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Kurz gefasst

  • Am 21. Oktober sagte Netanyahu bei einer Abschlussfeier der IDF, das iranische Regime müsse gestürzt werden, während der Likud in den Umfragen gleichauf mit Eisenkots Partei Yashar liegt.

  • Die New York Times berichtet unter Berufung auf US-Beamte von Plänen der USA und Israels für Angriffe nach den Zwischenwahlen, die Trump wiederholt verhindert hat, auch im Oktober.

  • Yair Lapid nannte die Warnungen von Verteidigungsminister Israel Katz hysterisch, während Katz sagte, Kritiker trügen Mitschuld an jedem Angriff auf Israel.

Wie es dazu kam
  1. 21.10.Netanyahu sagt bei einer IDF-Abschlussfeier, das iranische Regime müsse gestürzt werden
  2. 22.10.Katz' Warnungen stoßen bei Oppositionsführer Yair Lapid auf Kritik
  3. 27.10.Parlamentswahl in Israel

Netanyahus Wahlkampfauftritt

Benjamin Netanyahu hat die Wahl am 27. Oktober als Entscheidung zwischen seinem Likud und einem linken und arabischen Block dargestellt. In einem Interview mit Israel National News sagte er, der Likud liege in den Umfragen gleichauf mit Yashar, der Partei des früheren Generalstabschefs Gadi Eisenkot, und Koalitionsgespräche würden extrem schwierig. Er sagte den rechten Wählern, ein Zuhausebleiben helfe der Linken und den arabischen Parteien, die nach seinen Worten in weit höherer Zahl zur Wahl gehen würden. Er warnte, eine Mitte-links-Regierung, die von Mansour Abbas und Ahmed Tibi gestützt werde, wäre eine Katastrophe wie die Osloer Abkommen der 1990er Jahre – nur in Potenz. Zudem forderte er die Wähler auf, ihre Stimmen nicht an kleinere rechte Parteien wie Pueblo de Israel unter Führung von Ofel Winter zu verschwenden, die die 3,5-Prozent-Hürde möglicherweise nicht überspringt.

Sturz des iranischen Regimes

Am Mittwoch, dem 21. Oktober, sagte Netanyahu bei der Abschlussfeier von Offizieren der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, der Iran stelle eine existenzielle Bedrohung dar. Er sagte, Oberster Führer Mojtaba Khamenei habe beschlossen, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und erneut zu versuchen, die Bomben des Todes zu entwickeln. In Äußerungen, über die die Washington Post berichtete, sagte er:

„Und deshalb gibt es nur einen Weg, diese Bedrohung ein für alle Mal zu beseitigen: das Regime im Iran zu stürzen“

Benjamin Netanyahu, Israels Ministerpräsident und Likud-Chef

Netanyahu bezeichnet den Sturz der iranischen Regierung als Israels vorrangiges Ziel, obwohl seine Unterstützung in den Umfragen sinkt. Analysten sagen, Israel verfüge über die Feuerkraft, dem Iran schweren Schaden zuzufügen, es fehle aber an einer klaren Strategie, militärische Erfolge in einen Regimewechsel umzumünzen. Urban Coningham vom Royal United Services Institute sagte, Israel könne erneut die Luftherrschaft erringen und iranische Ziele angreifen. Luftschläge allein dürften die Regierung kaum stürzen, sagten die Analysten.

Angriffspläne und amerikanische Zurückhaltung

Die New York Times berichtete am 21. Oktober unter Berufung auf US-Beamte, die Streitkräfte der USA und Israels hätten konkrete Pläne für neue Angriffe auf den Iran nach den amerikanischen Zwischenwahlen ausgearbeitet. Ziele dürften die Energieinfrastruktur, Atomanlagen sowie das Raketen- und Drohnenarsenal des Iran sein. Beamte argumentieren, eine weitere große Angriffswelle könne die iranische Wirtschaft an den Rand des Abgrunds treiben, obwohl die erste Phase zwischen Februar und April die Energiepreise und die Inflation in die Höhe getrieben habe. Die Deutsche Welle berichtete unter Berufung auf die Financial Times, Netanyahu habe etwa zehn Tage vor dem Bericht einen Plan für großangelegte Schläge vorbereitet, ihn aber wegen des Widerstands von Donald Trump nicht weiterverfolgt. Trump hat öffentlich erklärt, vor den Zwischenwahlen werde es keine Angriffe geben. Verteidigungsminister Pete Hegseth besuchte am 19. Oktober Israel und traf Netanyahu auf dem Luftwaffenstützpunkt Ovda, wie der internationale Sprecher des Ministerpräsidenten, Doron Spielman, mitteilte.

Regierung und Opposition im Schlagabtausch

Verteidigungsminister Israel Katz sagte, Kritiker der Warnungen des Ministerpräsidenten trügen Mitschuld an jedem künftigen Angriff auf Israel. Sein Büro erklärte, die Armee sei auf vorbeugende und defensive Maßnahmen gegen den Iran und seine Verbündeten vorbereitet und könne sofort handeln. Oppositionsführer Yair Lapid nannte Katz' Äußerungen hysterisch und ein Geschenk an Israels Feinde; es seien keine konkreten Bedrohungen festgestellt worden und es habe keine größere militärische Verlegung stattgefunden. Yair Golan, Vorsitzender der linken Demokraten, warnte, in den Tagen vor der Wahl könnten Militäreinsätze „aus politischen Gründen“ angeordnet werden.

Was nach der Wahl kommt

Eine Analyse des Irish Independent berichtet, politische Entscheidungsträger und Analysten in der Region erwarteten, dass die Wahl den Regierungschef, nicht aber die Strategie ändere – der Iran bleibe Israels Hauptgegner. Aviv Bushinsky, ein früherer Berater Netanyahus, sagte:

„Wenn Netanyahu gewählt wird, wird er tun, was er glaubt, tun zu wollen“

Aviv Bushinsky, Früherer Berater Netanyahus

Er fügte hinzu, die Kriege gegen den Iran, die Hamas und die Hisbollah würden weitergehen. Jonathan Rynhold von der Bar-Ilan-Universität nannte einen Angriff auf den Iran vor der Wahl sehr unwahrscheinlich, sagte aber, das Thema in den Schlagzeilen zu halten könne Netanyahu nützen, indem es die Debatte vom Streit über die Wehrpflicht der Ultraorthodoxen weglenke.

In diesem Text

  1. 1Netanyahus WahlkampfauftrittNetanyahus Wahlkampfauftritt
  2. 2Sturz des iranischen RegimesSturz des iranischen Regimes
  3. 3Angriffspläne und amerikanische ZurückhaltungAngriffspläne und amerikanische Zurückhaltung
  4. 4Regierung und Opposition im SchlagabtauschRegierung und Opposition im Schlagabtausch
  5. 5Was nach der Wahl kommtWas nach der Wahl kommt

Auf Grundlage von Berichten von

La Razón, Al Jazeera Online, europa press, Washington Post, Deutsche Welle, Irish Independent, The New York Times

Liste der Quellen
Jerusalem
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Jerusalem · Israel

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Heutiger BriefPutin bietet nach Freilassung von US-Gefangenem Ukraine-Gespräche im November anLive · 4 ThemenErmittlungen nach Angriff auf französischen Bürgermeister

Quellen und Kontext

  • La Razónvor 4 Std.Die Drohung einer neuen Offensive gegen den Iran, der neue Trumpf im Wahlkampf von NetanjahuLa amenaza de una nueva ofensiva contra Irán, la nueva baza de la campaña de Netanyahu · Original auf Spanisch
  • Al Jazeera Onlinevor 4 Std.Netanjahu verspricht Regimewechsel im Iran: Kann Israel die Regierung in Teheran stürzen?Netanyahu promises Iran regime change: Can Israel topple Tehran government? · Original auf Englisch
  • europa pressvor 6 Std.Netanjahu präsentiert sich als Fahnenträger der nationalen Rechten...Netanyahu se presenta como el abanderado de la derecha nacional... · Original auf Spanisch
  • Washington Postvor 7 Std.Netanjahu sagt, die USA und Israel müssen das iranische Regime stürzenNetanyahu says U.S. and Israel must topple Iranian regime · Original auf Englisch
Benjamin Netanyahu
Israels Ministerpräsident und Likud-Chef, der für die Wahl am 27. Oktober Wahlkampf macht
Israel Katz
Israels Verteidigungsminister, der Kritiker für Warnungen vor möglichen Angriffen verantwortlich machte
Yair Lapid
Oppositionsführer, der Katz' Äußerungen als hysterisch bezeichnete
Gadi Eisenkot
Früherer Generalstabschef, dessen Partei Yashar in den Umfragen gleichauf mit dem Likud liegt
Donald Trump
US-Präsident, der Berichten zufolge neue Angriffspläne gegen den Iran verhindert hat
Pete Hegseth
US-Verteidigungsminister, der am 19. Oktober in Israel mit Netanyahu zusammentraf
Mojtaba Khamenei
Iranischer Oberster Führer, den Netanyahu in seinen Äußerungen zum Iran nannte
Yair Golan
Vorsitzender der linken Demokraten, der vor Einsätzen aus politischen Gründen warnte
Aviv Bushinsky
Früherer Berater Netanyahus, der sagte, dieser werde seine Politik nach der Wahl fortsetzen
Mansour Abbas
Vorsitzender der Vereinigten Arabischen Liste, die Netanyahu als möglichen Koalitionspartner der Linken nannte
Ahmed Tibi
Vorsitzender der Partei Taal, den Netanyahu als Teil des arabischen Blocks nannte

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Veröffentlicht heute um 20:18.

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Konflikte · Jerusalem

Netanyahu drängt auf hohe Likud-Wahlbeteiligung, während Israels Wahl naht und Angriffspläne gegen den Iran ausgearbeitet werden

Israels Ministerpräsident sagt wenige Tage vor der Wahl am 27. Oktober, das iranische Regime müsse gestürzt werden, während US- und israelische Streitkräfte Berichten zufolge Angriffe für die Zeit nach den US-Zwischenwahlen vorbereiten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, Al Jazeera Online, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 20:18.

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Wann sprach Benjamin Netanjahu bei der Abschlussfeier der IDF-Offiziere?
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