2 anni per finire il lavoro con l'Iran' - Notizie · Original auf Italienisch
- Tgcom24Netanjahu postet Foto einer Atombombe über Tel Aviv: „Zwei Jahre um die Arbeit mit dem Iran zu beenden“Netanyahu posta foto di atomica su Tel Aviv: "Due anni per finire il lavoro con l'Iran" · Original auf Italienisch
- Benjamin Netanyahu
- Israelischer Ministerpräsident und Likud-Vorsitzender, der das Bild und den Beitrag veröffentlichte
- Gadi Eisenkot
- Ehemaliger Generalstabschef und Vorsitzender der Mitte-Partei Jashar, Netanyahus wichtigster Rivale
- Yair Golan
- Ehemaliger stellvertretender Generalstabschef der israelischen Armee und Vorsitzender der Partei Demokraten
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Amtszeit Netanyahu als Zeitfenster für ein Vorgehen gegen den Iran nannte
- Orte
- Israel, Tel Aviv-Jaffa, Iran
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